HASSLACHER Gruppe verlängert Kopfsponsoring

Markus Salcher darf sich auch in der kommenden Saison über die Unterstützung der HASSLACHER Gruppe freuen, die den Kopfsponsoring-Vertrag mit dem 31-jährigen Kärntner wieder verlängert hat.

Damit geht der vierfache Weltmeister und zweifache Paralympics-Sieger mit einer optimalen Unterstützung in die WM-Saison 2022/23. „Es ist toll, einen so verlässlichen Partner wie die HASSLACHER Gruppe an meiner Seite zu haben“, freut sich das Paraski-Ass, dessen Paradedisziplinen Abfahrt und Super-G sind, über die Vertragsverlängerung. Bereits im Jahr 2017 erweiterte die HASSLACHER-Gruppe ihr Engagement im Skirennsport neben Weltcup-Skirennläufer Otmar Striedinger und unterstützte mit Markus Salcher einen weiteren Kärntner Spitzensportler als Kopfsponsor.

„Das Sponsoring ermöglicht es mir, mich auf den Sport zu konzentrieren. Die HASSLACHER Gruppe glaubt an mich und so möchte ich mit meinen sportlichen Erfolgen zeigen, dass das richtig ist!“, so der Ausnahmesportler. Gelegenheit dazu ist nicht zuletzt bei den Weltmeisterschaften Ende Jänner/Anfang Februar in Are.

Paralympics: Salcher im Riesentorlauf Elfter

Zum Abschluss seines Wettkampfprogrammes bei den Paralympischen Winterspielen in Peking hat Markus Salcher am Donnerstag im Riesentorlauf Platz elf belegt. Mit zwei Silbermedaillen in Abfahrt und Super-G waren die Spiele in China für den Kärntner ein voller Erfolg.

Insgesamt ist der 30-Jährige nun siebenfacher Paralympics-Medaillengewinner. Im Riesentorlauf war die Erwartungshaltung schon vor dem Rennen nicht hoch gewesen. Salcher lag bereits zur Halbzeit an der elften Stelle. Mit der zehntbesten Laufzeit im zweiten Durchgang gelang ihm keine Rangverbesserung mehr. 4,31 Sekunden fehlten ihm in der Klasse der stehenden Herren auf Sieger Santeri Kiiveri aus Finnland. Silber gewann Thomas Walsh aus den USA (+0,04 Sek.), Bronze holte der Franzose Arthur Bauchet (+0,49 Sek.).

In Anbetracht seiner beiden Medaillen konnte Salcher mit dem Ergebnis leben: „Der Riesentorlauf hier runter ist für mich sehr schwer, weil er sehr eng ist und der Lauf nie auslässt. Der dritte Start war für mich Zugabe. Ich war motiviert, aber ich bin nicht so wirklich der Riesentorläufer, wenn es sehr drehend ist“, lautete die erste Analyse nach dem Bewerb. 

Paralympics: Salcher gewinnt Silber im Super-G

Einen Tag nach Silber in der Abfahrt hat Markus Salcher bei den Paralympischen Winterspielen in Peking auch im Super-G die Silbermedaille gewonnen. In der Klasse der stehenden Herren musste sich der Kärntner nur dem Chinesen Liang Jingyi geschlagen geben. Bronze holte der Kanadier Alexis Guimond. 

Nur 24 Hundertstelsekunden Rückstand hatte Salcher auf den siegreichen Chinesen. Guimond lag als Dritter 91 Hundertstel zurück. Topfavorit Arthur Bauchet ging als Vierter leer aus, gestern in der Abfahrt hatte der Franzose noch Gold gewonnen. Mit seiner Leistung ist Markus Salcher äußerst zufrieden: „Silber ist wunderbar. Ich hätte nicht gedacht, dass Arthur Bauchet heute so weit weg ist von mir. Aber das hebt meine Leistung hervor. Heute kann ich mir überhaupt nichts vorwerfen.“

Im Super-G konnte der Kärntner seine Erfahrung voll ausspielen: „Die Verhältnisse sind nicht einfach, es ist sehr glatt. Die Routine kommt mir aber zugute. Ich habe außerdem die volle Besichtigungszeit ausgenützt. Mein Gefühl war gut, ich war nicht nervös, sondern fokussiert auf mich.“

Insgesamt hält Salcher nun bei sieben paralympischen Medaillen (2x Gold, 2x Silber, 3x Bronze). „Die zwei Silbernen haben noch gefehlt in meiner Sammlung. Schön, dass ich hier in China so gut performt habe, das ist echt cool“, betont der 30-Jährige. Seinen letzten Renneinsatz bei diesen Spielen bestreitet Salcher am Donnerstag im Riesentorlauf. 

Paralympics: Salcher gewinnt Silber in der Abfahrt

Nach zweimal Gold und dreimal Bronze fügt Markus Salcher seiner paralympischen Medaillensammlung nun erstmals Silber hinzu. Bei den Spielen in Peking musste sich der Kärntner in der Abfahrt der stehenden Herren nur dem Franzosen Arthur Bauchet geschlagen geben.

Der Rückstand auf den Paralympicssieger betrug am Ende 33 Hundertstelsekunden, wobei Salcher in Yanqing National Alpine Skiing Center eine fast fehlerfreie Fahrt gelungen ist. „Ich bin sehr glücklich über meine Silbermedaille. Die hat mir noch gefehlt in meiner Sammlung. Ich bin einfach froh, dass ich vorne mitfahren kann. Die Strecke ist nicht einfach, sie verlangt einem viel ab. Mit der Einfahrt in den ‚Canyon‘ ist mir eine Passage nicht ganz so gelungen, wie ich es mir vorgenommen habe“, lautet die erste Reaktion des 30-Jährigen. 

Nach Doppel-Gold bei den Weltmeisterschaften in Hafjell ist Paralympics-Silber für Salcher in dieser Saison bereits die dritte Medaille bei einem Großereignis. Bei Paralympischen Spielen gewann der Kärntner 2014 in Sotschi Gold in Abfahrt und Super-G sowie Bronze im Riesentorlauf. 2018 in Pyeongchang eroberte er in Abfahrt und Super-G jeweils Bronze. 

Die nächste Medaillenchance hat Salcher bereits morgen im Super-G (03:00 Uhr MEZ/live in ORF Sport +).  Klar ist aber auch, dass dafür viel zusammenpassen muss: „Bei uns ist die Konkurrenz sehr hart. Man muss einfach alles gut erwischen, um ganz vorne dabei zu sein“, weiß der vierfache Paralympics-Teilnehmer. 

Paralympics: Salcher auch im dritten Abfahrtstraining Zweiter

Markus Salcher hat auch im Abschlusstraining für die paralympische Abfahrt in Yanqing bewiesen, dass er im Rennen um die Medaillen zu den engsten Favoriten zählt. Wie schon in den beiden ersten Trainingsläufen belegte der Kärntner auch am Donnerstag Platz zwei. Bei der morgigen Eröffnungsfeier wird er gemeinsam mit Barbara Aigner die österreichische Fahne tragen.

Der Rückstand auf den Franzosen Arthur Bauchet, der in allen drei Trainings die Bestzeit markiert hat, betrug 68 Hundertstelsekunden. Knapp eine Sekunde hinter Salcher wurde der Schweizer Theo Gmür Dritter. „Für das Rennen muss ich schauen, dass ich clean unterwegs bin und gut anziehe da runter. Vielleicht geht sich ja nach vorne noch etwas aus. Aber das wird schwierig, weil mir 2-3 Kurven auf dieser Strecke nicht so entgegenkommen“, betont der 30-Jährige. 

Die Abfahrt geht am Samstag ab 3 Uhr (MEZ) in Szene. ORF Sport + überträgt alle Rennen live. Eröffnet werden die Spiele morgen im berühmten Pekinger Vogelnest, wo sie am 13. März mit einer feierlichen Schlusszeremonie auch zu Ende gehen werden. Salchers zweite Paradedisziplin, der Super-G, steht am Sonntag auf dem Programm. 

Paralympics: Salcher in ersten beiden Abfahrtstrainings Zweiter

Paraski-Ass Markus Salcher hat die ersten beiden Abfahrtstrainings für die paralympische Abfahrt in Yanqing am kommenden Samstag jeweils als Zweiter beendet. Schnellster war in beiden Läufen der stehenden Herren der Franzose Arthur Bauchet. 

Im ersten Training am Dienstag fehlten dem Kärntner im Yanqing National Alpine Skiing Center nur 14 Hundertstelsekunden auf Bauchet. „Das war noch ein Kennenlernen der Strecke. Es geht gleich vom Start weg voll zur Sache. Ich habe schon beim Material geschaut, was gut funktionieren könnte. Passagenweise war es gut, dann waren wieder Abschnitte dabei, die nicht so gepasst haben“, erklärte der 30-Jährige nach dem ersten Lauf. Wie schon bei den Olympischen Spielen wird der Wind wohl auch bei den Paralympics eine Rolle spielen. 

Im zweiten Training am Mittwoch hatte Salcher 71 Hundertstel Rückstand auf Bauchet. „Das war von der Performance her passagenweise besser als das erste Training. Den oberen Teil habe ich nicht so gut erwischt wie am Vortag und in der ‚Bowl‘ hat es mich einmal zu weit abgetragen“, lautete die Analyse des zweiten Trainingstages. In China hat sich der Kärntner gut eingelebt: „Mir geht’s gut. Ich fühle mich fit.“ Für morgen ist das Abschlusstraining angesetzt (ab 03:00 Uhr MEZ). 

Eröffnet werden die Spiele am Freitag im berühmten Pekinger Vogelnest, wo sie am 13. März mit einer feierlichen Schlusszeremonie auch zu Ende gehen werden. Abfahrt und Super-G, Salchers Paradedisziplinen, stehen gleich an den ersten beiden Wettkampftagen (5. und 6. März) auf dem Programm.

Salcher vor vierter Paralympics-Teilnahme

Markus Salcher ist der Routinier im österreichischen Team für die Paralympics in Peking (ab 4. März). Nach Vancouver 2010, Sotschi 2014 und Pyeongchang 2018 vertritt er Rot-Weiß-Rot zum vierten Mal auf der größten Bühne des Parasports. Großes Ziel ist eine Medaille. 

Im Lauf der Saison kam der Kärntner immer besser in Form. Höhepunkt war Doppel-Gold bei den Weltmeisterschaften in Hafjell in Abfahrt und Super-G. In den beiden Speed-Disziplinen zählt Salcher auch im Yanqing Alpine Center zum engsten Favoritenkreis. Die Strecke könnte dem 30-Jährigen entgegenkommen: „Mit dem trockenen Schnee komme ich eigentlich ganz gut zurecht, auch mit der zu erwartenden Kälte kann ich umgehen. Die Schneebedingungen sind am ehesten mit Nordamerika vergleichbar. Wie für die meisten, ist der paralympische Kurs in China aber auch für mich Neuland. Bisher kennen wir nur die TV-Bilder von Olympia“, so Salcher. Sein eigener Servicemann bekam bereits einige Informationen zur Schneebeschaffenheit vom Servicemann der Slalom-Silbermedaillengewinnerin und Team-Olympiasiegerin Katharina Liensberger. 

Am heutigen Freitag trat Salcher gemeinsam mit einem Großteil der ÖPC-Delegation die Reise nach China an. Die Coronatestungen im Vorfeld sind allesamt negativ gewesen. Im Rahmen der sportlichen Vorbereitung absolvierte Salcher mit dem Team zuletzt noch eine Trainingswoche in Saalbach-Hinterglemm, wo während der Semesterferien auch Speedeinheiten möglich waren. „Das ist keine Selbstverständlichkeit“, merkte der Kärntner an. Bei der Verabschiedung des österreichischen Paralympics-Aufgebots durch Bundespräsident Alexander Van der Bellen durfte Markus Salcher stellvertretend für die Athletinnen und Athleten den Eid sprechen. „Das war eine große Ehre“, betonte der 30-Jährige.

Das Gefühl von Erfolgen bei den Paralympischen Spielen kennt Salcher bereits. Die beiden Goldmedaillen 2014 in Sotschi in Abfahrt und Super-G zählt er zu den emotionalsten Momenten seiner Karriere. Hinzu kam in Russland noch Bronze im Riesentorlauf, vier Jahre später ließ er in Pyeongchang noch jeweils Bronze in Abfahrt und Super-G folgen. Als fünffacher Medaillengewinner bei Paralympics ist das Ziel deshalb klar: „Ich möchte wieder eine Medaille gewinnen. Aber das wird nicht einfach“, weiß der Kärntner, der zusätzlich zu den üblichen Hauptkonkurrenten rund um den Franzosen Arthur Bauchet auch den Chinesen Liang Jingyi auf der Rechnung hat. Letzterer hat zu Beginn der Weltcup-Saison in Steinach am Brenner mit einem Podestplatz aufhorchen lassen und ist dann bei den weiteren größeren Rennen nicht mehr in Erscheinung getreten.  

Insgesamt ist Österreich in China mit 22 Aktiven vertreten (16 Para-Sportler + 6 Guides). Eröffnet werden die Spiele am 4. März im berühmten Pekinger Vogelnest, wo sie am 13. März mit einer feierlichen Schlusszeremonie auch zu Ende gehen werden. Abfahrt und Super-G, Salchers Paradedisziplinen, stehen gleich an den ersten beiden Wettkampftagen (5. und 6. März) auf dem Programm.

Salcher Fünfter im RTL von Aare – Super-G-Kristall fix

Markus Salcher ist am Samstag beim Weltcup-Riesentorlauf im schwedischen Aare in der Klasse der stehenden Herren auf Platz fünf gefahren. Der Gewinn der Super-G-Kristallkugel ist unterdessen nach dem vorzeitigen Ende der Weltcup-Saison fix. 

Auf Sieger Aleksei Bugaev aus Russland fehlten dem Kärntner am Ende 3,70 Sekunden. Zweiter wurde ÖSV-Läufer Thomas Grochar (+1,78 Sek.), Dritter der Finne Santeri Kiiveri (+2,41 Sek.). Salcher war bereits nach dem ersten Durchgang auf Platz fünf gelegen. Auch im zweiten Lauf erzielte er die fünftbeste Zeit. „Ich bin im ersten Durchgang nicht wirklich ins Fahren gekommen, auch im zweiten ist mir ein Fehler unterlaufen. Das war heute nicht mein Rennen“, kommentierte Salcher sein Abschneiden.

Der fünfte Platz im Riesentorlauf von Aare dürfte sein letztes Weltcup-Ergebnis der laufenden Saison werden. Das Weltcup-Finale in Veysonnaz (SUI) wurde abgesagt, den morgigen Slalom wird der Speed-Spezialist nicht bestreiten. Jubeln darf Salcher über die kleine Kristallkugel im Super-G-Weltcup. Der Fokus gilt nun den Paralympischen Spielen im März in Peking. Den Feinschliff dafür holen sich Salcher und Co. von 10. bis 17. Februar in Saalbach-Hinterglemm. 

Salcher gewinnt WC-Super-G in Aare

Markus Salcher ist weiter auf der Erfolgsspur unterwegs: Der Kärntner Paraski-Fahrer gewann am Freitag den Super-G beim Weltcup im schwedischen Aare. 

In der Klasse der stehenden Herren verwies Salcher den Russen Aleksei Bugaev um 1,28 Sekunden auf Platz zwei. Dritter wurde mit Nico Pajantschitsch (+1,95 Sek.) ein weiterer ÖSV-Athlet. Nach dem Speed-Double zuletzt bei der WM in Hafjell geht Salcher auch im ersten Rennen in Schweden alles auf.

Obwohl ihm die Strecke der nächstjährigen Weltmeisterschaften nicht auf den Leib geschneidert ist, konnte sich der Kärntner heute gut damit anfreunden: „Es war heute nicht einfach, besonders was die Schneeverhältnisse betrifft. Die Strecke kommt mir eigentlich gar nicht so entgegen, weil kein Gleitstück drin ist und ich meine Fähigkeiten da nicht so ausspielen kann. Aber ich bin mit Attacke gefahren und mir ist ein grundsolider Lauf gelungen. Ich hatte den Lauf gut im Kopf, was auch wichtig war, weil es hier sehr viele Übergänge gibt“, lautete das erste Resümee von Salcher. 

Salcher im WM-Riesentorlauf Siebenter

Für Markus Salcher ist der Riesentorlauf bei den Paraski-Weltmeisterschaften in Hafjell (NOR) am Mittwoch nicht nach Wunsch verlaufen. Der Kärntner belegte in der Klasse der stehenden Herren Rang sieben. 

Salcher war zur Halbzeit auf dem aussichtsreichen vierten Rang gelegen, fiel aber im zweiten Durchgang zurück. Auf den russischen Sieger Aleksei Bugaev fehlten am Ende 4,06 Sekunden. Silber ging an Arthur Bauchet aus Frankreich (+0,14 Sek.), Bronze an den Schweizer Theo Gmür (+2,81 Sek.).

„Ich habe mir mehr vorgenommen, als ich letztlich abgeliefert habe. Im ersten Durchgang war ich noch halbwegs dabei, der war okay, wobei ich selbst da schon an manchen Stellen zu viel rausgenommen habe. Im zweiten Durchgang weiß ich nicht, was los war. Ich wollte mehr attackieren, stattdessen bin ich die Übergänge auf Sicherheit gefahren. Dann kommt eben das dabei raus“, lautet Salchers Fazit zum WM-Riesentorlauf. 

Das zuletzt eroberte Speed-Double – es ist das dritte bei einer WM in seiner Karriere – überstrahlt aber ohnehin alles. „Die zwei Goldmedaillen waren einfach super. Und heute zumindest im ersten Durchgang mit der Spitze mithalten zu können, das war auch okay. Das Ergebnis heute wurmt mich schon noch, aber ich kann leicht darüber hinwegsehen, weil die Speed-Rennen so gut funktioniert haben“, betont der Kärntner. Ein möglicher letzter WM-Einsatz steht im abschließenden Teamevent am Sonntag bevor. Im Slalom wird Salcher nicht an den Start gehen.

WM: Salcher legt Super-G-Gold nach

Markus Salcher sorgt bei den Paraski-Weltmeisterschaften weiter für Furore. In der Klasse der stehenden Herren gewann der Kärntner in Hafjell (NOR) einen Tag nach Abfahrts-Gold auch den Titel im Super-G und ist nun sechsfacher Weltmeister. 

Nach jedem Weltmeistertitel in der Abfahrt ließ Markus Salcher in seiner Karriere bisher auch Gold im Super-G folgen. Nach 2013 und 2017 gelang ihm in Hafjell zum dritten Mal das Speed-Double. Salcher distanzierte den zweitplatzierten Russen Aleksei Bugaev um 1,39 Sekunden. Bronze ging an den Schweizer Theo Gmür (+1,50 Sek.). Topfavorit Arthur Bauchet aus Frankreich, der gestern noch knapp hinter Salcher Abfahrts-Silber gewonnen hatte, kam im Super-G nicht ins Ziel. 

Auf dem Weg zu seiner zweiten Goldmedaille in Hafjell war seine Routine der große Trumpf des 30-Jährigen: „Unser Cheftrainer hat den Kurs gesetzt, also wusste ich, was auf mich zukommt, es war sehr technisch. Ich bin taktisch gefahren, nicht auf dem letzten Zacken und das ist sich gut ausgegangen. Das sind diese Situationen, in denen man smart und mit Erfahrung handeln muss“, betonte Salcher nach der Siegerehrung. Morgen nimmt er die Super-Kombination in Angriff – bestehend aus Super-G und Slalom.

weiterer WM-Zeitplan

Sonntag, 16. Jänner 2022
10:45 Uhr: Kombination – Super-G
14:45 Uhr: Kombination – Slalom

Mittwoch, 19. Jänner 2022
10:00 Uhr: Riesentorlauf – 1. Durchgang
13:15 Uhr: Riesentorlauf – 2. Durchgang

Sonntag, 23. Jänner 2022
09:30 Uhr: Parallelevent – Qualifikation
13:00 Uhr: Parallelevent – K.o.-Phase

Salcher zum dritten Mal Abfahrts-Weltmeister

Der Kärntner Markus Salcher darf zum dritten Mal in seiner Karriere über den WM-Titel in der Abfahrt jubeln. Bei den Paraski-Weltmeisterschaften fuhr der 30-Jährige in Hafjell in der Klasse der stehenden Herren zu Gold.

Salcher erwischte auf der WM-Strecke einen nahezu perfekten Lauf und ließ damit sogar den Topfavoriten Arthur Bauchet hinter sich. Der Franzose lieferte sich einen spannenden Zweikampf mit dem Österreicher und hatte am Ende 38 Hundertstel Rückstand. Bronze ging an Aleksei Bugaev (+1,94 Sek.), der für das Russische Paralympische Komitee startet. In den beiden Abfahrtstrainings war Salcher jeweils noch hinter Bauchet Zweiter geworden.

Am Tag X konnte er seine Bestleistung abrufen: „Es war echt ein guter Tag für mich. Ich konnte das umsetzen, was ich mir vorgenommen habe. Es war windig, dadurch war eine tiefe Position angesagt. Das hat gut funktioniert. Der fünfte Weltmeistertitel ist richtig cool. Dass ich Arthur Bauchet auf Distanz halten konnte, war richtig schön. Ich bin sehr zufrieden“, lautete die erste Reaktion des frischgebackenen Weltmeisters

Abfahrts-Gold hatte Salcher zuvor bereits 2013 in La Molina und 2017 in Tarvis gewonnen. Der Titel in Hafjell ist die zehnte WM-Medaille seiner Karriere. Witterungsbedingt ist das Rennen mit einem Tag Verspätung ausgetragen worden. Bereits morgen kann Salcher seine Medaillenbilanz ein weiteres Mal aufstocken: Im Super-G zählt er abermals zum engsten Favoritenkreis. 

Salcher für WM-Abfahrt gerüstet

Paraski-Ass Markus Salcher ist auch im zweiten Training für die WM-Abfahrt bei den Titelkämpfen in Lillehammer/Hafjell auf Platz zwei gefahren. Der Kärntner zählt damit zu den heißesten Anwärtern auf eine Medaille in der Königsdisziplin. 

In der Klasse der stehenden Herren musste der 30-Jährige wie schon am Vortag nur dem Franzosen Arthur Bauchet den Vortritt lassen. 2,14 Sekunden fehlten Salcher im zweiten Trainingslauf bei guten Bedingungen auf den Saison-Dominator. Dritter wurde erneut der Schweizer Theo Gmür (+2,59 Sek.). Das Trio zählt im morgigen Bewerb zum engsten Favoritenkreis. 

Salcher hat sich für das Eröffnungsrennen noch einige Reserven gelassen. „Die Strecke war heute schneller als gestern. Mein Lauf war okay. Zwei, drei Passagen muss ich besser hinbekommen. Ich hoffe, dass mir das morgen aufgeht“, so der zweifache Paralympicssieger von Sotschi 2014. Fährt der Kärntner morgen auf das Podest, wäre es bereits die zehnte WM-Medaille seiner Karriere. ORF Sport + überträgt das Rennen morgen live ab 11:30 Uhr. Im weiteren Verlauf der Titelkämpfe wird Speed-Spezialist Salcher auch noch Super-G, Riesentorlauf, Super-Kombination und den Parallel-Teamevent bestreiten. 

weiterer WM-Zeitplan

Donnerstag, 13. Jänner 2022
11:00 Uhr: Abfahrt

Samstag, 15. Jänner 2022
11:00 Uhr: Super-G

Sonntag, 16. Jänner 2022
10:45 Uhr: Kombination – Super-G
14:45 Uhr: Kombination – Slalom

Mittwoch, 19. Jänner 2022
10:00 Uhr: Riesentorlauf – 1. Durchgang
13:15 Uhr: Riesentorlauf – 2. Durchgang

Sonntag, 23. Jänner 2022
09:30 Uhr: Parallelevent – Qualifikation
13:00 Uhr: Parallelevent – K.o.-Phase

Salcher Zweiter im ersten WM-Abfahrtstraining

Die Mission zehnte WM-Medaille hat für Markus Salcher vielversprechend begonnen.  Im ersten Abfahrtstraining für die Weltmeisterschaften in Lillehammer/Hafjell belegte der Kärntner Platz zwei. 

Nur 35 Hundertstelsekunden Rückstand hatte der 30-Jährige auf den französischen Topfavoriten Arthur Bauchet. Der drittplatzierte Schweizer Theo Gmür lag indes bereits 2,76 Sekunden hinter dem Tagesschnellsten. Salcher konnte besonders im obersten Streckenabschnitt überzeugen. Das erste Abtasten der Piste im Renntempo ist für den Kärntner trotz schlechter Sichtverhältnisse zufriedenstellend verlaufen. „Die Strecke ist etwas schlagig, aber wirklich cool. Ich fühle mich wohl, aber habe sicher noch zwei bis drei Stellen, die ich besser erwischen muss. Das werde ich bis übermorgen ausloten“, fasst Salcher den ersten Eindruck zusammen.

Morgen folgt in Hafjell ein weiteres Abfahrtstraining, der Bewerb in der Königsdisziplin ist für Donnerstag angesetzt. Die WM-Abfahrt wird überhaupt das erste Paraski-Rennen in dieser Disziplin im laufenden Winter sein, umso wichtiger ist das starke Abschneiden im ersten Zeitenvergleich. Im weiteren Verlauf der Titelkämpfe wird Speed-Spezialist Salcher auch noch Super-G, Riesentorlauf, Super-Kombination und den Parallel-Teamevent bestreiten. 

weiterer WM-Zeitplan

Mittwoch, 12. Jänner 2022
11:00 Uhr: 2. Abfahrtstraining

Donnerstag, 13. Jänner 2022
11:00 Uhr: Abfahrt

Samstag, 15. Jänner 2022
11:00 Uhr: Super-G

Sonntag, 16. Jänner 2022
10:45 Uhr: Kombination – Super-G
14:45 Uhr: Kombination – Slalom

Mittwoch, 19. Jänner 2022
10:00 Uhr: Riesentorlauf – 1. Durchgang
13:15 Uhr: Riesentorlauf – 2. Durchgang

Sonntag, 23. Jänner 2022
09:30 Uhr: Parallelevent – Qualifikation
13:00 Uhr: Parallelevent – K.o.-Phase

Salcher will WM-Medaillenserie fortsetzen

Seit 2013 hat Markus Salcher bei jeder Paraski-Weltmeisterschaft zumindest eine Medaille gewonnen. Bei den bevorstehenden Titelkämpfen ab Dienstag in Hafjell/Lillehammer (NOR) will der Kärntner diese Serie fortsetzen und bei der fünften WM en suite auf das Podest fahren.  

Neun WM-Medaillen hat der 30-Jährige bereits erobert. In Norwegen kann er diese Bilanz zweistellig machen. „Eine Medaille ist immer das Ziel, so auch heuer wieder“, gibt Salcher die  Marschroute klar vor. Mit Beginn des Großereignisses geht ein langes Warten zu Ende. Ein Jahr länger mussten die Paraski-Asse auf die WM hinarbeiten, die coronabedingt im Vorjahr verschoben worden war. Für Speed-Spezialisten wie Salcher sind die Vorzeichen aber noch aus einem anderen Grund speziell. Denn sie hatten bisher kaum Vergleichsmöglichkeiten, nur zwei Super-G standen im Weltcup auf dem Programm. Die WM-Abfahrt wird gar die erste der Saison sein. „Das macht es natürlich spannend, weil gerade in der Abfahrt niemand ganz genau weiß, wo man steht. Aber das geht allen so“, nimmt Salcher die Situation mit Gelassenheit. In St. Moritz schaffte er es im Dezember als Riesentorlauf-Zweiter bereits auf das Weltcuppodest. Die Formkurve stimmt.

In der wettkampffreien Zeit stimmte sich Salcher auf dem Nassfeld auf die WM ein. Am Mittwoch erfolgte schließlich die Anreise nach Hafjell, wo er sich gemeinsam mit dem ÖSV-Team noch auf dem WM-Hang den letzten Feinschliff holt. Dabei wurden Riesentorlauf- und Super-G-Einheiten absolviert. Bis zu fünf Rennen wird Salcher bestreiten. Neben den Speed-Disziplinen und dem Riesentorlauf sind auch Antreten in der Kombination und im Parallelevent möglich. Im Falle der Kombi wird die endgültige Entscheidung über eine Teilnahme allerdings erst gefällt. Das erste von zwei Abfahrtstrainings steht am Dienstag auf dem Programm, die WM-Abfahrt folgt am Donnerstag. Zu den schärfsten Konkurrenten des Kärntners zählt der Franzose Arthur Bauchet.

Die Weltmeisterschaften sind für Salcher und Co. das erste Saison-Highlight. Mit den Paralympics in Peking steht im März ein weiteres Großevent bevor. Aus sportlicher Sicht sind für den 30-Jährigen beide Ereignisse gleichwertig: „Was das Sportliche betrifft, stehen WM und Paralympics auf einer Ebene“, einzig die öffentliche Aufmerksamkeit sei bei den Paralympics noch höher, so Salcher, der beiden Events mit Vorfreude entgegenblickt. Zunächst liegt der Fokus aber auf WM-Medaille Nummer zehn.

WM-Zeitplan

Dienstag, 11. Jänner 2022
11:00 Uhr: 1. Abfahrtstraining

Mittwoch, 12. Jänner 2022
11:00 Uhr: 2. Abfahrtstraining

Donnerstag, 13. Jänner 2022
11:00 Uhr: Abfahrt

Samstag, 15. Jänner 2022
11:00 Uhr: Super-G

Sonntag, 16. Jänner 2022
10:45 Uhr: Kombination – Super-G
14:45 Uhr: Kombination – Slalom

Mittwoch, 19. Jänner 2022
10:00 Uhr: Riesentorlauf – 1. Durchgang
13:15 Uhr: Riesentorlauf – 2. Durchgang

Sonntag, 23. Jänner 2022
09:30 Uhr: Parallelevent – Qualifikation
13:00 Uhr: Parallelevent – K.o.-Phase

Aus nach Podestkurs

Markus Salcher ist beim Paraski-Weltcup in St. Moritz im heutigen dritten Riesentorlauf ausgeschieden. Zur Halbzeit war der Kärntner in der Klasse der stehenden Herren auf Rang drei gelegen. Mit diesem Zwischenerfolg nimmt der 30-Jährige nun die unmittelbare Vorbereitung auf die Weltmeisterschaften in Angriff.

Der Sieg ging am Sonntag einmal mehr an den Franzosen Arthur Bauchet. Er setzte sich vor dem Russen Aleksei Bugajew (+ 0,90 Sek.) und dem Kärntner Nico Pajantschitsch (+ 2,68 Sek.) durch. Salchers Bilanz fällt durchwachsen aus: „Das war heute im ersten Durchgang ein gutes Rennen von mir, im zweiten habe ich das leider nicht runtergebracht.“ 

Im gestrigen zweiten Riesentorlauf von St. Moritz war Salcher als Zweiter erstmals in dieser Saison im Weltcup auf das Podest gefahren. Die beiden Slaloms am Montag und Dienstag wird der Speed-Spezialist nicht mehr in Angriff nehmen. Bei der WM steht am 11. Jänner das erste Abfahrtstraining auf dem Programm. Salcher wird sich bis dorthin noch auf dem Nassfeld akribisch auf das erste Großereignis der Saison vorbereiten. Im März folgen dann auch noch die Paralympics in Peking.

Erstes Weltcup-Saisonpodest für Salcher

Das Kärntner Paraski-Ass Markus Salcher darf über den ersten Weltcup-Podestplatz in der laufenden Saison jubeln. Im Riesentorlauf von St. Moritz belegte er in der Klasse der stehenden Herren Rang zwei.

Geschlagen geben musste sich Salcher nur dem Franzosen Arthur Bauchet, der am Ende mit 2,25 Sekunden Vorsprung triumphierte. Dritter wurde mit Nico Pajantschitsch (+2,86 Sek.) ein weiterer Österreicher. Salcher verbesserte sich im zweiten Durchgang von Rang vier aus noch nach vorne. „Mit diesem Ergebnis bin ich sehr zufrieden. Heute konnte ich meine Leistung abrufen. Arthur war noch außer Reichweite, aber insgesamt gibt dieses Resultat viel Auftrieb für die kommenden Aufgaben“, betonte der zweifache Paralympicssieger.

Im gestrigen ersten Riesentorlauf war Salcher ausgeschieden. Am morgigen Sonntag steht in St. Moritz ein weiterer Riesentorlauf am Programm. Abgeschlossen werden die Bewerbe im Schweizer Nobelskiort am Montag und Dienstag mit zwei Slaloms. St. Moritz ist die letzte Weltcup-Station vor den Weltmeisterschaften im Jänner in Lillehammer/Hafjell.

Goldener Saisonabschluss für Salcher

Vier Bewerbe, viermal Gold: Auch in der Riesentorlauf-Wertung bei den Österreichischen Meisterschaften der Paraskifahrer auf der Gerlitzen war Markus Salcher am Samstag nicht zu schlagen. Damit ist er bei den heimischen Titelkämpfen in der Kategorie der stehenden Herren der große Abräumer.

Der Kärntner gewann den Riesentorlauf mit 1,24 Sekunden Vorsprung auf Roger Puig Davi aus Andorra. Dritter wurde der Finne Santeri Kiiveri (+1,87 Sek.). „Ich bin recht zufrieden mit dem Saisonabschluss“, lautete die erste Bilanz des 29-Jährigen. 

Dazu hat er auch allen Grund, denn Salcher hatte sich zuvor schon die ÖM-Titel in der Abfahrt (Axamer Lizum), sowie im Super-G und der Kombination (jeweils Gerlitzen) gesichert. Den sonntägigen Slalom zum Abschluss wird der Speed-Spezialist nicht mehr bestreiten.

Bevor es zur Vorbereitung auf die kommende Saison wieder auf die Piste geht, steht nun eine dreiwöchige Pause an. Im kommenden Jahr warten mit WM und Paralympics gleich zwei Höhepunkte, nachdem die heurige Saison stark ausgedünnt war. 

ÖM: Kombi und Super-G an Salcher

Gleich zwei Titel in der Klasse der stehenden Herren hat sich Markus Salcher am Freitag bei den Österreichischen Meisterschaften der Para-Skifahrer auf der Gerlitzen geholt. Sowohl die Goldmedaille in der Kombination, als auch jene im Super-G ging an den Kärntner. 

Der Super-G als erste Teildisziplin der Kombination wurde dabei als eigene Wertung gefahren. Salcher setzte sich in der Speeddisziplin in 1:02,25 Minuten souverän vor Roger Puig Davi aus Andorra (+3,58 Sek.) und dem Finnen Santeri Kiiveri (+4,40 Sek.) durch. Die Kombinationswertung gewann der 29-Jährige knapp vor dem Italiener Davide Bendotti (+0,18 Sek.) und Pelizzari (+2,25 Sek.). 

Mit der Ausbeute war Markus Salcher naturgemäß zufrieden. „Im Super-G war ich souverän unterwegs. Im Slalom habe ich einen Fehler gehabt, da war ich nicht ganz vorne dabei. Schön, dass es trotzdem für den Sieg gereicht hat“, resümierte der zweifache Paralympicssieger von Sotschi 2014. 

Bereits am Dienstag war Salcher in der Axamer Lizum zu ÖM-Gold in der Abfahrt gerast. Dort hatte er seinen Kärntner Landsmann Nico Pajantschitsch um 3,98 Sekunden distanziert. Dritter war Puig Davi (+5,10 Sek.) aus Andorra geworden. Am Samstag folgt auf der Gerlitzen ein Riesentorlauf, ehe die ÖM am Sonntag mit dem Slalom ihren Abschluss findet. 

EC-Finale: Dritter im Riesentorlauf

Markus Salcher hat den finalen Europacup-Riesentorlauf dieser Saison auf dem Podest beendet. Das Kärntner Paraski-Ass wurde am Mittwoch in Malbun (LIE) Dritter. 

Der Sieg ging einmal mehr an den Franzosen Arthur Bauchet, der mit 3,57 Sekunden Vorsprung auf den Schweizer Thomas Pfyl triumphierte. Salcher hatte als Dritter 4,52 Sekunden Rückstand. Vierter und zugleich zweitbester ÖSV-Läufer in der Kategorie der stehenden Herren wurde Nico Pajantschitsch (+4,97 Sek.). „Ich bin heute mit der engen und drehenden Kurssetzung nicht so gut zurechtgekommen. Beide Durchgänge waren nicht optimal“, bilanzierte Salcher.

Das Wettkampfprogramm in Malbun wurde kurzfristig geändert. Ursprünglich hätte das Europacup-Finale erst am Donnerstag beginnen sollen. Stattdessen geht morgen ein IPCAS-Slalom über die Bühne. Im Laufe des Monats stehen für Markus Salcher auch noch die Tiroler Meisterschaften sowie die ÖM auf dem Programm. 

Podestplatz zur Einstimmung auf EC-Finale

Ab Donnerstag steht in Malbun (LIE) das Europacup-Finale der Paraskifahrer auf dem Programm. Bereits davor werden zur Einstimmung zwei IPCAS-Rennen ausgetragen. Das erste davon – einen Riesentorlauf – beendete der Kärntner Markus Salcher am Dienstag als Zweiter.

Salcher musste sich in der Kategorie der stehenden Herren nur dem starken Franzosen Arthur Bauchet um 86 Hundertstelsekunden geschlagen geben. Im zweiten Durchgang gelang ihm dabei sogar die schnellste Laufzeit. Dritter wurde mit Nico Pajantschitsch (+1,56 Sek.) ein weiterer ÖSV-Läufer. „Der zweite Lauf war richtig stark, im ersten habe ich den Steilhang etwas verhaut“, kommentierte Salcher sein Rennen.

Im Rahmen des Europacup-Finales werden ein Riesentorlauf und ein Slalom ausgetragen. Das Weltcupfinale in Juschno-Sachalinsk war vom Internationalen Paralympischen Komitee abgesagt worden. 

Leogang: Platz acht im ersten Slalom

Im ersten der beiden Slalombewerbe im Rahmen des Heimweltcups der Paraskifahrer in Leogang hat Markus Salcher am Donnerstag in der Kategorie der stehenden Herren Rang acht belegt. 

Den Sieg fuhr der Franzose Arthur Bauchet vor dem Russen Aleksei Bugaev (+0,64 Sek.) ein. Dritter wurde mit Alexander Alyabyev (+11,13 Sek.) ein weiterer Russe. Der Kärntner Salcher war zur Halbzeit noch auf Rang vier gelegen, im zweiten Lauf fiel der 29-Jährige zurück. „Im ersten Durchgang habe ich das gezeigt, was ich kann. Im zweiten Lauf hatte ich einen großen Fehler, hätte fast zurücksteigen müssen“, meinte das ÖSV-Ass nach dem Rennen. Am Freitag folgt der zweite Slalombewerb im Salzburger Pinzgau. 

Ergebnisse vom Donnerstag:
Damen
Herren

Auch im zweiten Leogang-RTL Platz drei

Paraski-Ass Markus Salcher hat am Mittwoch seinen nächsten Weltcup-Podestplatz eingefahren. Im zweiten Riesentorlauf von Leogang wurde der Kärntner erneut Dritter.

Die beiden vor ihm Platzierten tauschten dieses Mal die Plätze. Vortagessieger Aleksei Bugaev (RUS) wurde mit 19 Hundertstelsekunden Rückstand auf Arthur Bauchet (FRA) Zweiter. Salcher, der in beiden Durchgängen die drittbeste Laufzeit markiert hat, kam dem Duo im Vergleich zum Dienstag schon bedeutend näher (+1,12 Sek.). „Mit dem ersten Lauf bin ich schon recht zufrieden, im zweiten habe ich es verabsäumt, Tempo mit ins Flache zu nehmen“, analysierte der 29-Jährige. 

In Leogang stehen nun noch zwei Slalomrennen auf dem Programm. Riesentorläufe wird es in der laufenden Saison nicht mehr geben, da das Weltcupfinale im russischen Juschno-Sachalinsk abgesagt worden ist. Eine in ihren Umfängen ohnehin bereits sehr reduzierte Saison verliert damit nochmals zahlreiche Bewerbe. Auch an die Weltmeisterschaften in Lillehammer/Hafjell war ob der Pandemie nicht zu denken.

Der Ausblick auf das kommende Jahr ist hingegen vielversprechend: Neben der nachgeholten WM geht es dann auch bei den Paralympics in Peking um Edelmetall. 

Leogang: Dritter Platz im ersten RTL

Gleich im ersten Rennen der Heimweltcup-Bewerbe in Leogang ist Markus Salcher auf das Podest gefahren. Das ÖSV-Paraski-Ass belegte am Dienstag im Riesentorlauf der stehenden Herren Platz drei. 

Auf Sieger Aleksei Bugaev aus Russland hatte der Kärntner am Ende 3,24 Sekunden Rückstand. Der Franzose Arthur Bauchet (+1,57 Sek.) wurde Zweiter. Das erste von vier geplanten Rennen im Salzburger Pinzgau ging bei Regenwetter über die Bühne. Mit seinem Abschneiden war der 29-Jährige durchaus zufrieden. „Vor allem im oberen Teil hatte ich einen guten Zug drauf, im steilen unteren Abschnitt waren ein paar Fehler dabei, aber ein Weltcuppodest ist immer gut“, betonte er.

Salcher war in der Kategorie der stehenden Herren als einziger ÖSV-Nationalteamathlet am Start. Thomas Grochar (Verletzung) und Nico Pajantschitsch (Covid19) fehlten. In Leogang stehen nun noch ein weiterer Riesentorlauf und zwei Slaloms auf dem Programm. 

Dritter im zweiten Super-G von Saalbach

Für Markus Salcher endet das Heim-Weltcupwochenende in Saalbach-Hinterglemm mit einem Podestplatz. Das ÖSV-Ass belegte im Super-G am Freitag Platz drei in der Kategorie der stehenden Herren. 

71 Hundertstelsekunden fehlten dem Kärntner auf russischen Sieger Aleksei Bugaev. Zweiter wurde der Franzose Arthur Bauchet (+0,08 Sek.). Vor allem im oberen Streckenabschnitt legte Salcher die Basis für den Podestplatz. „Der Kurs war heute etwas bissiger gesteckt als gestern, das kommt mir mehr entgegen. Nach der ersten Zwischenzeit habe ich zu viel verloren. Nichtsdestotrotz bin ich ich zufrieden mit der Woche hier in Saalbach“, betonte der Sieger des zweiten Abfahrtsbewerbs am Dienstag. 

Die nächsten und zugleich letzten Speedbewerbe dieser Weltcupsaison gehen beim Finale in Juschno-Sachalinsk über die Bühne. An das russische Skiresort hat Markus Salcher gute Erinnerungen: Im Vorjahr holte der 29-Jährige dort drei Siege (2 Super-G, 1 Parallelevent). Außerdem fuhr er erstmals in seiner Karriere im Weltcup auf ein Slalompodest. 

Fünfter im ersten Saalbach-Super-G

Das erste von zwei Super-G-Rennen beim Paraski-Weltcup in Saalbach-Hinterglemm ist für Markus Salcher nicht nach Wunsch verlaufen. Der Kärntner belegte am Donnerstag in der Klasse der stehenden Herren Platz fünf. 

Der Sieg ging an den französischen Gesamtweltcup-Leader Arthur Bauchet. Aleksei Bugaev (RUS, +1,05 Sek.) und Theor Gmür (SUI, +1,79 Sek.) komplettierten das Podest. Salcher fehlten am Ende 2,07 Sekunden auf den Sieg, aber nur 28 Hundertstel auf Platz drei. Teamkollege Nico Pajantschitsch wurde unmittelbar vor ihm Vierter (+2,04 Sek.). „Ich bin heute nicht so zurechtgekommen, wie ich mir das vorgestellt habe“, lautete das Resümee des zweifachen Paralympicssiegers. 

Am Dienstag hatte Salcher im zweiten Abfahrtsbewerb ihm Rahmen der Heimrennen den ersten Weltcupsieg in der schnellsten Disziplin seit knapp drei Jahren geholt. Der 29-jährige liegt damit in der Abfahrts-Weltcupwertung zwischenzeitlich mit 150 Zählern an der zweiten Stelle, nur zehn Punkte hinter dem Führenden Bauchet. Am morgigen Freitag gehen die Weltcupbewerbe im Salzburger Pinzgau mit einem weiteren Super-G zu Ende.

Erster Saisonsieg in Saalbach

Der Kärntner Markus Salcher hat am Dienstag im Heimrennen von Saalbach den ersten Saisonsieg bejubeln dürfen. In der zweiten der beiden an diesem Tag durchgeführten Abfahrten setzte sich der zweifache Paralympicssieger vor Arthur Bauchet (FRA, +0,15 Sek.) und Aleksei Bugaev (RUS, +1,12 Sek.) durch. 

Salcher gelang damit der erste Weltcupsieg in einer Abfahrt seit knapp drei Jahren (zuletzt 2018 in Kimberley, CAN). „Ich bin sehr zufrieden. Meinen ersten Sieg in dieser Disziplin nach längerer Zeit ausgerechnet zuhause zu schaffen, ist natürlich noch schöner“, betonte der 29-Jährige. 

Im ersten Bewerb am Vormittag war der ÖSV-Läufer als Vierter knapp am Podest vorbeigeschrammt. 80 Hundertstelsekunden hatten dabei auf den Schweizer Sieger Theo Gmür gefehlt, nur 12 Hundertstel auf den Russen Bugaev, der Dritter geworden war. „In der zweiten Abfahrt war ich engagierter unterwegs, vor allem dort, wo ich in der ersten Fehler gemacht hatte“, so Salcher, der auch in der ersten Abfahrt bis zur zweiten Zwischenzeit voran gelegen war. 

Am morgigen Mittwoch stehen am Zwölferkogel keine Rennen auf dem Programm. Bis spätestens Sonntag sollen noch zwei Super-G-Bewerbe in Szene gehen. 

Salcher mit Trainingsbestzeit in Speedauftakt

In dieser Woche stehen in Saalbach-Hinterglemm die ersten Speedbewerbe der Paraski-Weltcupsaison auf dem Programm. Markus Salcher überzeugte am Montag mit der Bestzeit im zweiten Training. Im ersten Trainingslauf war er unmittelbar davor Zweiter geworden. 

In 1:22,91 Minuten markierte der Kärntner die schnellste Zeit in der Generalprobe der Kategorie Herren stehend. Damit verwies er den Schweizer Theo Gmür (+0,89 Sek.) und den Franzosen Arthur Bauchet (+1,49 Sek.) auf die Plätze. Bauchet war zuvor im ersten Training die Bestzeit gefahren. Alles läuft also hinaus auf ein österreichisch-französisches Duell, haben doch Bauchet (Abfahrtskugel) und Salcher (Super-G-Kugel) die Speedbewerbe schon im Vorjahr dominiert. 

Für Dienstag sind gleich zwei Weltcup-Abfahrten geplant. Aufgrund der schlechten Wetterprognosen wurde der Mittwoch als Ruhetag festgelegt. Danach stehen auch noch zwei Super-G-Entscheidungen auf dem Programm, die bis spätestens Sonntag über die Bühne gehen sollen. Alle Rennen finden am Zwölferkogel statt.

Salcher Zweiter bei Weltcup-Auftakt

Markus Salcher hat am Mittwoch beim Auftakt des Paraski-Weltcups in Veysonnaz aufgezeigt. Der Kärntner wurde im Riesentorlauf in der Kategorie der stehenden Herren Zweiter. 

Wie schon beim Europacup-Rennen am Vortag ging der Sieg an den Franzosen Arthur Bauchet. Der Rückstand Salchers war diesmal allerdings schon geringer. 1,96 Sekunden fehlten am Ende. Dritter wurde abermals der Schweizer Theo Gmür (+4,01 Sek.). Thomas Grochar wurde als Siebenter zweitbester ÖSV-Läufer. 

„Ich bin eigentlich sehr zufrieden mit meinen beiden Läufen. Es ist schon was weitergegangen, morgen habe ich nochmal die Chance. Da werde ich wieder voll angreifen“, schilderte Salcher seine ersten Eindrücke nach dem Rennen. Am Donnerstag folgt ein weiterer Riesentorlauf. 

Salcher Zweiter in Veysonnaz-EC

Österreichs Paraski-Ass Markus Salcher ist am Dienstag im Schweizer Veysonnaz mit einem starken Ergebnis in die Saison gestartet. Der Kärntner belegte beim Europacup-Riesentorlauf Platz zwei und ist damit bestens für den Weltcupauftakt gerüstet.

In seinem ersten Saisonrennen in der Klasse der stehenden Herren musste sich Salcher (+3,24 Sek.) nur dem Franzosen Arthur Bauchet geschlagen geben. Dritter wurde der Schweizer Theo Gmür (+5,60 Sek.). Der Kärntner markierte in beiden Durchgängen die zweitbeste Laufzeit. Zweitbester Österreicher wurde Nico Pajantschitsch als Siebenter. 

„Es war ein solides Rennen. Ein paar Fehler hab ich dort und da noch eingestreut. Es ist auf jeden Fall noch mehr drin“, betonte Salcher in einer ersten Analyse. Schon am Mittwoch steht in Veysonnaz der nächste Riesentorlauf am Programm – dann allerdings eine Klasse höher im Weltcup. Am Donnerstag folgt ein weiterer Riesentorlauf. Abgerundet wird der Weltcupauftakt mit zwei Slaloms (Freitag und Samstag).

Die ersten Speedrennen und somit auch die ersten Rennen in Salchers Paradedisziplinen stehen am 3. und 4. (Abfahrt) bzw. 6. und 7. Februar (Super-G) in Saalbach an. Das Weltcup-Finale soll Ende Februar/Anfang März in Juschno-Sachalinsk steigen. Die WM in Lillehammer wurde bereits auf den kommenden Winter verschoben.

Paraski-WM 2021 abgesagt

Die erstmalige Austragung einer gemeinsamen Para-Weltmeisterschaft der Alpinen, Biathleten, Langläufer und Snowboarder wird um ein Jahr verschoben. Lillehammer hätte das Großereignis zwischen 7. und 20. Februar 2021 veranstalten sollen, ein Ersatztermin soll für Jänner 2022 festgelegt werden. Der Winter 2021/22 wird damit für Markus Salcher und Co. besonders fordernd, stehen doch in der selben Saison auch die Paralympics in Peking auf dem Programm.

Als Grund für die Absage gab das Internationale Paralympische Komitee die Herausforderungen rund um die COVID19-Pandemie an. Eine Austragung wie geplant sei durch die Gefahr der Verbreitung des Virus unter Athleten, Freiwilligen und Einheimischen nicht gerechtfertigt, hieß es dazu seitens des norwegischen Skiverbandes. Die Titelkämpfe werden das größte paralympische Event in Norwegen seit den Paralympics 1994 sein. Über 750 Teilnehmer aus mehr als 30 Nationen werden erwartet.

Damit ist für Markus Salcher bereits jetzt klar, dass die kommende Saison eine ohne Großevent sein wird. „Das ist natürlich schade, aber die Situation im Moment ist einfach schwierig. Uns bleibt nichts anderes übrig, als flexibel zu sein“, so der Kärntner. Die darauffolgende Saison werde laut ihm jedenfalls besonders intensiv sein. Unklar ist auch, ob der Weltcup-Kalender wie geplant umgesetzt werden kann. Als Auftakt sind derzeit vier Speedbewerbe in Saalbach-Hinterglemm von 11. bis 17. Jänner 2021 vorgesehen. „Da hoffe ich schon sehr stark, dass es bei diesem Plan bleibt. Heimrennen sind für uns ja nichts Alltägliches, deswegen wäre das umso wichtiger“, bleibt Salcher vorsichtig optimistisch. Davor werde er wohl noch das eine oder andere Europacup-Rennen bestreiten. 

Salcher ist Sportler des Jahres mit Behinderung

„Triplepack“ für Markus Salcher. Der Kärntner Para-Skifahrer wurde am Dienstagabend in der Wiener Marx-Halle als „Sportler des Jahres mit Behinderung“ ausgezeichnet. Zum dritten Mal nach 2014 und 2017 wurde dem 29-Jährigen diese Ehre zuteil. Die Auszeichnung erfolgte im Rahmen der Lotterien Sporthilfe-Gala und wurde in ORF 1 übertragen.

Im Rennen um den „Niki“ – die Trophäe ist nach Formel-1-Legende Niki Lauda benannt – setzte sich Salcher mit 85 Stimmen durch. Zweiter wurde Thomas Frühwirth (Triathlon, 68 Stimmen), Platz drei ging an Markus „Mendy“ Swoboda (Kanu, 34 Stimmen). „Es ist ein tolles Gefühl, diese Auszeichnung bekommen zu haben. Alle Nominierten haben hervorragende Leistungen gezeigt“, meinte Salcher in einer ersten Reaktion.

Die Ehrung sei trotz pandemiebedingter Maßnahmen gut organisiert gewesen. „Ein wichtiges Zeichen für den Sport“, wie der Kärntner betonte. Ob er den Dreijahresrhythmus an Auszeichnungen auch in Zukunft beibehalten wolle, frage Moderator Rainer Pariasek. „Ich hätte nichts dagegen“, meinte Markus Salcher prompt. Begleitet wurde er von Freundin Lisa Wieland.

Zu den größten Erfolgen des Kärntners in der vergangenen Saison zählten der Gewinn der kleinen Weltcup-Kristallkugel im Super-G und der zweite Platz im Gesamtweltcup. In die Erstellung der Wahllisten sind alle Ergebnisse seit Abschluss der vorjährigen Wahl eingeflossen. Wahlberechtigt waren die Mitglieder der österreichischen Sportjournalistenvereinigung Sports Media Austria.

Nominiert war Markus Salcher mit seinem Projekt „Schneetiger“ auch in der Kategorie „Sportler mit Herz“. Im Online-Voting setzte sich die ÖFB-Rekordnationalspielerin Nina Burger durch. 

Foto: Sporthilfe/GEPA pictures

Markus Salcher, ein Sportler mit Herz

Was es bedeutet, wenn Inklusion nicht bloß ein Lippenbekenntnis bleibt, sondern wirklich gelebt wird, weiß Markus Salcher als Paraskifahrer aus eigener Erfahrung. Mit seinem Projekt Schneetiger will er nun den Skisport für alle erlebbar machen – und wurde dafür als Sportler mit Herz nominiert.

Bereits zum zweiten Mal findet sich der Kärntner mit den Schneetigern auf der Shortlist für die Wahl wieder. Eine besondere Ehre: „Ich bin schon ein wenig stolz darauf, hier vorgeschlagen worden zu sein. Das ist auch eine große Wertschätzung für unser Anliegen“, freut sich der zweifache Paralympicssieger. Bis 25. Oktober kann hier abgestimmt werden. Jeder kann mitmachen!

Aktuell liegt der Fokus bei den Schneetigern auf barrierefreien Skistationen. Menschen mit und ohne Behinderung bekommen hier die Möglichkeit, mit einem Wintersportgerät Erfahrung zu sammeln ohne dafür selbst das Equipment besitzen zu müssen. Ein Projekt wurde am Stuhleck bereits umgesetzt, das zweite ist am Nassfeld gerade in der Umsetzung.

Seit 2011 ermöglichen die Schneetiger Kindern und Jugendlichen mit und ohne Benachteiligung das ganze Jahr über einen nachhaltigen Zugang zu Bewegungsangeboten. Im Rahmen von über 110 Workshops wird Kindern beginnend in der Volksschule der Wintersport spielerisch nähergebracht, egal ob Monoski, Ski alpin oder Snowboard. Das Motto lautet: „No Handicap!“

Der Sportler mit Herz wird bereits zum achten Mal von den Österreichischen Lotterien in Zusammenarbeit mit Sports Media Austria und der Österreichischen Sporthilfe geehrt. Die Auszeichnung ist von den Österreichischen Lotterien mit 5.000 Euro dotiert und für das eingereichte Projekt zweckgebunden. Dementsprechend würde ein Sieg Salchers den Schneetigern zugutekommen.

HASSLACHER Gruppe verlängert Kopfsponsoring von Paralympicssieger Salcher

Einen starken Partner an der Seite zu haben, ist für einen Spitzensportler die Basis seines Schaffens. Ganz besonders, wenn in den kommenden beiden Saisonen mit den Weltmeisterschaften und den Paralympics gleich zwei Großereignisse warten. Der Kärntner Para-Skifahrer Markus Salcher kann sich auch in den kommenden zwei Jahren über die Unterstützung der HASSLACHER Gruppe freuen. Der Holzindustriebetrieb mit Firmenzentrale in Sachsenburg, Kärnten hat den Kopfsponsoringvertrag mit dem 28-Jährigen verlängert. „Wir freuen uns sehr auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit, auf zwei neue spannende Saisonen und wünschen Markus dabei viel Erfolg“, so Franz Meließnig, CFO der HASSLACHER Gruppe.

Damit geht der vierfache Weltmeister und zweifache Paralympics-Sieger mit einer optimalen Unterstützung in die WM-Saison 2020/21. „Ich bin sehr froh, einen so verlässlichen Partner wie die HASSLACHER Gruppe an meiner Seite zu haben“, freut sich der Skisportler, dessen Paradedisziplinen Abfahrt und Super-G sind, über die Vertragsverlängerung. Gerade in pandemiebedingt schwierigen Zeiten sei es nicht selbstverständlich, von einem Sponsor derart gestärkt zu werden. 

„Das Sponsoring ermöglicht mir, mich auf den Sport zu konzentrieren. Die HASSLACHER Gruppe glaubt an mich und so möchte ich weiterhin mit sportlichen Erfolgen zeigen, dass das richtig ist“, so der Ausnahmesportler. 2021 greift Salcher im norwegischen Hafjell nach WM-Edelmetall, nur ein Jahr später stehen die Paralympischen Winterspiele in Chinas Hauptstadt Peking auf dem Programm. 

Über Markus Salcher
Nationalität:
Österreich
Geburtsdatum: 1. Juni 1991
Geburtsort: Klagenfurt
Behinderung: Halbseitige Lähmung
Verein: SV Tröpolach
Hobbies: Radfahren, Schwimmen, Zeit mit Freunden verbringen
Auszeichnungen: Österreichs Behindertensportler des Jahres, 2014 und 2017, IPC Paralympics-Athlet des Monats, Jänner 2014, Botschafter bei Laureus Sport for Good

ERFOLGE:
Paralympics
Gold:
Abfahrt und Super-G 2014 in Sotschi
Bronze: Riesentorlauf 2014 in Sotschi, Abfahrt und Super-G 2018 in Pyeongchang
Weltmeisterschaften
Gold: Abfahrt und Super-G 2017 in Tarvis, Abfahrt und Super-G 2013 in La Molina
Silber: Riesentorlauf und Kombination 2015 in Panorama, Abfahrt 2019 in Sella Nevea
Bronze: Kombination 2017 in Tarvis, Super-G 2019 in Sella Nevea
Weltcup
2013/2014: Abfahrt und Super-G: 1. Platz, Gesamtweltcup: 2. Platz
2014/2015: Abfahrt und Super-G: 1. Platz
2015/2016: Abfahrt und Super-G: 1. Platz, Gesamtweltcup: 2. Platz
2016/2017: Gesamtweltcup: 1. Platz, Abfahrt: 1. Platz, Super-G: 1. Platz
2017/2018: Abfahrt und Super-G: 1. Platz, Gesamtweltcup: 3. Platz
2019/2020: Super-G: 1. Platz, Gesamtweltcup: 2. Platz

Über die HASSLACHER Gruppe
Das im Jahr 1901 gegründete Familienunternehmen beschäftigt mehr als 1.700 Mitarbeiter. Mit acht Produktionsstandorten in Österreich, Deutschland, Slowenien und Russland zählt die HASSLACHER Gruppe zu den größten und führenden Holzindustrieunternehmen Europas und ist weltweit in den Bereichen Schnittholz, Brettschichtholz, Brettsperrholz und Konstruktionsvollholz als innovativer Lieferant für den modernen Holzbau tätig. Getreu dem Motto „From wood to wonders.“

Saisonende: Super-G-Weltcupkugel an Salcher

Auch der Paraski-Weltcup ist von den Absagen aufgrund des grassierenden neuartigen Coronavirus nicht verschont geblieben. Die Saison endet vorzeitig. Für den Kärntner Markus Salcher bringt diese Entscheidung aber auch einen Grund zum Jubeln: Er steht damit als Gewinner der Super-G-Kristallkugel fest.

Zwei Weltcupstationen wären in den nächsten Tagen noch auf dem Programm gestanden, aber sowohl die Rennen im norwegischen Hafjell (16. bis 22. März), als auch jene im schwedischen Are (24. bis 28. März) wurden aufgrund behördlicher Vorgaben abgesagt. Im kommenden Jahr gehen in Hafjell die Weltmeisterschaften über die Bühne, damit fällt nun auch die Generalprobe für die Titelkämpfe ins Wasser. „Natürlich ist es schade, dass die Saison vorzeitig zu Ende geht. Aber angesichts der Gegebenheiten ist das eine vernünftige Entscheidung“, kommentierte Salcher die getroffenen Maßnahmen. 

In der Super-G-Weltcupwertung hat der Kärntner damit am Ende fünf Punkte Vorsprung auf den Franzosen Arthur Bauchet. Damit geht die kleine Kristallkugel in der Klasse der stehenden Herren an ihn. Den Gesamtweltcup beendet Salcher hinter Bauchet an der zweiten Stelle. Auch in der Abfahrtswertung belegte er hinter dem Franzosen den zweiten Platz. „Alles in allem kann ich mit den Endergebnissen sehr zufrieden sein. Besonders erfreulich ist natürlich der Gewinn der kleinen Kristallkugel im Super-G“, so der 28-Jährige.

Salcher gewann Juzhno-Parallelevent

Markus Salcher verlässt Juzhno-Sakhalinsk mit drei Weltcupsiegen im Gepäck. Nach den Erfolgen in den beiden Super-G-Bewerben triumphierte das Kärntner Paraski-Ass am Freitag auch im abschließenden Parallelevent. 

Im großen Finale behielt der Kärntner gegen den Italiener Giacomo Bertagnolli die Oberhand. Dritter wurde der Russe Ivan Frantsev. Der Eingliederung eines Parallelevents in das paralympische Programm kann der 28-jährige Salcher jedenfalls positiv entgegenblicken. 2022 in Peking soll dieses oder ein ähnliches Format allerdings nicht als Individualbewerb, sondern als Teamwettkampf ausgetragen werden. „Ich finde das Format, so wie wir es heute gefahren sind, echt gut. Nur dauert der Wettkampf insgesamt noch zu lange. Heute hat es sich über drei Stunden gezogen“, sprach der Kärntner auch einen Punkt an, den es noch zu verbessern gilt.

Acht Rennen wurden in Juzhno-Sakhalinsk im östlichen Russland ausgetragen, sieben Mal fuhr Salcher auf das Podest. Neben seinen beiden Super-G-Siegen und dem Erfolg im Parallelevent wurde der Kärntner in den drei Abfahrten jeweils Zweiter und durfte im Slalom am Donnerstag als Dritter seinen ersten Weltcup-Stockerlplatz in dieser Disziplin bejubeln. Einzig im Riesentorlauf schied der zweifache Paralympicssieger von Sotschi im zweiten Durchgang aus. 

Salcher gelingt in Juzhno Meilenstein

Der Kärntner Markus Salcher hat am Donnerstag in Juzhno-Sakhalinsk einen besonderen Erfolg eingefahren. Als Dritter fuhr der 28-Jährige erstmals im Weltcup auf ein Slalom-Podest. Der Speed-Spezialist ist damit in jeder Disziplin zumindest einmal auf dem Stockerl gestanden.

Den Sieg sicherte sich der Schweizer Thomas Pfyl. Zweiter wurde der Russe Alexander Alyabyev (+0,65 Sek.). Salcher hatte am Ende 1,80 Sekunden Rückstand. Auch die übrigen Österreicher Nico Pajantschitsch (+4,11 Sek.) und Thomas Grochar (+4,38 Sek.) schnitten als Vierter bzw. Fünfter gut ab. Salcher ist über seinen ersten Slalom-Podestplatz im Weltcup hocherfreut: „Unglaublich! Der dritte Platz ist schon überraschend gekommen. Ich habe zwar davon profitiert, dass ein paar Nationen nicht hier waren und manche ausgefallen sind, aber ich selbst bin auch nicht schlecht gefahren. Man muss so eine Chance nutzen, wenn sie sich auftut.“

Am Freitag gehen die Weltcup-Rennen in Russland mit einem Parallelbewerb zu Ende. „Das wird eine spannende Angelegenheit“, so der Kärntner. Es wird dabei versucht, ein neues Format zu testen. Ein Teambewerb in Form eines Parallelevents soll 2022 erstmals bei den Paralympics in Szene gehen.

Juzhno: Salcher im Riesentorlauf ausgeschieden

Nachdem Paraski-Ass Markus Salcher die beiden Super-G-Bewerbe beim Weltcup in Juzhno-Sakhalinsk für sich entschieden hatte, ist es am Mittwoch im Riesentorlauf nicht nach Wunsch gelaufen. Der Kärntner schied im zweiten Durchgang aus.

Nach dem ersten Lauf war Salcher in der Kategorie der stehenden Herren noch an der fünften Stelle gelegen, im zweiten Durchgang wurde ihm letztlich eine Eisplatte zum Verhängnis. „Das habe ich heute selbst verhaut. Ich bin auf einer Eisplatte ausgerutscht, aber das kann passieren“, schilderte der 28-Jährige. Der Sieg ging an den US-Amerikaner Thomas Walsh vor dem Franzosen Arthur Bauchet (+0,21 Sek.). Dritter wurde der Finne Santeri Kiiveri (+1,80 Sek.). Bester Österreicher war Nico Pajantschitsch als Vierter (+3,29 Sek.), er war zur Halbzeit auf Rang drei gelegen.

Am Donnerstag geht es in Russland weiter mit einem Slalom. Auch Speed-Spezialist Salcher wird den Bewerb in Angriff nehmen. Für ihn ist es die erste Slalom-Teilnahme seit über einem Jahr. 

Salcher legt zweiten Sieg nach

Markus Salcher hat am Montag beim Paraski-Weltcup in Juzhno-Sakhalinsk auch den zweiten Super-G-Bewerb für sich entschieden. Am Vortag war ihm der erste Weltcup-Sieg in der laufenden Saison gelungen.

Bei widrigen Wetterbedingungen fuhr der Kärntner in der Klasse der stehenden Herren in 1:09.09 Minuten die Bestzeit. Zweiter wurde der Schweizer Thomas Pfyl mit 2,80 Sekunden Rückstand. Als Dritter komplettierte der Franzose Manoel Bourdenx (+2,93 Sek.) das Podest. Vier Läufer schieden aus, darunter auch der Franzose Arthur Bauchet und der Schweizer Robin Cuche. Als zweitbester Österreicher wurde Nico Pajantschitsch Fünfter (+3,27 Sek.). „Die Bedingungen waren heute aufgrund von Wind, Nebel und Schneefall wirklich schwierig. Ich bin froh, dass ich gut ins Ziel gekommen bin und gewonnen habe. Das war heute ein Ausscheidungsrennen“, so der 28-jährige Salcher.

Erster Weltcup-Saisonsieg für Salcher

Erstmals in der laufenden Saison ist es Markus Salcher am Sonntag in Juzhno-Sakhalinsk gelungen, auf das oberste Podest zu fahren. Das Paraski-Ass gewann das erste von zwei Super-G-Rennen im Osten Russlands.

In den drei Abfahrtsbewerben in der Klasse der stehenden Herren landete der Kärntner Salcher jeweils hinter dem französischen Saisondominator Arthur Bauchet auf Rang zwei, nun hat er den Bann durchbrochen. Mit 1,21 Sekunden Vorsprung und einer Laufzeit von 1:06:88 Minuten verwies der 28-Jährige den Franzosen diesmal auf Platz zwei. Dritter wurde der Schweizer Robin Cuche (+1,92 Sek.). Über seinen ersten Weltcup-Triumph in der aktuellen Saison ist Salcher naturgemäß überglücklich. „Endlich habe ich es geschafft, Arthur hinter mir zu lassen. Das war ein gutes Rennen von mir. Ich konnte alles so umsetzen, wie ich mir das bei der Besichtigung vorgenommen hatte. Ich bin sehr zufrieden mit meiner Leistung“, betonte Salcher. Der davor letzte Weltcupsieg liegt über ein Jahr zurück. Am Montag geht in Russland der zweite Super-G über die Bühne.

Salcher auch in Dritter Abfahrt in Juzhno-Sakhalinsk am Podest

Der Kärntner Paraskifahrer Markus Salcher ist am Freitag einmal mehr auf das Stockerl gefahren. In der dritten Abfahrt beim Weltcup im russischen Juzhno-Sakhalinsk wurde der 28-Jährige erneut Zweiter.

Im dritten Abfahrtsrennen innerhalb von drei Tagen triumphierte erneut der Franzose Arthur Bauchet. Salchers Rückstand auf den Sieger betrug sechs Zehntelsekunden. Dritter wurde der Russe Aleksei Bugaev (+2,18 Sek.). Das Podest ist damit ein Abziehbild der beiden vorangegangenen Tage. „Das war heute das Rennen, in dem ich den geringsten Rückstand hatte, deswegen war es okay. Es ist einfach hart, den Franzosen zu schlagen. Das habe ich leider nicht geschafft. Ich bin schon gespannt, ob mir das noch gelingt“, erklärte der Kärntner. Am Samstag wird in Russland pausiert. Am Sonntag folgt ein Super-G. Insgesamt stehen im Fernen Osten noch fünf Rennen auf dem Programm.

Salcher erneut Zweiter in Juzhno-Sakhalinsk

Auch in der zweiten Weltcup-Abfahrt der Saison ist dem Kärntner Paraski-Ass Markus Salcher ein Podestplatz gelungen. Der 28-Jährige fuhr am Donnerstag in Juzhno-Sakhalinsk erneut als Zweiter auf das Stockerl.

Der Sieg ging abermals an den Franzosen Arthur Bauchet, der auf Salcher 1,40 Sekunden Vorsprung hatte. Dritter wurde erneut der Russe Aleksei Bugaev (+2,02 Sek.). „Ich habe zwei, drei Kurven nicht sauber erwischt. Mit dem Ergebnis bin ich zufrieden, die Leistung ist noch etwas ausbaufähig. Ich möchte den Abstand zu Bauchet auf jeden Fall verringern. Morgen greife ich wieder voll an“, so der Kärntner. Am Freitag steht in Russland die dritte Abfahrt auf dem Programm. Die Pistenverhältnisse verschlechtern sich durch das häufige Befahren der Strecke zunehmend.

Salcher in erster Abfahrt von Juzhno-Sakhalinsk Zweiter


Die erste Weltcup-Abfahrt in der laufenden Saison hat für Paraski-Ass Markus Salcher mit einem erfreulichen Ergebnis geendet. Der Kärntner fuhr am Mittwoch im russischen Juzhno-Sakhalinsk als Zweiter auf das Podest.

Der 28-Jährige musste sich dabei nur dem französischen Saisondominator Arthur Bauchet geschlagen geben, der mit 1,04 Sekunden Vorsprung auf Salcher gewonnen hat. Dritter wurde der Russe Aleksei Bugaev (+2,05 Sek.). Mit seiner Leistung ist der Kärntner durchaus zufrieden. „Das war eigentlich eine sehr gute Abfahrt, nur zwei kleinere Fehler sind mir unterlaufen. Ich weiß nicht, ob das den Sieg gekostet hat“, so Salcher. Am morgigen Donnerstag steht in Russland erneut eine Abfahrt auf dem Programm. Die Arbeit der Organisatoren lobte das ÖSV-Ass: „Die Veranstaltung hier ist super und sehr gut organisiert.“ Einzig die Länge der Abfahrt mit knapp einer Minute Fahrzeit sei sehr kurz. 

Zweimal Trainingszweiter in Russland

In den beiden Trainings für die Weltcupabfahrten im russischen Juzhno-Sakhalinsk hat Markus Salcher zweimal die zweitschnellste Zeit erzielt.

Im ersten Trainingslauf war der Franzose Arthur Bauchet nur um elf Hundertstelsekunden schneller als der Kärntner. Im zweiten Lauf fehlten Salcher 1,67 Sekunden auf Bauchet. In den nächsten Tagen kommt ein dichtes Programm auf die Paraski-Asse zu: Drei Abfahrtsrennen, zwei Super G, ein Riesentorlauf, ein Slalom und ein Parallelevent sind geplant.

Salcher im dritten RTL in Kranjska Gora Vierter

Mit einem vierten Rang ist für Markus Salcher am Mittwoch das Riesentorlauf-Triple im Paraski-Weltcup von Kranjska Gora zu Ende gegangen.

Den Sieg sicherte sich der Franzose Arthur Bauchet mit 51 Hundertstelsekunden Vorsprung auf den Russen Aleksei Bugaev, der am Dienstag die Nase vorn gehabt hatte. Der Kanadier Alexis Guimond komplettierte als Dritter das Podest (+0,77 Sek.). Salcher hatte nach zwei Durchgängen einen Rückstand von 3,73 Sekunden. „Heute ist es sehr gut gelaufen für mich. Das Podest ist zwar zeitmäßig ein Stück entfernt, aber im Vergleich zu den beiden ersten Riesentorläufen in Kranjska Gora war es platzierungsmäßig eine gute Steigerung. Das Gefälle hier ist mir nicht auf den Leib geschneidert“, schilderte der Kärntner. In den beiden ersten Riesentorlaufbewerben in Nordslowenien hatte der 28-Jährige die Plätze neun bzw. sieben belegt. 

Kranjska Gora: Salcher im zweiten RTL Siebenter

Den zweiten von drei Riesentorläufen beim Paraski-Weltcup im slowenischen Kranjska Gora hat der Kärntner Markus Salcher am Dienstag als Siebenter beendet. 

Der Sieg in der Klasse der stehenden Herren ging an den Russen Aleksei Bugaev, der sich knapp vor dem Kanadier Alexis Guimond (+0,22 Sek.) und dem US-Amerikaner Thomas Walsh durchgesetzt hat (+0,41 Sek.). Salcher war zur Halbzeit an der zehnten Stelle gelegen und machte im zweiten Durchgang noch einen kleinen Sprung nach vorne. „Der zweite Lauf heute war ganz okay“, möchte der Kärntner darauf aufbauen. Eine weitere Gelegenheit für ein gutes Resultat bietet sich schon am Mittwoch beim dritten Riesentorlauf in Kranjska Gora.   

Salcher im ersten RTL in Kranjska Gora Neunter

Markus Salcher hat am Montag beim Paraski-Weltcup in Kranjska Gora im ersten Riesentorlauf den neunten Platz belegt.

Tagessieger wurde der französische Saisondominator Arthur Bauchet. Er gewann vor dem Kanadier Alexis Guimond (+3,10 Sek.) und dem US-Amerikaner Thomas Walsh (+3,81 Sek.). Bester Österreicher wurde Nico Pajantschitsch als Fünfter. „Heute bin ich leider überhaupt nicht ins Fahren gekommen, vor allem der zweite Durchgang ist mir überhaupt nicht gelungen“, war Salcher mit seinem Abschneiden am Montag nicht zufrieden. Am Dienstag und Mittwoch stehen in Kranjska Gora weitere Riesentorläufe auf dem Programm. 

Salcher zum Abschluss der Veysonnaz-Woche Zweiter

Mit einem zweiten Platz im sonntägigen Riesentorlauf ist für Markus Salcher der Paraski-Weltcup in Veysonnaz zu Ende gegangen. Insgesamt vier Podestplätze in fünf Bewerben ergatterte der Kärntner im Schweizer Skiort. 

Tagessieger am Sonntag war einmal mehr der Franzose Arthur Bauchet, der alle fünf Rennen in Veysonnaz für sich entschieden hat. Salcher markierte zweimal die zweitbeste Laufzeit und hatte am Ende 1,43 Sekunden Rückstand auf Bauchet. Dritter wurde der Schweizer Thomas Pfyl (+3,78 Sek.). „Heute waren beide Läufe aggressiv, ich bin gut ins Fahren gekommen. Ich bin zufrieden mit meiner Leistung, besonders mit dem zweiten Durchgang, den habe ich noch etwas besser erwischt“, erklärte der 28-jährige Kärntner. 

Platz drei für Salcher im ersten Veysonnaz-RTL

Nach zwei Super-G-Podestplätzen beim Paraski-Weltcup in Veysonnaz hat Markus Salcher am Samstag auch im Riesentorlauf den Sprung auf das Stockerl geschafft. Er wurde in der Klasse der stehenden Herren Dritter. 

Als Sieger ging wie schon in den drei Super-G-Bewerben der Franzose Arthur Bauchet hervor. Er markierte zweimal Laufbestzeit. Zweiter wurde der Kanadier Alexis Guimond (+2,90 Sek.), Salcher folgte mit einem Rückstand von 3,22 Sekunden. Der Kärntner war nach dem ersten Durchgang an der zweiten Stelle gelegen. „Im zweiten Lauf hat es mehr gedreht und ich habe zwei Eigenfehler gemacht, deswegen hat nicht viel mehr dabei rausgeschaut. Mit dem ersten Durchgang bin ich zufrieden, mit dem zweiten weniger“, lautete das Resümee des 28-Jährigen. 

Am morgigen Sonntag geht in Veysonnaz ein weiterer Riesentorlauf in Szene. 


Veysonnaz: Salcher als Dritter erneut am Podest

Der Kärntner Para-Skifahrer Markus Salcher hat am Freitag beim Weltcup-Super-G in Veysonnaz erneut für ein Topresultat gesorgt. In der Klasse der stehenden Herren fuhr er einen Tag nach Rang zwei als Dritter erneut auf das Stockerl. 

Zum dritten Mal binnen drei Tagen fuhr der Franzose Arthur Bauchet den Sieg ein. Zweiter wurde der Kanadier Alexis Guimond (+0,09 Sek.). Mit 1,41 Sekunden Rückstand folgte der 28-jährige Salcher auf Rang drei.  „Heute habe ich zu viele Fehler gemacht, mit der Fahrt bin ich nicht ganz zufrieden. Der Grundspeed wäre da, besonders unten habe ich aber heute zu viel Zeit verloren. Aber ein Podest ist natürlich nicht schlecht“, betonte der Kärntner. 

In Veysonnaz geht es nun noch mit zwei Riesentorläufen weiter, die am Samstag und Sonntag über die Bühne gehen werden.