Salcher Zweiter bei Weltcup-Auftakt

Markus Salcher hat am Mittwoch beim Auftakt des Paraski-Weltcups in Veysonnaz aufgezeigt. Der Kärntner wurde im Riesentorlauf in der Kategorie der stehenden Herren Zweiter. 

Wie schon beim Europacup-Rennen am Vortag ging der Sieg an den Franzosen Arthur Bauchet. Der Rückstand Salchers war diesmal allerdings schon geringer. 1,96 Sekunden fehlten am Ende. Dritter wurde abermals der Schweizer Theo Gmür (+4,01 Sek.). Thomas Grochar wurde als Siebenter zweitbester ÖSV-Läufer. 

„Ich bin eigentlich sehr zufrieden mit meinen beiden Läufen. Es ist schon was weitergegangen, morgen habe ich nochmal die Chance. Da werde ich wieder voll angreifen“, schilderte Salcher seine ersten Eindrücke nach dem Rennen. Am Donnerstag folgt ein weiterer Riesentorlauf. 

Salcher Zweiter in Veysonnaz-EC

Österreichs Paraski-Ass Markus Salcher ist am Dienstag im Schweizer Veysonnaz mit einem starken Ergebnis in die Saison gestartet. Der Kärntner belegte beim Europacup-Riesentorlauf Platz zwei und ist damit bestens für den Weltcupauftakt gerüstet.

In seinem ersten Saisonrennen in der Klasse der stehenden Herren musste sich Salcher (+3,24 Sek.) nur dem Franzosen Arthur Bauchet geschlagen geben. Dritter wurde der Schweizer Theo Gmür (+5,60 Sek.). Der Kärntner markierte in beiden Durchgängen die zweitbeste Laufzeit. Zweitbester Österreicher wurde Nico Pajantschitsch als Siebenter. 

„Es war ein solides Rennen. Ein paar Fehler hab ich dort und da noch eingestreut. Es ist auf jeden Fall noch mehr drin“, betonte Salcher in einer ersten Analyse. Schon am Mittwoch steht in Veysonnaz der nächste Riesentorlauf am Programm – dann allerdings eine Klasse höher im Weltcup. Am Donnerstag folgt ein weiterer Riesentorlauf. Abgerundet wird der Weltcupauftakt mit zwei Slaloms (Freitag und Samstag).

Die ersten Speedrennen und somit auch die ersten Rennen in Salchers Paradedisziplinen stehen am 3. und 4. (Abfahrt) bzw. 6. und 7. Februar (Super-G) in Saalbach an. Das Weltcup-Finale soll Ende Februar/Anfang März in Juschno-Sachalinsk steigen. Die WM in Lillehammer wurde bereits auf den kommenden Winter verschoben.

Paraski-WM 2021 abgesagt

Die erstmalige Austragung einer gemeinsamen Para-Weltmeisterschaft der Alpinen, Biathleten, Langläufer und Snowboarder wird um ein Jahr verschoben. Lillehammer hätte das Großereignis zwischen 7. und 20. Februar 2021 veranstalten sollen, ein Ersatztermin soll für Jänner 2022 festgelegt werden. Der Winter 2021/22 wird damit für Markus Salcher und Co. besonders fordernd, stehen doch in der selben Saison auch die Paralympics in Peking auf dem Programm.

Als Grund für die Absage gab das Internationale Paralympische Komitee die Herausforderungen rund um die COVID19-Pandemie an. Eine Austragung wie geplant sei durch die Gefahr der Verbreitung des Virus unter Athleten, Freiwilligen und Einheimischen nicht gerechtfertigt, hieß es dazu seitens des norwegischen Skiverbandes. Die Titelkämpfe werden das größte paralympische Event in Norwegen seit den Paralympics 1994 sein. Über 750 Teilnehmer aus mehr als 30 Nationen werden erwartet.

Damit ist für Markus Salcher bereits jetzt klar, dass die kommende Saison eine ohne Großevent sein wird. „Das ist natürlich schade, aber die Situation im Moment ist einfach schwierig. Uns bleibt nichts anderes übrig, als flexibel zu sein“, so der Kärntner. Die darauffolgende Saison werde laut ihm jedenfalls besonders intensiv sein. Unklar ist auch, ob der Weltcup-Kalender wie geplant umgesetzt werden kann. Als Auftakt sind derzeit vier Speedbewerbe in Saalbach-Hinterglemm von 11. bis 17. Jänner 2021 vorgesehen. „Da hoffe ich schon sehr stark, dass es bei diesem Plan bleibt. Heimrennen sind für uns ja nichts Alltägliches, deswegen wäre das umso wichtiger“, bleibt Salcher vorsichtig optimistisch. Davor werde er wohl noch das eine oder andere Europacup-Rennen bestreiten. 

Salcher ist Sportler des Jahres mit Behinderung

„Triplepack“ für Markus Salcher. Der Kärntner Para-Skifahrer wurde am Dienstagabend in der Wiener Marx-Halle als „Sportler des Jahres mit Behinderung“ ausgezeichnet. Zum dritten Mal nach 2014 und 2017 wurde dem 29-Jährigen diese Ehre zuteil. Die Auszeichnung erfolgte im Rahmen der Lotterien Sporthilfe-Gala und wurde in ORF 1 übertragen.

Im Rennen um den „Niki“ – die Trophäe ist nach Formel-1-Legende Niki Lauda benannt – setzte sich Salcher mit 85 Stimmen durch. Zweiter wurde Thomas Frühwirth (Triathlon, 68 Stimmen), Platz drei ging an Markus „Mendy“ Swoboda (Kanu, 34 Stimmen). „Es ist ein tolles Gefühl, diese Auszeichnung bekommen zu haben. Alle Nominierten haben hervorragende Leistungen gezeigt“, meinte Salcher in einer ersten Reaktion.

Die Ehrung sei trotz pandemiebedingter Maßnahmen gut organisiert gewesen. „Ein wichtiges Zeichen für den Sport“, wie der Kärntner betonte. Ob er den Dreijahresrhythmus an Auszeichnungen auch in Zukunft beibehalten wolle, frage Moderator Rainer Pariasek. „Ich hätte nichts dagegen“, meinte Markus Salcher prompt. Begleitet wurde er von Freundin Lisa Wieland.

Zu den größten Erfolgen des Kärntners in der vergangenen Saison zählten der Gewinn der kleinen Weltcup-Kristallkugel im Super-G und der zweite Platz im Gesamtweltcup. In die Erstellung der Wahllisten sind alle Ergebnisse seit Abschluss der vorjährigen Wahl eingeflossen. Wahlberechtigt waren die Mitglieder der österreichischen Sportjournalistenvereinigung Sports Media Austria.

Nominiert war Markus Salcher mit seinem Projekt „Schneetiger“ auch in der Kategorie „Sportler mit Herz“. Im Online-Voting setzte sich die ÖFB-Rekordnationalspielerin Nina Burger durch. 

Foto: Sporthilfe/GEPA pictures

Markus Salcher, ein Sportler mit Herz

Was es bedeutet, wenn Inklusion nicht bloß ein Lippenbekenntnis bleibt, sondern wirklich gelebt wird, weiß Markus Salcher als Paraskifahrer aus eigener Erfahrung. Mit seinem Projekt Schneetiger will er nun den Skisport für alle erlebbar machen – und wurde dafür als Sportler mit Herz nominiert.

Bereits zum zweiten Mal findet sich der Kärntner mit den Schneetigern auf der Shortlist für die Wahl wieder. Eine besondere Ehre: „Ich bin schon ein wenig stolz darauf, hier vorgeschlagen worden zu sein. Das ist auch eine große Wertschätzung für unser Anliegen“, freut sich der zweifache Paralympicssieger. Bis 25. Oktober kann hier abgestimmt werden. Jeder kann mitmachen!

Aktuell liegt der Fokus bei den Schneetigern auf barrierefreien Skistationen. Menschen mit und ohne Behinderung bekommen hier die Möglichkeit, mit einem Wintersportgerät Erfahrung zu sammeln ohne dafür selbst das Equipment besitzen zu müssen. Ein Projekt wurde am Stuhleck bereits umgesetzt, das zweite ist am Nassfeld gerade in der Umsetzung.

Seit 2011 ermöglichen die Schneetiger Kindern und Jugendlichen mit und ohne Benachteiligung das ganze Jahr über einen nachhaltigen Zugang zu Bewegungsangeboten. Im Rahmen von über 110 Workshops wird Kindern beginnend in der Volksschule der Wintersport spielerisch nähergebracht, egal ob Monoski, Ski alpin oder Snowboard. Das Motto lautet: „No Handicap!“

Der Sportler mit Herz wird bereits zum achten Mal von den Österreichischen Lotterien in Zusammenarbeit mit Sports Media Austria und der Österreichischen Sporthilfe geehrt. Die Auszeichnung ist von den Österreichischen Lotterien mit 5.000 Euro dotiert und für das eingereichte Projekt zweckgebunden. Dementsprechend würde ein Sieg Salchers den Schneetigern zugutekommen.

HASSLACHER Gruppe verlängert Kopfsponsoring von Paralympicssieger Salcher

Einen starken Partner an der Seite zu haben, ist für einen Spitzensportler die Basis seines Schaffens. Ganz besonders, wenn in den kommenden beiden Saisonen mit den Weltmeisterschaften und den Paralympics gleich zwei Großereignisse warten. Der Kärntner Para-Skifahrer Markus Salcher kann sich auch in den kommenden zwei Jahren über die Unterstützung der HASSLACHER Gruppe freuen. Der Holzindustriebetrieb mit Firmenzentrale in Sachsenburg, Kärnten hat den Kopfsponsoringvertrag mit dem 28-Jährigen verlängert. „Wir freuen uns sehr auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit, auf zwei neue spannende Saisonen und wünschen Markus dabei viel Erfolg“, so Franz Meließnig, CFO der HASSLACHER Gruppe.

Damit geht der vierfache Weltmeister und zweifache Paralympics-Sieger mit einer optimalen Unterstützung in die WM-Saison 2020/21. „Ich bin sehr froh, einen so verlässlichen Partner wie die HASSLACHER Gruppe an meiner Seite zu haben“, freut sich der Skisportler, dessen Paradedisziplinen Abfahrt und Super-G sind, über die Vertragsverlängerung. Gerade in pandemiebedingt schwierigen Zeiten sei es nicht selbstverständlich, von einem Sponsor derart gestärkt zu werden. 

„Das Sponsoring ermöglicht mir, mich auf den Sport zu konzentrieren. Die HASSLACHER Gruppe glaubt an mich und so möchte ich weiterhin mit sportlichen Erfolgen zeigen, dass das richtig ist“, so der Ausnahmesportler. 2021 greift Salcher im norwegischen Hafjell nach WM-Edelmetall, nur ein Jahr später stehen die Paralympischen Winterspiele in Chinas Hauptstadt Peking auf dem Programm. 

Über Markus Salcher
Nationalität:
Österreich
Geburtsdatum: 1. Juni 1991
Geburtsort: Klagenfurt
Behinderung: Halbseitige Lähmung
Verein: SV Tröpolach
Hobbies: Radfahren, Schwimmen, Zeit mit Freunden verbringen
Auszeichnungen: Österreichs Behindertensportler des Jahres, 2014 und 2017, IPC Paralympics-Athlet des Monats, Jänner 2014, Botschafter bei Laureus Sport for Good

ERFOLGE:
Paralympics
Gold:
Abfahrt und Super-G 2014 in Sotschi
Bronze: Riesentorlauf 2014 in Sotschi, Abfahrt und Super-G 2018 in Pyeongchang
Weltmeisterschaften
Gold: Abfahrt und Super-G 2017 in Tarvis, Abfahrt und Super-G 2013 in La Molina
Silber: Riesentorlauf und Kombination 2015 in Panorama, Abfahrt 2019 in Sella Nevea
Bronze: Kombination 2017 in Tarvis, Super-G 2019 in Sella Nevea
Weltcup
2013/2014: Abfahrt und Super-G: 1. Platz, Gesamtweltcup: 2. Platz
2014/2015: Abfahrt und Super-G: 1. Platz
2015/2016: Abfahrt und Super-G: 1. Platz, Gesamtweltcup: 2. Platz
2016/2017: Gesamtweltcup: 1. Platz, Abfahrt: 1. Platz, Super-G: 1. Platz
2017/2018: Abfahrt und Super-G: 1. Platz, Gesamtweltcup: 3. Platz
2019/2020: Super-G: 1. Platz, Gesamtweltcup: 2. Platz

Über die HASSLACHER Gruppe
Das im Jahr 1901 gegründete Familienunternehmen beschäftigt mehr als 1.700 Mitarbeiter. Mit acht Produktionsstandorten in Österreich, Deutschland, Slowenien und Russland zählt die HASSLACHER Gruppe zu den größten und führenden Holzindustrieunternehmen Europas und ist weltweit in den Bereichen Schnittholz, Brettschichtholz, Brettsperrholz und Konstruktionsvollholz als innovativer Lieferant für den modernen Holzbau tätig. Getreu dem Motto „From wood to wonders.“

Saisonende: Super-G-Weltcupkugel an Salcher

Auch der Paraski-Weltcup ist von den Absagen aufgrund des grassierenden neuartigen Coronavirus nicht verschont geblieben. Die Saison endet vorzeitig. Für den Kärntner Markus Salcher bringt diese Entscheidung aber auch einen Grund zum Jubeln: Er steht damit als Gewinner der Super-G-Kristallkugel fest.

Zwei Weltcupstationen wären in den nächsten Tagen noch auf dem Programm gestanden, aber sowohl die Rennen im norwegischen Hafjell (16. bis 22. März), als auch jene im schwedischen Are (24. bis 28. März) wurden aufgrund behördlicher Vorgaben abgesagt. Im kommenden Jahr gehen in Hafjell die Weltmeisterschaften über die Bühne, damit fällt nun auch die Generalprobe für die Titelkämpfe ins Wasser. „Natürlich ist es schade, dass die Saison vorzeitig zu Ende geht. Aber angesichts der Gegebenheiten ist das eine vernünftige Entscheidung“, kommentierte Salcher die getroffenen Maßnahmen. 

In der Super-G-Weltcupwertung hat der Kärntner damit am Ende fünf Punkte Vorsprung auf den Franzosen Arthur Bauchet. Damit geht die kleine Kristallkugel in der Klasse der stehenden Herren an ihn. Den Gesamtweltcup beendet Salcher hinter Bauchet an der zweiten Stelle. Auch in der Abfahrtswertung belegte er hinter dem Franzosen den zweiten Platz. „Alles in allem kann ich mit den Endergebnissen sehr zufrieden sein. Besonders erfreulich ist natürlich der Gewinn der kleinen Kristallkugel im Super-G“, so der 28-Jährige.

Salcher gewann Juzhno-Parallelevent

Markus Salcher verlässt Juzhno-Sakhalinsk mit drei Weltcupsiegen im Gepäck. Nach den Erfolgen in den beiden Super-G-Bewerben triumphierte das Kärntner Paraski-Ass am Freitag auch im abschließenden Parallelevent. 

Im großen Finale behielt der Kärntner gegen den Italiener Giacomo Bertagnolli die Oberhand. Dritter wurde der Russe Ivan Frantsev. Der Eingliederung eines Parallelevents in das paralympische Programm kann der 28-jährige Salcher jedenfalls positiv entgegenblicken. 2022 in Peking soll dieses oder ein ähnliches Format allerdings nicht als Individualbewerb, sondern als Teamwettkampf ausgetragen werden. „Ich finde das Format, so wie wir es heute gefahren sind, echt gut. Nur dauert der Wettkampf insgesamt noch zu lange. Heute hat es sich über drei Stunden gezogen“, sprach der Kärntner auch einen Punkt an, den es noch zu verbessern gilt.

Acht Rennen wurden in Juzhno-Sakhalinsk im östlichen Russland ausgetragen, sieben Mal fuhr Salcher auf das Podest. Neben seinen beiden Super-G-Siegen und dem Erfolg im Parallelevent wurde der Kärntner in den drei Abfahrten jeweils Zweiter und durfte im Slalom am Donnerstag als Dritter seinen ersten Weltcup-Stockerlplatz in dieser Disziplin bejubeln. Einzig im Riesentorlauf schied der zweifache Paralympicssieger von Sotschi im zweiten Durchgang aus. 

Salcher gelingt in Juzhno Meilenstein

Der Kärntner Markus Salcher hat am Donnerstag in Juzhno-Sakhalinsk einen besonderen Erfolg eingefahren. Als Dritter fuhr der 28-Jährige erstmals im Weltcup auf ein Slalom-Podest. Der Speed-Spezialist ist damit in jeder Disziplin zumindest einmal auf dem Stockerl gestanden.

Den Sieg sicherte sich der Schweizer Thomas Pfyl. Zweiter wurde der Russe Alexander Alyabyev (+0,65 Sek.). Salcher hatte am Ende 1,80 Sekunden Rückstand. Auch die übrigen Österreicher Nico Pajantschitsch (+4,11 Sek.) und Thomas Grochar (+4,38 Sek.) schnitten als Vierter bzw. Fünfter gut ab. Salcher ist über seinen ersten Slalom-Podestplatz im Weltcup hocherfreut: „Unglaublich! Der dritte Platz ist schon überraschend gekommen. Ich habe zwar davon profitiert, dass ein paar Nationen nicht hier waren und manche ausgefallen sind, aber ich selbst bin auch nicht schlecht gefahren. Man muss so eine Chance nutzen, wenn sie sich auftut.“

Am Freitag gehen die Weltcup-Rennen in Russland mit einem Parallelbewerb zu Ende. „Das wird eine spannende Angelegenheit“, so der Kärntner. Es wird dabei versucht, ein neues Format zu testen. Ein Teambewerb in Form eines Parallelevents soll 2022 erstmals bei den Paralympics in Szene gehen.

Juzhno: Salcher im Riesentorlauf ausgeschieden

Nachdem Paraski-Ass Markus Salcher die beiden Super-G-Bewerbe beim Weltcup in Juzhno-Sakhalinsk für sich entschieden hatte, ist es am Mittwoch im Riesentorlauf nicht nach Wunsch gelaufen. Der Kärntner schied im zweiten Durchgang aus.

Nach dem ersten Lauf war Salcher in der Kategorie der stehenden Herren noch an der fünften Stelle gelegen, im zweiten Durchgang wurde ihm letztlich eine Eisplatte zum Verhängnis. „Das habe ich heute selbst verhaut. Ich bin auf einer Eisplatte ausgerutscht, aber das kann passieren“, schilderte der 28-Jährige. Der Sieg ging an den US-Amerikaner Thomas Walsh vor dem Franzosen Arthur Bauchet (+0,21 Sek.). Dritter wurde der Finne Santeri Kiiveri (+1,80 Sek.). Bester Österreicher war Nico Pajantschitsch als Vierter (+3,29 Sek.), er war zur Halbzeit auf Rang drei gelegen.

Am Donnerstag geht es in Russland weiter mit einem Slalom. Auch Speed-Spezialist Salcher wird den Bewerb in Angriff nehmen. Für ihn ist es die erste Slalom-Teilnahme seit über einem Jahr. 

Salcher legt zweiten Sieg nach

Markus Salcher hat am Montag beim Paraski-Weltcup in Juzhno-Sakhalinsk auch den zweiten Super-G-Bewerb für sich entschieden. Am Vortag war ihm der erste Weltcup-Sieg in der laufenden Saison gelungen.

Bei widrigen Wetterbedingungen fuhr der Kärntner in der Klasse der stehenden Herren in 1:09.09 Minuten die Bestzeit. Zweiter wurde der Schweizer Thomas Pfyl mit 2,80 Sekunden Rückstand. Als Dritter komplettierte der Franzose Manoel Bourdenx (+2,93 Sek.) das Podest. Vier Läufer schieden aus, darunter auch der Franzose Arthur Bauchet und der Schweizer Robin Cuche. Als zweitbester Österreicher wurde Nico Pajantschitsch Fünfter (+3,27 Sek.). „Die Bedingungen waren heute aufgrund von Wind, Nebel und Schneefall wirklich schwierig. Ich bin froh, dass ich gut ins Ziel gekommen bin und gewonnen habe. Das war heute ein Ausscheidungsrennen“, so der 28-jährige Salcher.

Erster Weltcup-Saisonsieg für Salcher

Erstmals in der laufenden Saison ist es Markus Salcher am Sonntag in Juzhno-Sakhalinsk gelungen, auf das oberste Podest zu fahren. Das Paraski-Ass gewann das erste von zwei Super-G-Rennen im Osten Russlands.

In den drei Abfahrtsbewerben in der Klasse der stehenden Herren landete der Kärntner Salcher jeweils hinter dem französischen Saisondominator Arthur Bauchet auf Rang zwei, nun hat er den Bann durchbrochen. Mit 1,21 Sekunden Vorsprung und einer Laufzeit von 1:06:88 Minuten verwies der 28-Jährige den Franzosen diesmal auf Platz zwei. Dritter wurde der Schweizer Robin Cuche (+1,92 Sek.). Über seinen ersten Weltcup-Triumph in der aktuellen Saison ist Salcher naturgemäß überglücklich. „Endlich habe ich es geschafft, Arthur hinter mir zu lassen. Das war ein gutes Rennen von mir. Ich konnte alles so umsetzen, wie ich mir das bei der Besichtigung vorgenommen hatte. Ich bin sehr zufrieden mit meiner Leistung“, betonte Salcher. Der davor letzte Weltcupsieg liegt über ein Jahr zurück. Am Montag geht in Russland der zweite Super-G über die Bühne.

Salcher auch in Dritter Abfahrt in Juzhno-Sakhalinsk am Podest

Der Kärntner Paraskifahrer Markus Salcher ist am Freitag einmal mehr auf das Stockerl gefahren. In der dritten Abfahrt beim Weltcup im russischen Juzhno-Sakhalinsk wurde der 28-Jährige erneut Zweiter.

Im dritten Abfahrtsrennen innerhalb von drei Tagen triumphierte erneut der Franzose Arthur Bauchet. Salchers Rückstand auf den Sieger betrug sechs Zehntelsekunden. Dritter wurde der Russe Aleksei Bugaev (+2,18 Sek.). Das Podest ist damit ein Abziehbild der beiden vorangegangenen Tage. „Das war heute das Rennen, in dem ich den geringsten Rückstand hatte, deswegen war es okay. Es ist einfach hart, den Franzosen zu schlagen. Das habe ich leider nicht geschafft. Ich bin schon gespannt, ob mir das noch gelingt“, erklärte der Kärntner. Am Samstag wird in Russland pausiert. Am Sonntag folgt ein Super-G. Insgesamt stehen im Fernen Osten noch fünf Rennen auf dem Programm.

Salcher erneut Zweiter in Juzhno-Sakhalinsk

Auch in der zweiten Weltcup-Abfahrt der Saison ist dem Kärntner Paraski-Ass Markus Salcher ein Podestplatz gelungen. Der 28-Jährige fuhr am Donnerstag in Juzhno-Sakhalinsk erneut als Zweiter auf das Stockerl.

Der Sieg ging abermals an den Franzosen Arthur Bauchet, der auf Salcher 1,40 Sekunden Vorsprung hatte. Dritter wurde erneut der Russe Aleksei Bugaev (+2,02 Sek.). „Ich habe zwei, drei Kurven nicht sauber erwischt. Mit dem Ergebnis bin ich zufrieden, die Leistung ist noch etwas ausbaufähig. Ich möchte den Abstand zu Bauchet auf jeden Fall verringern. Morgen greife ich wieder voll an“, so der Kärntner. Am Freitag steht in Russland die dritte Abfahrt auf dem Programm. Die Pistenverhältnisse verschlechtern sich durch das häufige Befahren der Strecke zunehmend.

Salcher in erster Abfahrt von Juzhno-Sakhalinsk Zweiter


Die erste Weltcup-Abfahrt in der laufenden Saison hat für Paraski-Ass Markus Salcher mit einem erfreulichen Ergebnis geendet. Der Kärntner fuhr am Mittwoch im russischen Juzhno-Sakhalinsk als Zweiter auf das Podest.

Der 28-Jährige musste sich dabei nur dem französischen Saisondominator Arthur Bauchet geschlagen geben, der mit 1,04 Sekunden Vorsprung auf Salcher gewonnen hat. Dritter wurde der Russe Aleksei Bugaev (+2,05 Sek.). Mit seiner Leistung ist der Kärntner durchaus zufrieden. „Das war eigentlich eine sehr gute Abfahrt, nur zwei kleinere Fehler sind mir unterlaufen. Ich weiß nicht, ob das den Sieg gekostet hat“, so Salcher. Am morgigen Donnerstag steht in Russland erneut eine Abfahrt auf dem Programm. Die Arbeit der Organisatoren lobte das ÖSV-Ass: „Die Veranstaltung hier ist super und sehr gut organisiert.“ Einzig die Länge der Abfahrt mit knapp einer Minute Fahrzeit sei sehr kurz. 

Zweimal Trainingszweiter in Russland

In den beiden Trainings für die Weltcupabfahrten im russischen Juzhno-Sakhalinsk hat Markus Salcher zweimal die zweitschnellste Zeit erzielt.

Im ersten Trainingslauf war der Franzose Arthur Bauchet nur um elf Hundertstelsekunden schneller als der Kärntner. Im zweiten Lauf fehlten Salcher 1,67 Sekunden auf Bauchet. In den nächsten Tagen kommt ein dichtes Programm auf die Paraski-Asse zu: Drei Abfahrtsrennen, zwei Super G, ein Riesentorlauf, ein Slalom und ein Parallelevent sind geplant.

Salcher im dritten RTL in Kranjska Gora Vierter

Mit einem vierten Rang ist für Markus Salcher am Mittwoch das Riesentorlauf-Triple im Paraski-Weltcup von Kranjska Gora zu Ende gegangen.

Den Sieg sicherte sich der Franzose Arthur Bauchet mit 51 Hundertstelsekunden Vorsprung auf den Russen Aleksei Bugaev, der am Dienstag die Nase vorn gehabt hatte. Der Kanadier Alexis Guimond komplettierte als Dritter das Podest (+0,77 Sek.). Salcher hatte nach zwei Durchgängen einen Rückstand von 3,73 Sekunden. „Heute ist es sehr gut gelaufen für mich. Das Podest ist zwar zeitmäßig ein Stück entfernt, aber im Vergleich zu den beiden ersten Riesentorläufen in Kranjska Gora war es platzierungsmäßig eine gute Steigerung. Das Gefälle hier ist mir nicht auf den Leib geschneidert“, schilderte der Kärntner. In den beiden ersten Riesentorlaufbewerben in Nordslowenien hatte der 28-Jährige die Plätze neun bzw. sieben belegt. 

Kranjska Gora: Salcher im zweiten RTL Siebenter

Den zweiten von drei Riesentorläufen beim Paraski-Weltcup im slowenischen Kranjska Gora hat der Kärntner Markus Salcher am Dienstag als Siebenter beendet. 

Der Sieg in der Klasse der stehenden Herren ging an den Russen Aleksei Bugaev, der sich knapp vor dem Kanadier Alexis Guimond (+0,22 Sek.) und dem US-Amerikaner Thomas Walsh durchgesetzt hat (+0,41 Sek.). Salcher war zur Halbzeit an der zehnten Stelle gelegen und machte im zweiten Durchgang noch einen kleinen Sprung nach vorne. „Der zweite Lauf heute war ganz okay“, möchte der Kärntner darauf aufbauen. Eine weitere Gelegenheit für ein gutes Resultat bietet sich schon am Mittwoch beim dritten Riesentorlauf in Kranjska Gora.   

Salcher im ersten RTL in Kranjska Gora Neunter

Markus Salcher hat am Montag beim Paraski-Weltcup in Kranjska Gora im ersten Riesentorlauf den neunten Platz belegt.

Tagessieger wurde der französische Saisondominator Arthur Bauchet. Er gewann vor dem Kanadier Alexis Guimond (+3,10 Sek.) und dem US-Amerikaner Thomas Walsh (+3,81 Sek.). Bester Österreicher wurde Nico Pajantschitsch als Fünfter. „Heute bin ich leider überhaupt nicht ins Fahren gekommen, vor allem der zweite Durchgang ist mir überhaupt nicht gelungen“, war Salcher mit seinem Abschneiden am Montag nicht zufrieden. Am Dienstag und Mittwoch stehen in Kranjska Gora weitere Riesentorläufe auf dem Programm. 

Salcher zum Abschluss der Veysonnaz-Woche Zweiter

Mit einem zweiten Platz im sonntägigen Riesentorlauf ist für Markus Salcher der Paraski-Weltcup in Veysonnaz zu Ende gegangen. Insgesamt vier Podestplätze in fünf Bewerben ergatterte der Kärntner im Schweizer Skiort. 

Tagessieger am Sonntag war einmal mehr der Franzose Arthur Bauchet, der alle fünf Rennen in Veysonnaz für sich entschieden hat. Salcher markierte zweimal die zweitbeste Laufzeit und hatte am Ende 1,43 Sekunden Rückstand auf Bauchet. Dritter wurde der Schweizer Thomas Pfyl (+3,78 Sek.). „Heute waren beide Läufe aggressiv, ich bin gut ins Fahren gekommen. Ich bin zufrieden mit meiner Leistung, besonders mit dem zweiten Durchgang, den habe ich noch etwas besser erwischt“, erklärte der 28-jährige Kärntner. 

Platz drei für Salcher im ersten Veysonnaz-RTL

Nach zwei Super-G-Podestplätzen beim Paraski-Weltcup in Veysonnaz hat Markus Salcher am Samstag auch im Riesentorlauf den Sprung auf das Stockerl geschafft. Er wurde in der Klasse der stehenden Herren Dritter. 

Als Sieger ging wie schon in den drei Super-G-Bewerben der Franzose Arthur Bauchet hervor. Er markierte zweimal Laufbestzeit. Zweiter wurde der Kanadier Alexis Guimond (+2,90 Sek.), Salcher folgte mit einem Rückstand von 3,22 Sekunden. Der Kärntner war nach dem ersten Durchgang an der zweiten Stelle gelegen. „Im zweiten Lauf hat es mehr gedreht und ich habe zwei Eigenfehler gemacht, deswegen hat nicht viel mehr dabei rausgeschaut. Mit dem ersten Durchgang bin ich zufrieden, mit dem zweiten weniger“, lautete das Resümee des 28-Jährigen. 

Am morgigen Sonntag geht in Veysonnaz ein weiterer Riesentorlauf in Szene. 


Veysonnaz: Salcher als Dritter erneut am Podest

Der Kärntner Para-Skifahrer Markus Salcher hat am Freitag beim Weltcup-Super-G in Veysonnaz erneut für ein Topresultat gesorgt. In der Klasse der stehenden Herren fuhr er einen Tag nach Rang zwei als Dritter erneut auf das Stockerl. 

Zum dritten Mal binnen drei Tagen fuhr der Franzose Arthur Bauchet den Sieg ein. Zweiter wurde der Kanadier Alexis Guimond (+0,09 Sek.). Mit 1,41 Sekunden Rückstand folgte der 28-jährige Salcher auf Rang drei.  „Heute habe ich zu viele Fehler gemacht, mit der Fahrt bin ich nicht ganz zufrieden. Der Grundspeed wäre da, besonders unten habe ich aber heute zu viel Zeit verloren. Aber ein Podest ist natürlich nicht schlecht“, betonte der Kärntner. 

In Veysonnaz geht es nun noch mit zwei Riesentorläufen weiter, die am Samstag und Sonntag über die Bühne gehen werden. 

Erstes Saisonpodest für Salcher im Weltcup

Der Kärntner Para-Skifahrer Markus Salcher hat am Donnerstag in Veysonnaz in der Klasse der stehenden Herren Rang zwei im Super-G belegt. Der 28-Jährige eroberte damit seinen ersten Podestplatz in der laufenden Weltcupsaison. 

Den Sieg sicherte sich wie bereits im ersten Super-G am Mittwoch der Franzose Arthur Bauchet. Auf ihn hatte Salcher 86 Hundertstelsekunden Rückstand. Dritter wurde der Kanadier Alexis Guimond (+1,30 Sek.). „Das war heute schon viel, viel besser als gestern. Ich habe die entscheidenden Passagen recht gut erwischt. Zwei, drei Fehler haben sich eingeschlichen, aber es ist halbwegs gut gegangen. Ich habe mich wieder wohlgefühlt heute“, meinte der Kärntner. 

Am Freitag steht in Veysonnaz ein weiterer Super-G auf dem Programm. Am Mittwoch war Salcher an der fünften Stelle gelandet. 

Salcher Fünfter im ersten Veysonnaz-Super-G

Sein erstes Weltcuprennen in dieser Saison ist für Markus Salcher nicht zufriedenstellend verlaufen. Beim Super-G in Veysonnaz wurde der Kärntner am Mittwoch Fünfter. 

Den Sieg sicherte sich der Franzose Arthur Bauchet. Die beiden Schweizer Robin Cuche (+1,55 Sek.) und Thomas Pfyl (+2,35 Sek.) komplettierten das Podest. Dem 28-jährigen Salcher fehlten 3,15 Sekunden auf Sieger Bauchet. Das Podest verpasste er um acht Zehntelsekunden. „Ich bin heute einfach nicht reingekommen und habe die Schlüsselstellen verhaut. Morgen muss ich schauen, dass ich besser ziehe“, betonte Salcher. Am Donnerstag und am Freitag steht in Veysonnaz jeweils ein weiterer Super-G auf dem Programm. „Da peile ich natürlich das Podest an“, lautet die Devise des Kärntners. 

Salcher erneut Dritter in St. Moritz

Beim zweiten Europacup-Riesentorlauf in St. Moritz ist Markus Salcher erneut auf das Podest gefahren. Der Kärntner Para-Skifahrer landete am Donnerstag abermals auf Rang drei. 

Der 28-Jährige musste sich damit nur dem Franzosen Arthur Bauchet und Landsmann Nico Pajantschitsch geschlagen geben. Auf den Sieger hatte er am Ende exakt drei Sekunden Rückstand, auf Platz zwei fehlten ihm 68 Hundertstelsekunden. Salcher verbesserte sich im zweiten Lauf vom vierten auf den dritten Platz. „Ich bin heute mit dem dritten Platz zufrieden, weil der zweite Lauf sehr in Ordnung war“, so der Kärntner. Am Vortag war er mit seiner Performance im Finaldurchgang noch unzufrieden gewesen. Für Freitag ist in St. Moritz ein Slalom angesetzt, am Samstag soll ein Parallel-Event folgen. 

Salcher Dritter bei Europacup-RTL in St. Moritz

Drei Tage nach seinem ersten Europacup-Saisonsieg hat der Kärntner Para-Skifahrer Markus Salcher am Mittwoch einen weiteren Podestplatz nachgelegt. Den EC-Riesentorlauf in St. Moritz beendete der 28-Jährige auf Rang drei. 

Salcher musste sich im Schweizer Nobelskiort nur dem Franzosen Arthur Bauchet und Thomas Pfyl (SUI) geschlagen geben. Auf den Sieger hatte der Kärntner 2,34 Sekunden Rückstand. Nach dem ersten Lauf war der 28-Jährige noch an der zweiten Position gelegen – hauchdünn hinter Bauchet. „Der erste Lauf war gut, im zweiten bin ich leider überhaupt nicht ins Fahren gekommen. Der dritte Platz ist aber soweit in Ordnung“, meinte Salcher in einer ersten Reaktion nach dem Rennen. Am Donnerstag ist in St. Moritz ein weiterer Riesentorlauf angesetzt. 

Salcher siegte bei Europacup-RTL im Pitztal

Der Kärntner Para-Skifahrer Markus Salcher hat am Sonntag seinen ersten Saisonsieg im Europacup eingefahren. Im Pitztal setzte sich der 28-Jährige im Riesentorlauf an die Spitze.

Salcher verwies den Niederländer Jeffrey Stuut um 1,94 Sekunden auf Platz zwei. Dritter wurde der Franzose Jules Segers (+6,41 Sek.). Trotz des Sieges ortete der Kärntner noch Verbesserungspotential. „Der erste Lauf ist mir nicht gut gelungen, da bin ich nicht gut gefahren. Der zweite Durchgang war schon besser, aber auch noch nicht optimal. Es war ziemlich schwierig zu fahren, weil die Piste weich war“, meinte der zweifache Paralympicssieger. 

Bereits am Montag reist Salcher weiter nach St. Moritz, wo der nächste Europacup über die Bühne gehen wird. Im Schweizer Nobelskiort steht am Dienstag ein Trainingstag auf dem Programm, am Mittwoch und Donnerstag wird je ein Riesentorlauf ausgetragen. „In St. Moritz möchte ich wieder vorne dabei sein. Dort wird die Konkurrenz noch härter sein, was einen sehr guten Vergleich ermöglicht“, so das ÖSV-Ass. 

Gelungener Saisonauftakt für Salcher

Markus Salcher ist am Freitag im Pitztal ein guter Start in die neue Saison gelungen. Der Kärntner Para-Skifahrer setzte sich in seinem ersten internationalen Saisonrennen im Super-G an die Spitze. 

Zweiter bei Salchers Sieg wurde sein Landsmann Christoph Schneider. „Der Saisonauftakt ist mir damit geglückt“, so Salcher. Der zweifache Paralympicssieger trotzte den widrigen Bedingungen: „Es war aufgrund des Windes und des Schneefalls eher schwierig zu fahren, aber ich konnte mich ganz gut auf die Bedingungen einstellen“, meinte der Kärntner. In der kommenden Woche wird Salcher in St. Moritz in die Europacup-Saison einsteigen. 

Salcher als ÖPC-Vertreter bei IPC Athletes Council

Markus Salcher hat das Österreichische Paralympische Comité an den vergangenen drei Tagen beim IPC Athletes Council in Colorado Springs (USA) vertreten. Dabei wurde über die zukünftige Ausrichtung des Internationalen Paralympischen Comités diskutiert.

Die Tagung fand im US Olympic and Paralympic Training Center statt. Insgesamt wurde das Council zum zweiten Mal veranstaltet, Österreich war erstmals vertreten. „Es ist sehr wichtig, dass sich die Athleten in die Entscheidungsprozesse einbringen dürfen und mitgestalten können. Die Diskussionen waren sehr interessant“, betonte der Kärntner Para-Skifahrer. 

Inhaltlich wurde insbesondere auf Veränderungen bezüglich der Aufgabenbereiche des IPC eingegangen. Das Comité ist derzeit nicht nur mit den Paralympischen Spielen selbst betraut, sondern gleichzeitig auch Fachverband mehrerer Sommer- und Wintersportarten. Dazu zählt auch Paraski. Längerfristig strebt man seitens des IPC an, die Fachverbandsagenden auszulagern. Im Falle des Skisports könnte es zu einer Eingliederung im Weltskiverband FIS kommen. Diesbezügliche Veränderungen werden in den nächsten Jahren noch Gegenstand von intensiven Verhandlungen sein. 

Salcher Zweiter bei Sportlerwahl

Der Kärntner Para-Skifahrer Markus Salcher hat in der Kategorie Sportler des Jahres mit Behinderung den zweiten Rang erreicht. Die Ehrung der Titelträger erfolgte am Donnerstagabend im Rahmen der Lotterien Sporthilfe-Gala in der Wiener Marx-Halle.

Die Trophäe, die seit diesem Jahr Niki heißt, durfte Salchers Ski-Teamkollege Josef Lahner entgegennehmen. Der Tiroler setzte sich mit 112 Stimmen durch. Salcher wurde 74 Mal gewählt. Dritter wurde der Handbiker Walter Ablinger mit 29 Stimmen. Entschieden haben die Mitglieder der österreichischen Sportjournalistenvereinigung Sports Media Austria. 

„Gratulation an Josef zu diesem Titel“, sagte der 28-Jährige in einer ersten Reaktion nach der Live-Show. „Ich wusste, dass es schwierig werden könnte, heuer zu gewinnen. Alle drei haben 2019 WM-Medaillen gewonnen.“ Salcher eroberte in der abgelaufenen Saison WM-Silber in der Abfahrt und WM-Bronze im Super-G. 2014 und 2017 gewann der Kärntner jeweils die Kategorie Sportler des Jahres mit Behinderung. Im Vorjahr hatte er Rang drei belegt. Am Mittwoch war er in Velden als Kärntner Behindertensportler des Jahres ausgezeichnet worden.  

Salcher als Kärntner Behindertensportler des Jahres ausgezeichnet

Para-Skifahrer Markus Salcher ist am Mittwoch im Veldener Casineum im Rahmen der „Nacht des Sports“ als Sieger der Kategorie Kärntner Sportler des Jahres mit Behinderung ausgezeichnet worden. 

Gewählt haben 60 Mitglieder des Kärntner Sportpresseklubs. Zum dritten Mal in Folge gewann der 28-Jährige den Titel. „Eine solche Auszeichnung ist immer eine Ehre, vor allem weil Journalisten gewählt haben. Dadurch wird gezeigt, dass Behindertensport medial an Bedeutung gewinnt“, erklärte Salcher. Eisschnellläuferin Vanessa Herzog und Skifahrer Marco Schwarz wurden Sportler des Jahres. Mannschaft des Jahres dürfen sich die Fußballer des WAC nennen.

Bereits am Donnerstag wird es für Salcher erneut spannend. Bei der Lotterien Sporthilfe-Gala ist er unter den Top 3 der Sportler des Jahres mit Behinderung. Im Rahmen der Live-Übertragung ab 20:15 Uhr in ORF 1 wird bekanntgegeben, wer den Sieg und damit die Trophäe – sie heißt seit heuer Niki – ergattert. Salcher ist gemeinsam mit seinem Ski-Teamkollegen Josef Lahner und dem Handbiker Walter Ablinger in der engeren Auswahl. 

Markus Salcher unter den Top 3 der Sportlerwahl

Markus Salcher könnte am 31. Oktober zum insgesamt dritten Mal in seiner Karriere nach 2014 und 2017 als Sportler des Jahres mit Behinderung ausgezeichnet werden. Gemeinsam mit seinem Ski-Teamkollegen Josef Lahner und dem Handbiker Walter Ablinger bildet der Kärntner das Finalisten-Trio in dieser Kategorie.

Wer sich den „Niki“ – so heißt die Trophäe in Erinnerung an Niki Lauda seit heuer – sichert, wird im Rahmen der Lotterien Sporthilfe-Gala am 31. Oktober ab 20:15 (live in ORF 1) in der Wiener Marx-Halle bekanntgegeben. Die Wahl wurde von den Mitgliedern der österreichischen Sportjournalistenvereinigung Sports Media Austria durchgeführt und ist bereits beendet. Die Ergebnisse sind bis zur Gala bei einem Notar verwahrt.

Erstes Schneetraining absolviert

Bei Markus Salcher laufen die Vorbereitungen auf die kommende Weltcupsaison derzeit auf Hochtouren.

Zuletzt trainierte der Kärntner im Schweizer Saas Fee erstmals im Laufe des Sommers auf Schnee. „Es war wieder gut, Schneekontakt zu haben“, ist die Vorfreude auf die Rennsaison beim Kärntner schon groß. Dabei blieb in seinem Umfeld kaum ein Stein auf dem anderen. Die Zusammenarbeit mit seinem neuen Coach Markus Gutenbrunner verläuft jedoch sehr erfreulich.

Selbstverständlich ist bis zum Saisonauftakt noch ein gewisses Feintuning nötig. „Das Feeling kommt nach der Sommerpause langsam wieder zurück. Das Timing passt momentan noch nicht“, schildert Salcher und fügt hinzu: „Das war allerdings erst der erste Schneekurs. Ab 15. September geht es erneut in Saas Fee mit dem nächsten Kurs weiter.“ Dann hat der zweifache Paralympicssieger auch schon die nächste Gelegenheit, seine Abstimmung zu perfektionieren.

Salcher holte Platz drei in Riesentorlauf-Weltcupwertung

Para-Skifahrer Markus Salcher hat am Donnerstag in seinem letzten Weltcup-Rennen der Saison beim dritten Riesentorlauf in La Molina Rang sieben in der Klasse der stehenden Herren belegt. In der Riesentorlauf-Gesamtwertung fixierte der Kärntner damit Rang drei. Der dritte Platz in der Super-G-Disziplinenwertung war schon zuvor festgestanden.

Den Tagessieg am Donnerstag sicherte sich der Schweizer Theo Gmur, der den Franzosen Arthur Bauchet diesmal auf Platz zwei verwiesen hat. Dritter wurde wie schon am Dienstag der Finne Santeri Kiiveri. Bester Österreicher wurde Nico Pajantschitsch als Fünfter. Die Riesentorlauf-Gesamtwertung gewann Bauchet vor Gmur, Salcher beendete die Saison in dieser Disziplin an der dritten Stelle und verwies dabei den US-Amerikaner Thomas Walsh um 57 Zähler auf Platz vier. In der Super-G-Gesamtwertung wurde Salcher ebenso Dritter. An den abschließenden Slalom-Bewerben in dieser Weltcupsaison wird Salcher nicht teilnehmen.

Salcher Siebenter bei zweitem Riesentorlauf in La Molina

Markus Salcher hat am Dienstag beim Paraski-Weltcup in La Molina im zweiten Riesentorlauf-Bewerb den siebten Rang belegt.

Die ersten beiden Plätze in der Klasse der stehenden Herren gingen wie schon am Vortag an den Franzosen Arthur Bauchet und den Schweizer Theo Gmur. Dritter wurde der Finne Santeri Kiiveri. Salcher wurde unmittelbar hinter dem sechstplatzierten Nico Pajantschitsch zweitbester ÖSV-Läufer. „Der erste Durchgang ist mir nicht gelungen, da habe ich die Basis für den zweiten Lauf verhaut. Der zweite Durchgang war dann ganz okay“, erklärte der Kärntner.

Bevor am Donnerstag in La Molina ein weiterer Riesentorlauf gefahren wird, machen Salcher und Co. am morgigen Ruhetag einen Abstecher zum FIS-Weltcupfinale nach Soldeu (AND).

Salcher bei Riesentorlauf in La Molina Fünfter

Der Kärntner Markus Salcher hat am Montag beim Paraski-Weltcup in La Molina (ESP) im ersten von zwei Riesentorläufen Rang fünf belegt.

Der Sieg in der stehenden Klasse der Herren ging an den Franzosen Arthur Bauchet. Mit 1,41 Sekunden Rückstand fuhr der Schweizer Theo Gmur auf Platz zwei. Thomas Walsh aus den Vereinigten Staaten komplettierte als Dritter das Podest. Am Dienstag steht ein weiterer Riesentorlauf auf dem Programm.

Salcher auch im zweiten Veysonnaz-RTL Dritter

Der Kärntner Markus Salcher ist im zweiten Riesentorlauf des Paraski-Weltcups in Veysonnaz (SUI) am Samstag in der Klasse der stehenden Herren abermals als Dritter auf das Podest gefahren. Damit hält der 27-Jährige nun schon bei vier Weltcup-Podestplätzen in der laufenden Saison.

Als Sieger des Samstag-Bewerbs ging der Schweizer Theo Gmur hervor, der im Ziel 15 Hundertstelsekunden Vorsprung auf den Vortagessieger Arthur Bauchet aus Frankreich hatte. Salcher war diesmal weitaus knapper am Spitzenduo dran als noch am Freitag. Nach zwei Läufen fehlten ihm lediglich 29 Hundertstel auf Gmur. Im zweiten Durchgang markierte der Kärntner sogar Laufbestzeit.

„Ich war im ersten Durchgang noch zu weit weg, aber im zweiten habe ich wirklich viel gutgemacht. Mit dem zweiten Durchgang war ich sehr zufrieden. Leider habe ich ein bis zwei Fehler gemacht, da wären die entscheidenden Hundertstel schon noch drin gewesen. Aber so ist der Skirennsport nun mal“, betonte Salcher.

Salcher im ersten Veysonnaz-RTL Dritter

Markus Salcher hat in diesen Tagen den dritten Rang gepachtet. Der Kärntner fuhr am Freitag im ersten von drei Riesentorläufen beim Weltcup in Veysonnaz (SUI) in der Klasse der stehenden Herren als Dritter erneut auf das Podest.

Den Sieg sicherte sich am Freitag der Franzose Arthur Bauchet, der den Schweizer Theo Gmur nur knapp um 14 Hundertstelsekunden auf Platz zwei verwiesen hat. Salcher hatte nach zwei Durchgängen 2,88 Sekunden Rückstand auf den Sieger. Der 27-Jährige fuhr in beiden Läufen die drittschnellste Zeit. „Die beiden vor mir wechseln sich an der Spitze ab. Ich komme noch nicht an ihnen vorbei, das ist ein bisschen deprimierend. Ich bin trotzdem froh, dass ich den dritten Platz erreicht habe. Der Abstand nach vorne ist schon noch groß im Moment“, kommentierte Salcher das Rennen.

Salcher erneut Dritter in Veysonnaz

Markus Salcher hat am Donnerstag im dritten Super-G des Paraski-Weltcups im Schweizer Veysonnaz seinen zweiten Podestplatz geholt. Wie schon im zweiten Bewerb fuhr der Kärntner in der Klasse der stehenden Herren erneut auf Platz drei.

Auf Sieger Theo Gmur aus der Schweiz hatte der 27-jährige ÖSV-Fahrer 81 Hundertstelsekunden Rückstand. Zweiter wurde der Franzose Arthur Bauchet (+0,70 Sek.), der gestern beide Rennen gewonnen hatte. „Die Gleitpassage im oberen Streckenabschnitt ist mir heute gut gelungen, da war ich auch vorne. Unten habe ich dann etwas verloren, aber ich bin dennoch sehr zufrieden, da ich den Abstand zu den Vorderen wieder verringert habe. Jetzt wird es Zeit, dass ich sie wieder mal schnappe“, zeigte sich Salcher kämpferisch.

Salcher Super-G-Dritter in Veysonnaz

Der Kärntner Markus Salcher hat am Mittwoch in einem der beiden Super-G-Rennen beim Paraski-Weltcup im Schweizer Veysonnaz Platz drei geholt. Davor war er als Vierter knapp am Podest vorbeigefahren.

Der Sieg ging in beiden Bewerben an den Franzosen Arthur Bauchet, Theo Gmur aus der Schweiz wurde jeweils Zweiter. Während der 27-jährige Salcher im ersten Super G noch 54 Hundertstel hinter dem drittplatzierten Schweizer Robin Cuche Vierter wurde, platzierte er sich im zweiten Bewerb des Tages mit 1,21 Sekunden Rückstand auf Sieger Bauchet als Dritter. Damit eroberte Salcher nur 6 Tage nachdem er im WM-Super-G ins Ziel gestürzt und dabei glücklicherweise ohne schwere Knieverletzung davongekommen war sein erstes Saisonpodest im Weltcup.

„Der vierte Platz hat mir nicht besonders geschmeckt, da war ich mit der Fahrt einfach unzufrieden. Im zweiten Super-G bin ich angriffslustiger gefahren. Gut war, dass ich den Rückstand auf die Konkurrenz wieder geringer halten konnte“, betonte Salcher. Am Donnerstag steht noch ein weiterer Super-G auf dem Programm.

Entwarnung nach Sturz

Markus Salcher ist bei seinem Sturz am Donnerstag im Super-G der Paraski-WM glimpflich davon gekommen. Wie eine Magnetresonanzuntersuchung in Klagenfurt ergeben hat, blieb der Kärntner von einer Bänderverletzung im Knie verschont.

Nachdem Salcher bei seiner Fahrt zu Bronze ins Ziel gestürzt war, hatte er über Schmerzen im Knie geklagt und deswegen den folgenden Kombislalom nicht mehr bestreiten können. Nun konnte der 27-Jährige zum Glück Entwarnung geben. „Das Ergebnis der Untersuchung ist sehr beruhigend für mich, weil alle Bänder in Ordnung sind. Ich habe eine Knieschwellung und eine Knochenprellung“, schilderte Salcher. Der zweifache Medaillengewinner der am Donnerstag zu Ende gegangenen Titelkämpfe muss nun zwei bis drei Tage pausieren. Ob er am Weltcup im Schweizer Veysonnaz teilnehmen wird, entscheidet der Kärntner am Montag.

WM: Salcher gewann trotz Sturz Super-G-Bronze

Wie nahe Glück und Pech beisammen liegen können, hat Markus Salcher am Donnerstag bei der Paraski-WM in Sella Nevea am eigenen Leib erfahren müssen. Der Kärntner gewann zwar Bronze im Super-G, stürzte dabei aber ins Ziel und zog sich eine Knieverletzung zu.

Außerdem wurde das Wettkampfprogramm einmal mehr über den Haufen geworfen. Ursprünglich hätte der Super-G am morgigen Freitag ausgetragen werden sollen, nun wurde aber der Speed-Durchgang der Super-Kombination eigenständig gewertet. Super-G-Gold sicherte sich wie schon in der Abfahrt der Schweizer Theo Gmur mit 1,29 Sekunden Vorsprung auf den Franzosen Arthur Bauchet. Salcher fehlten auf den Sieger am Ende 1,83 Sekunden.

„Leider habe ich mich beim Zielanlauf unbestimmten Grades am Knie verletzt“, trübte der Zwischenfall die Freude über das gewonnene Edelmetall etwas. Wie gravierend die Verletzung ist, soll morgen eine Magnetresonanzuntersuchung in Klagenfurt zeigen. Auf den Kombi-Slalom musste Salcher verzichten: „Daran war nicht zu denken. Es tut ziemlich weh.“ Mit der Fahrt an sich war der 27-jährige vierfache Weltmeister nicht unzufrieden: „Die Fahrt war recht gut. Beim ersten und beim letzten Tor wäre noch was drin gewesen“, betonte der Kärntner einen Tag, nachdem er in der Abfahrt Silber erobert hatte.

Salcher erobert WM-Silber in der Abfahrt

Einen Tag später als ursprünglich geplant ist am Mittwoch die Abfahrt bei der Paraski-WM in Sella Nevea über die Bühne gegangen. Mit einem höchsterfreulichen Ausgang für Markus Salcher: Der Kärntner gewann die Silbermedaille.

Von den wetter- und pistenbedingten Verschiebungen bei den Titelkämpfen ließ sich der Kärntner nicht aus der Ruhe bringen. Nachdem Salcher am Vormittag im Training noch Rang drei belegt hatte, raste der 27-Jährige am Nachmittag in der Klasse der stehenden Herren zur Silbermedaille. Damit holte Salcher das achte WM-Edelmetall seiner Karriere. Geschlagen geben musste sich der ÖSV-Star nur dem Schweizer Theo Gmur, der 66 Hundertstelsekunden schneller war. Als Dritter komplettierte der Franzose Arthur Bauchet die Medaillenränge (+0,81 Sek.).

Mit dem Ergebnis ist der insgesamt vierfache Weltmeister sehr zufrieden: „Ich bin überglücklich, vor allem, weil mir die Strecke nicht unbedingt entgegengekommen ist und kaum Gleitpassagen drin gewesen sind. Die Abfahrt gleich zweimal an einem Tag zu bewältigen, war eine Herausforderung: „Es war ein sehr hartes Rennen. Wenn das Training direkt vor dem Rennen stattfindet, ist es nicht einfach, den Fokus aufrechtzuerhalten“, betonte der frischgebackene Vize-Weltmeister, der somit bei der vierten WM en suite zumindest eine Medaille einfuhr.

Das Abfahrtsrennen hätte ursprünglich am gestrigen Dienstag stattfinden sollen. Nachdem an den vergangenen beiden Tagen allerdings zunächst wetterbedingt und dann auch aufgrund einer zu weichen Piste kein Training möglich war, wurde das Programm über den Haufen geworfen. Morgen und übermorgen stehen in Sella Nevea noch Super-Kombination und Super-G an.

Salcher Elfter im WM-Riesentorlauf

Der Auftakt der Paraski-WM in Kranjska Gora und Sella Nevea ist für Markus Salcher nicht nach Wunsch verlaufen. Am Montag fuhr der Kärntner in der Kategorie der stehenden Herren im Riesentorlauf auf Platz elf.

Auf den siegreichen Franzosen Arthur Bauchet fehlten dem 27-Jährigen nach zwei Durchgängen 7,50 Sekunden. Silber eroberte der Schweizer Theo Gmur (+0,71 Sekunden), Bronze ging an Thomas Walsh aus den Vereinigten Staaten (+ 2,53 Sek.). Bester ÖSV-Läufer war Christoph Schneider als Achter. Salcher kam in beiden Durchgängen auf die elftbeste Laufzeit.

Die Erkältung, die Salcher schon in den letzten Tagen geplagt hatte, schränkte ihn auch bei seinem ersten WM-Auftritt ein: „Ich bin einfach körperlich noch nicht fit. Wenn das nicht ein WM-Rennen gewesen wäre, wäre ich nicht gestartet. Es war ein sehr hartes Rennen“, so der Kärntner, der sich trotzdem selbstkritisch gab: „Der elfte Platz ist ein mäßiger Einstieg!“

Weitaus größere Medaillenchancen als im Riesentorlauf hat Salcher ohnehin in der Abfahrt (29. Jänner) und im Super-G (1. Februar). Die Speedbewerbe werden dann in Sella Nevea ausgetragen, der Riesentorlauf wurde in Kranjska Gora gefahren. „Jetzt habe ich eine Woche Pause, in der ich mich am Nassfeld vorbereiten werde und versuche, gesund zu werden. Am Sonntag möchte ich im Abfahrtstraining wieder voll angreifen“, zeigte sich der 27-Jährige kämpferisch.

Platz sechs für Salcher in zweitem St. Moritz-RTL

Einen Tag nach Platz drei hat Para-Skifahrer Markus Salcher am Freitag im zweiten Europacup-Riesentorlauf in St. Moritz Rang sechs in der Klasse der stehenden Herren belegt.

Der Kärntner, der nach dem ersten Lauf auf der fünften Zwischenstelle gelegen war, hatte im Endergebnis 3,56 Sekunden Rückstand auf Sieger Theo Gmur (SUI). Das Podest komplettierten der Australier Mitchell Gourley (+0,67 Sek.) und der Franzose Arthur Bauchet (+1,27 Sek.).

„Das war ein sehr schwieriges Rennen mit einer schwierigen Kurssetzung heute. Nachdem der Riesentorlauf nicht meine Spezialdisziplin ist, bin ich mit dem sechsten Platz aber nicht ganz unzufrieden“, meinte der 27-jährige Salcher. Den Slalom am Samstag wird er nicht bestreiten. Stattdessen verbringt er den Tag mit Super-G-Freifahren.

Vor Weihnachten wird Salcher keine Rennen mehr bestreiten. Der ursprünglich ab 20. Dezember anberaumte Weltcup-Auftakt in Sella Nevea ist wegen Schneemangels abgesagt worden. Der italienische Ort richtet gemeinsam mit Kranjska Gora (SLO) die Weltmeisterschaften Ende Jänner aus.

Salcher Dritter bei EC-Riesentorlauf in St. Moritz

Para-Skifahrer Markus Salcher hat am Donnerstag beim Europacup-Riesentorlauf in St. Moritz Rang drei in der Klasse der stehenden Herren belegt. 

Der 27-Jährige musste sich nach zwei Läufen nur dem Schweden Aron Lindström und dem Kanadier Alexis Guimond (+0,30 Sek.) geschlagen geben. Auf den Sieg fehlten dem Kärntner letztlich 81 Hundertstelsekunden. Schon zur Halbzeit war Salcher an der dritten Stelle gelegen.

„Es war relativ schwierig zu fahren heute. Es gab viele Übergänge und Licht-Schatten-Wechsel. Die Schneeverhältnissen waren sehr gut“, schilderte Salcher, der am morgigen Freitag auch den zweiten Riesentorlauf in St. Moritz bestreiten wird.

Der Weltcup startet am 20. Dezember im italienischen Sella Nevea. Saisonhighlight sind die Weltmeisterschaften Ende Jänner in Kranjska Gora und Sella Nevea.

 

Salcher startete mit Sieg in neue Saison

Gleich im ersten Rennen der neuen Saison hat Paraskifahrer Markus Salcher am Samstag einen Sieg eingefahren. Bei den offenen deutschen Meisterschaften im Pitztal markierte der Kärntner im Riesentorlauf in der Klasse der stehenden Herren die Bestzeit.

Der 27-Jährige setzte sich bei widrigen Wetterbedingungen vor dem Schweizer Thomas Pfyl und dem Slowaken Martin France durch. Dabei musste Salcher noch einige Zeit warten, bis das Ergebnis überhaupt bestätigt wurde. Bei den später gestarteten sitzenden Herren wurde das Rennen aufgrund der schlechten Sichtverhältnisse abgebrochen. Das Resultat der stehenden Herren wurden dann aber doch offiziell bestätigt.

Für Montag und Dienstag sind im Pitztal Europacup-Rennen in Riesentorlauf und Super-G angesetzt. Der Weltcup startet am 20. Dezember im italienischen Sella Nevea. Saisonhighlight sind die Weltmeisterschaften Ende Jänner in Kranjska Gora und Sella Nevea.

Salcher Dritter bei Wahl zum Sportler des Jahres mit Behinderung

Viel hat nicht auf die erfolgreiche Titelverteidigung gefehlt: Markus Salcher ist am Mittwochabend bei der Lotterien Sporthilfe-Gala in der Kategorie „Sportler des Jahres mit Behinderung“ Dritter geworden.

Den siegreichen Leichtathleten Thomas Geierspichler beglückwünschte der Kärntner Para-Skifahrer fair: „Ich gratuliere Thomas herzlich zum Sieg“, betonte der 27-Jährige nach der Live-Übertragung des Events. Zweiter wurde – in einer knappen Entscheidung nur eine Stimme hinter Geierspichler – mit Günther Matzinger ein weiterer Leichtathlet und Neo-Triathlet. Auch in der Kategorie „Sportler mit Herz“ war Salcher nominiert gewesen. Als Botschafter für das Projekt „Schneetiger“ war er im Kreis der Titelanwärter. Durch die Initiative werden Kinder mit und ohne körperliche Behinderung gemeinsam auf die Piste gebracht. Der Sieg ging am Mittwoch an Radsportler Michael Strasser.

Die vergangene Saison war für Markus Salcher mit Bronze in Abfahrt und Super-G bei den Paralympics in Pyeongchang eine sehr erfolgreiche. Zudem setzte sich der Kärntner in der Europacup-Gesamtwertung durch. „2018 war auf alle Fälle ein tolles Jahr.“ Die Vorbereitung auf die kommende Saison läuft unterdessen auf Hochtouren – aber nicht ausschließlich reibungslos. Nachdem das Trainerteam ausgetauscht wurde, herrscht noch Aufholbedarf. „Aber ich werde trotzdem das Beste herausholen“, sagte der 27-Jährige. Ob er schon im finnischen Pyha (25. bis 27 November) in die Europacup-Saison einsteigen wird oder erst zwei Wochen später im Pitztal, steht noch in den Sternen. Diesbezüglich ist von Seiten des ÖSV noch das Finanzielle zu klären.

Salcher in den Startlöchern für WM-Saison

Markus Salcher bereitet sich aktuell akribisch auf den kommenden WM-Winter vor. Noch vor dem Saisonauftakt hat der Kärntner Para-Skifahrer bei der Lotterien Sporthilfe-Gala am 31. Oktober gleich zweifach die Chance auf Auszeichnungen.

Der 27-Jährige ist Titelverteidiger in der Kategorie „Sportler des Jahres mit Behinderung“. Daneben ist Salcher als Botschafter für das Projekt „Schneetiger“ in der Kategorie „Sportler mit Herz“ nominiert. Durch die Initiative werden Kinder mit und ohne körperliche Behinderung gemeinsam auf den Schnee gebracht. Der zweifache Bronzemedaillengewinner der Paralympics von Pyeongchang übernimmt dabei eine Vorbildfunktion. Gemeinsam mit den Schneetigern versucht er, eine fixe barrierefreie Skistation in seiner Heimat Nassfeld zu errichten. Noch bis 16. Oktober kann auf www.sportlermitherz.at gevotet werden.

Die Vorbereitung auf die kommende Saison verläuft unter eher widrigen Umständen. Vor allem der Schneemangel auf den Gletschern verhindert ein optimales Training. Aber: „Wir machen natürlich das Beste daraus“, betonte Salcher. Auf ein Trainingslager in Chile musste man dieses Jahr verzichten, stattdessen wurde in Saas Fee trainiert. „Es war zwar wieder Schneekontakt, das war aber nicht vergleichbar mit Chile. Dort bin ich auf meine Speedtage gekommen“, so der Kärntner, der in der Sommerpause den Vertrag mit Helmsponsor „Hasslacher“ verlängern konnte. In der Schweiz seien seine Spezialdisziplinen weniger fokussiert worden. Über die unlängst in Salzburg ausgefasste neue ÖSV-Einkleidung zeigte sich der 27-Jährige aber äußerst glücklich: „Ich bin sehr zufrieden mit der Ausrüstung“, meinte Salcher über die neue „Wäsch“. Farblich dominiert Rot die neuen ÖSV-Rennanzüge.

HASSLACHER-Gruppe verlängert Kopfsponsoring von Paralympicssieger Salcher

Der Kärntner Behindertensportler Markus Salcher kann sich auch in der kommenden Saison über die Unterstützung der HASSLACHER-Gruppe freuen. Der Holzindustriebetrieb mit Firmenzentrale in Sachsenburg, Kärnten hat den Kopfsponsoringvertrag mit dem 27-jährigen Kärntner um ein weiteres Jahr verlängert.

Damit geht der vierfache Weltmeister und zweifache Paralympics-Sieger mit einer optimalen Unterstützung in die WM-Saison 2018/19. „Ich bin sehr froh, einen so verlässlichen Partner wie die HASSLACHER-Gruppe an meiner Seite zu haben“, freut sich der Skisportler, dessen Paradedisziplinen Abfahrt und Super-G sind, über die Vertragsverlängerung. 2017 erweiterte die HASSLACHER-Gruppe ihr Engagement im Skirennsport und unterstützte mit Markus Salcher – neben Weltcup-Skirennläufer Oti Striedinger – einen weiteren Kärntner Spitzensportler als Kopfsponsor.

„Das Sponsoring ermöglicht mir, mich auf den Sport zu konzentrieren. Die HASSLACHER-Gruppe glaubt an mich und so möchte ich auch heuer mit sportlichen Erfolgen zeigen, dass das richtig ist!“, so der Ausnahmesportler.

HASSLACHER-Gruppe
Das im Jahr 1901 gegründete Familienunternehmen beschäftigt mehr als 1.500 Mitarbeiter. Mit acht Produktionsstandorten in Österreich, Deutschland, Slowenien und Russland zählt die HASSLACHER-Gruppe zu den größten und führenden Holzindustrieunternehmen Europas und ist weltweit in den Bereichen Schnittholz, Massivholzwerkstoffe, Brettschichtholz, Brettsperrholz und Konstruktionsvollholz als innovativer Lieferant für den modernen Holzbau tätig. Getreu dem Motto „From wood to wonders.“

Foto: Tinefoto