Salcher als ÖPC-Vertreter bei IPC Athletes Council

Markus Salcher hat das Österreichische Paralympische Comité an den vergangenen drei Tagen beim IPC Athletes Council in Colorado Springs (USA) vertreten. Dabei wurde über die zukünftige Ausrichtung des Internationalen Paralympischen Comités diskutiert.

Die Tagung fand im US Olympic and Paralympic Training Center statt. Insgesamt wurde das Council zum zweiten Mal veranstaltet, Österreich war erstmals vertreten. „Es ist sehr wichtig, dass sich die Athleten in die Entscheidungsprozesse einbringen dürfen und mitgestalten können. Die Diskussionen waren sehr interessant“, betonte der Kärntner Para-Skifahrer. 

Inhaltlich wurde insbesondere auf Veränderungen bezüglich der Aufgabenbereiche des IPC eingegangen. Das Comité ist derzeit nicht nur mit den Paralympischen Spielen selbst betraut, sondern gleichzeitig auch Fachverband mehrerer Sommer- und Wintersportarten. Dazu zählt auch Paraski. Längerfristig strebt man seitens des IPC an, die Fachverbandsagenden auszulagern. Im Falle des Skisports könnte es zu einer Eingliederung im Weltskiverband FIS kommen. Diesbezügliche Veränderungen werden in den nächsten Jahren noch Gegenstand von intensiven Verhandlungen sein. 

Salcher Zweiter bei Sportlerwahl

Der Kärntner Para-Skifahrer Markus Salcher hat in der Kategorie Sportler des Jahres mit Behinderung den zweiten Rang erreicht. Die Ehrung der Titelträger erfolgte am Donnerstagabend im Rahmen der Lotterien Sporthilfe-Gala in der Wiener Marx-Halle.

Die Trophäe, die seit diesem Jahr Niki heißt, durfte Salchers Ski-Teamkollege Josef Lahner entgegennehmen. Der Tiroler setzte sich mit 112 Stimmen durch. Salcher wurde 74 Mal gewählt. Dritter wurde der Handbiker Walter Ablinger mit 29 Stimmen. Entschieden haben die Mitglieder der österreichischen Sportjournalistenvereinigung Sports Media Austria. 

„Gratulation an Josef zu diesem Titel“, sagte der 28-Jährige in einer ersten Reaktion nach der Live-Show. „Ich wusste, dass es schwierig werden könnte, heuer zu gewinnen. Alle drei haben 2019 WM-Medaillen gewonnen.“ Salcher eroberte in der abgelaufenen Saison WM-Silber in der Abfahrt und WM-Bronze im Super-G. 2014 und 2017 gewann der Kärntner jeweils die Kategorie Sportler des Jahres mit Behinderung. Im Vorjahr hatte er Rang drei belegt. Am Mittwoch war er in Velden als Kärntner Behindertensportler des Jahres ausgezeichnet worden.  

Salcher als Kärntner Behindertensportler des Jahres ausgezeichnet

Para-Skifahrer Markus Salcher ist am Mittwoch im Veldener Casineum im Rahmen der „Nacht des Sports“ als Sieger der Kategorie Kärntner Sportler des Jahres mit Behinderung ausgezeichnet worden. 

Gewählt haben 60 Mitglieder des Kärntner Sportpresseklubs. Zum dritten Mal in Folge gewann der 28-Jährige den Titel. „Eine solche Auszeichnung ist immer eine Ehre, vor allem weil Journalisten gewählt haben. Dadurch wird gezeigt, dass Behindertensport medial an Bedeutung gewinnt“, erklärte Salcher. Eisschnellläuferin Vanessa Herzog und Skifahrer Marco Schwarz wurden Sportler des Jahres. Mannschaft des Jahres dürfen sich die Fußballer des WAC nennen.

Bereits am Donnerstag wird es für Salcher erneut spannend. Bei der Lotterien Sporthilfe-Gala ist er unter den Top 3 der Sportler des Jahres mit Behinderung. Im Rahmen der Live-Übertragung ab 20:15 Uhr in ORF 1 wird bekanntgegeben, wer den Sieg und damit die Trophäe – sie heißt seit heuer Niki – ergattert. Salcher ist gemeinsam mit seinem Ski-Teamkollegen Josef Lahner und dem Handbiker Walter Ablinger in der engeren Auswahl. 

Markus Salcher unter den Top 3 der Sportlerwahl

Markus Salcher könnte am 31. Oktober zum insgesamt dritten Mal in seiner Karriere nach 2014 und 2017 als Sportler des Jahres mit Behinderung ausgezeichnet werden. Gemeinsam mit seinem Ski-Teamkollegen Josef Lahner und dem Handbiker Walter Ablinger bildet der Kärntner das Finalisten-Trio in dieser Kategorie.

Wer sich den „Niki“ – so heißt die Trophäe in Erinnerung an Niki Lauda seit heuer – sichert, wird im Rahmen der Lotterien Sporthilfe-Gala am 31. Oktober ab 20:15 (live in ORF 1) in der Wiener Marx-Halle bekanntgegeben. Die Wahl wurde von den Mitgliedern der österreichischen Sportjournalistenvereinigung Sports Media Austria durchgeführt und ist bereits beendet. Die Ergebnisse sind bis zur Gala bei einem Notar verwahrt.

Erstes Schneetraining absolviert

Bei Markus Salcher laufen die Vorbereitungen auf die kommende Weltcupsaison derzeit auf Hochtouren.

Zuletzt trainierte der Kärntner im Schweizer Saas Fee erstmals im Laufe des Sommers auf Schnee. „Es war wieder gut, Schneekontakt zu haben“, ist die Vorfreude auf die Rennsaison beim Kärntner schon groß. Dabei blieb in seinem Umfeld kaum ein Stein auf dem anderen. Die Zusammenarbeit mit seinem neuen Coach Markus Gutenbrunner verläuft jedoch sehr erfreulich.

Selbstverständlich ist bis zum Saisonauftakt noch ein gewisses Feintuning nötig. „Das Feeling kommt nach der Sommerpause langsam wieder zurück. Das Timing passt momentan noch nicht“, schildert Salcher und fügt hinzu: „Das war allerdings erst der erste Schneekurs. Ab 15. September geht es erneut in Saas Fee mit dem nächsten Kurs weiter.“ Dann hat der zweifache Paralympicssieger auch schon die nächste Gelegenheit, seine Abstimmung zu perfektionieren.

Salcher holte Platz drei in Riesentorlauf-Weltcupwertung

Para-Skifahrer Markus Salcher hat am Donnerstag in seinem letzten Weltcup-Rennen der Saison beim dritten Riesentorlauf in La Molina Rang sieben in der Klasse der stehenden Herren belegt. In der Riesentorlauf-Gesamtwertung fixierte der Kärntner damit Rang drei. Der dritte Platz in der Super-G-Disziplinenwertung war schon zuvor festgestanden.

Den Tagessieg am Donnerstag sicherte sich der Schweizer Theo Gmur, der den Franzosen Arthur Bauchet diesmal auf Platz zwei verwiesen hat. Dritter wurde wie schon am Dienstag der Finne Santeri Kiiveri. Bester Österreicher wurde Nico Pajantschitsch als Fünfter. Die Riesentorlauf-Gesamtwertung gewann Bauchet vor Gmur, Salcher beendete die Saison in dieser Disziplin an der dritten Stelle und verwies dabei den US-Amerikaner Thomas Walsh um 57 Zähler auf Platz vier. In der Super-G-Gesamtwertung wurde Salcher ebenso Dritter. An den abschließenden Slalom-Bewerben in dieser Weltcupsaison wird Salcher nicht teilnehmen.

Salcher Siebenter bei zweitem Riesentorlauf in La Molina

Markus Salcher hat am Dienstag beim Paraski-Weltcup in La Molina im zweiten Riesentorlauf-Bewerb den siebten Rang belegt.

Die ersten beiden Plätze in der Klasse der stehenden Herren gingen wie schon am Vortag an den Franzosen Arthur Bauchet und den Schweizer Theo Gmur. Dritter wurde der Finne Santeri Kiiveri. Salcher wurde unmittelbar hinter dem sechstplatzierten Nico Pajantschitsch zweitbester ÖSV-Läufer. „Der erste Durchgang ist mir nicht gelungen, da habe ich die Basis für den zweiten Lauf verhaut. Der zweite Durchgang war dann ganz okay“, erklärte der Kärntner.

Bevor am Donnerstag in La Molina ein weiterer Riesentorlauf gefahren wird, machen Salcher und Co. am morgigen Ruhetag einen Abstecher zum FIS-Weltcupfinale nach Soldeu (AND).

Salcher bei Riesentorlauf in La Molina Fünfter

Der Kärntner Markus Salcher hat am Montag beim Paraski-Weltcup in La Molina (ESP) im ersten von zwei Riesentorläufen Rang fünf belegt.

Der Sieg in der stehenden Klasse der Herren ging an den Franzosen Arthur Bauchet. Mit 1,41 Sekunden Rückstand fuhr der Schweizer Theo Gmur auf Platz zwei. Thomas Walsh aus den Vereinigten Staaten komplettierte als Dritter das Podest. Am Dienstag steht ein weiterer Riesentorlauf auf dem Programm.

Salcher auch im zweiten Veysonnaz-RTL Dritter

Der Kärntner Markus Salcher ist im zweiten Riesentorlauf des Paraski-Weltcups in Veysonnaz (SUI) am Samstag in der Klasse der stehenden Herren abermals als Dritter auf das Podest gefahren. Damit hält der 27-Jährige nun schon bei vier Weltcup-Podestplätzen in der laufenden Saison.

Als Sieger des Samstag-Bewerbs ging der Schweizer Theo Gmur hervor, der im Ziel 15 Hundertstelsekunden Vorsprung auf den Vortagessieger Arthur Bauchet aus Frankreich hatte. Salcher war diesmal weitaus knapper am Spitzenduo dran als noch am Freitag. Nach zwei Läufen fehlten ihm lediglich 29 Hundertstel auf Gmur. Im zweiten Durchgang markierte der Kärntner sogar Laufbestzeit.

„Ich war im ersten Durchgang noch zu weit weg, aber im zweiten habe ich wirklich viel gutgemacht. Mit dem zweiten Durchgang war ich sehr zufrieden. Leider habe ich ein bis zwei Fehler gemacht, da wären die entscheidenden Hundertstel schon noch drin gewesen. Aber so ist der Skirennsport nun mal“, betonte Salcher.

Salcher im ersten Veysonnaz-RTL Dritter

Markus Salcher hat in diesen Tagen den dritten Rang gepachtet. Der Kärntner fuhr am Freitag im ersten von drei Riesentorläufen beim Weltcup in Veysonnaz (SUI) in der Klasse der stehenden Herren als Dritter erneut auf das Podest.

Den Sieg sicherte sich am Freitag der Franzose Arthur Bauchet, der den Schweizer Theo Gmur nur knapp um 14 Hundertstelsekunden auf Platz zwei verwiesen hat. Salcher hatte nach zwei Durchgängen 2,88 Sekunden Rückstand auf den Sieger. Der 27-Jährige fuhr in beiden Läufen die drittschnellste Zeit. „Die beiden vor mir wechseln sich an der Spitze ab. Ich komme noch nicht an ihnen vorbei, das ist ein bisschen deprimierend. Ich bin trotzdem froh, dass ich den dritten Platz erreicht habe. Der Abstand nach vorne ist schon noch groß im Moment“, kommentierte Salcher das Rennen.

Salcher erneut Dritter in Veysonnaz

Markus Salcher hat am Donnerstag im dritten Super-G des Paraski-Weltcups im Schweizer Veysonnaz seinen zweiten Podestplatz geholt. Wie schon im zweiten Bewerb fuhr der Kärntner in der Klasse der stehenden Herren erneut auf Platz drei.

Auf Sieger Theo Gmur aus der Schweiz hatte der 27-jährige ÖSV-Fahrer 81 Hundertstelsekunden Rückstand. Zweiter wurde der Franzose Arthur Bauchet (+0,70 Sek.), der gestern beide Rennen gewonnen hatte. „Die Gleitpassage im oberen Streckenabschnitt ist mir heute gut gelungen, da war ich auch vorne. Unten habe ich dann etwas verloren, aber ich bin dennoch sehr zufrieden, da ich den Abstand zu den Vorderen wieder verringert habe. Jetzt wird es Zeit, dass ich sie wieder mal schnappe“, zeigte sich Salcher kämpferisch.

Salcher Super-G-Dritter in Veysonnaz

Der Kärntner Markus Salcher hat am Mittwoch in einem der beiden Super-G-Rennen beim Paraski-Weltcup im Schweizer Veysonnaz Platz drei geholt. Davor war er als Vierter knapp am Podest vorbeigefahren.

Der Sieg ging in beiden Bewerben an den Franzosen Arthur Bauchet, Theo Gmur aus der Schweiz wurde jeweils Zweiter. Während der 27-jährige Salcher im ersten Super G noch 54 Hundertstel hinter dem drittplatzierten Schweizer Robin Cuche Vierter wurde, platzierte er sich im zweiten Bewerb des Tages mit 1,21 Sekunden Rückstand auf Sieger Bauchet als Dritter. Damit eroberte Salcher nur 6 Tage nachdem er im WM-Super-G ins Ziel gestürzt und dabei glücklicherweise ohne schwere Knieverletzung davongekommen war sein erstes Saisonpodest im Weltcup.

„Der vierte Platz hat mir nicht besonders geschmeckt, da war ich mit der Fahrt einfach unzufrieden. Im zweiten Super-G bin ich angriffslustiger gefahren. Gut war, dass ich den Rückstand auf die Konkurrenz wieder geringer halten konnte“, betonte Salcher. Am Donnerstag steht noch ein weiterer Super-G auf dem Programm.

Entwarnung nach Sturz

Markus Salcher ist bei seinem Sturz am Donnerstag im Super-G der Paraski-WM glimpflich davon gekommen. Wie eine Magnetresonanzuntersuchung in Klagenfurt ergeben hat, blieb der Kärntner von einer Bänderverletzung im Knie verschont.

Nachdem Salcher bei seiner Fahrt zu Bronze ins Ziel gestürzt war, hatte er über Schmerzen im Knie geklagt und deswegen den folgenden Kombislalom nicht mehr bestreiten können. Nun konnte der 27-Jährige zum Glück Entwarnung geben. „Das Ergebnis der Untersuchung ist sehr beruhigend für mich, weil alle Bänder in Ordnung sind. Ich habe eine Knieschwellung und eine Knochenprellung“, schilderte Salcher. Der zweifache Medaillengewinner der am Donnerstag zu Ende gegangenen Titelkämpfe muss nun zwei bis drei Tage pausieren. Ob er am Weltcup im Schweizer Veysonnaz teilnehmen wird, entscheidet der Kärntner am Montag.

WM: Salcher gewann trotz Sturz Super-G-Bronze

Wie nahe Glück und Pech beisammen liegen können, hat Markus Salcher am Donnerstag bei der Paraski-WM in Sella Nevea am eigenen Leib erfahren müssen. Der Kärntner gewann zwar Bronze im Super-G, stürzte dabei aber ins Ziel und zog sich eine Knieverletzung zu.

Außerdem wurde das Wettkampfprogramm einmal mehr über den Haufen geworfen. Ursprünglich hätte der Super-G am morgigen Freitag ausgetragen werden sollen, nun wurde aber der Speed-Durchgang der Super-Kombination eigenständig gewertet. Super-G-Gold sicherte sich wie schon in der Abfahrt der Schweizer Theo Gmur mit 1,29 Sekunden Vorsprung auf den Franzosen Arthur Bauchet. Salcher fehlten auf den Sieger am Ende 1,83 Sekunden.

„Leider habe ich mich beim Zielanlauf unbestimmten Grades am Knie verletzt“, trübte der Zwischenfall die Freude über das gewonnene Edelmetall etwas. Wie gravierend die Verletzung ist, soll morgen eine Magnetresonanzuntersuchung in Klagenfurt zeigen. Auf den Kombi-Slalom musste Salcher verzichten: „Daran war nicht zu denken. Es tut ziemlich weh.“ Mit der Fahrt an sich war der 27-jährige vierfache Weltmeister nicht unzufrieden: „Die Fahrt war recht gut. Beim ersten und beim letzten Tor wäre noch was drin gewesen“, betonte der Kärntner einen Tag, nachdem er in der Abfahrt Silber erobert hatte.

Salcher erobert WM-Silber in der Abfahrt

Einen Tag später als ursprünglich geplant ist am Mittwoch die Abfahrt bei der Paraski-WM in Sella Nevea über die Bühne gegangen. Mit einem höchsterfreulichen Ausgang für Markus Salcher: Der Kärntner gewann die Silbermedaille.

Von den wetter- und pistenbedingten Verschiebungen bei den Titelkämpfen ließ sich der Kärntner nicht aus der Ruhe bringen. Nachdem Salcher am Vormittag im Training noch Rang drei belegt hatte, raste der 27-Jährige am Nachmittag in der Klasse der stehenden Herren zur Silbermedaille. Damit holte Salcher das achte WM-Edelmetall seiner Karriere. Geschlagen geben musste sich der ÖSV-Star nur dem Schweizer Theo Gmur, der 66 Hundertstelsekunden schneller war. Als Dritter komplettierte der Franzose Arthur Bauchet die Medaillenränge (+0,81 Sek.).

Mit dem Ergebnis ist der insgesamt vierfache Weltmeister sehr zufrieden: „Ich bin überglücklich, vor allem, weil mir die Strecke nicht unbedingt entgegengekommen ist und kaum Gleitpassagen drin gewesen sind. Die Abfahrt gleich zweimal an einem Tag zu bewältigen, war eine Herausforderung: „Es war ein sehr hartes Rennen. Wenn das Training direkt vor dem Rennen stattfindet, ist es nicht einfach, den Fokus aufrechtzuerhalten“, betonte der frischgebackene Vize-Weltmeister, der somit bei der vierten WM en suite zumindest eine Medaille einfuhr.

Das Abfahrtsrennen hätte ursprünglich am gestrigen Dienstag stattfinden sollen. Nachdem an den vergangenen beiden Tagen allerdings zunächst wetterbedingt und dann auch aufgrund einer zu weichen Piste kein Training möglich war, wurde das Programm über den Haufen geworfen. Morgen und übermorgen stehen in Sella Nevea noch Super-Kombination und Super-G an.

Salcher Elfter im WM-Riesentorlauf

Der Auftakt der Paraski-WM in Kranjska Gora und Sella Nevea ist für Markus Salcher nicht nach Wunsch verlaufen. Am Montag fuhr der Kärntner in der Kategorie der stehenden Herren im Riesentorlauf auf Platz elf.

Auf den siegreichen Franzosen Arthur Bauchet fehlten dem 27-Jährigen nach zwei Durchgängen 7,50 Sekunden. Silber eroberte der Schweizer Theo Gmur (+0,71 Sekunden), Bronze ging an Thomas Walsh aus den Vereinigten Staaten (+ 2,53 Sek.). Bester ÖSV-Läufer war Christoph Schneider als Achter. Salcher kam in beiden Durchgängen auf die elftbeste Laufzeit.

Die Erkältung, die Salcher schon in den letzten Tagen geplagt hatte, schränkte ihn auch bei seinem ersten WM-Auftritt ein: „Ich bin einfach körperlich noch nicht fit. Wenn das nicht ein WM-Rennen gewesen wäre, wäre ich nicht gestartet. Es war ein sehr hartes Rennen“, so der Kärntner, der sich trotzdem selbstkritisch gab: „Der elfte Platz ist ein mäßiger Einstieg!“

Weitaus größere Medaillenchancen als im Riesentorlauf hat Salcher ohnehin in der Abfahrt (29. Jänner) und im Super-G (1. Februar). Die Speedbewerbe werden dann in Sella Nevea ausgetragen, der Riesentorlauf wurde in Kranjska Gora gefahren. „Jetzt habe ich eine Woche Pause, in der ich mich am Nassfeld vorbereiten werde und versuche, gesund zu werden. Am Sonntag möchte ich im Abfahrtstraining wieder voll angreifen“, zeigte sich der 27-Jährige kämpferisch.

Platz sechs für Salcher in zweitem St. Moritz-RTL

Einen Tag nach Platz drei hat Para-Skifahrer Markus Salcher am Freitag im zweiten Europacup-Riesentorlauf in St. Moritz Rang sechs in der Klasse der stehenden Herren belegt.

Der Kärntner, der nach dem ersten Lauf auf der fünften Zwischenstelle gelegen war, hatte im Endergebnis 3,56 Sekunden Rückstand auf Sieger Theo Gmur (SUI). Das Podest komplettierten der Australier Mitchell Gourley (+0,67 Sek.) und der Franzose Arthur Bauchet (+1,27 Sek.).

„Das war ein sehr schwieriges Rennen mit einer schwierigen Kurssetzung heute. Nachdem der Riesentorlauf nicht meine Spezialdisziplin ist, bin ich mit dem sechsten Platz aber nicht ganz unzufrieden“, meinte der 27-jährige Salcher. Den Slalom am Samstag wird er nicht bestreiten. Stattdessen verbringt er den Tag mit Super-G-Freifahren.

Vor Weihnachten wird Salcher keine Rennen mehr bestreiten. Der ursprünglich ab 20. Dezember anberaumte Weltcup-Auftakt in Sella Nevea ist wegen Schneemangels abgesagt worden. Der italienische Ort richtet gemeinsam mit Kranjska Gora (SLO) die Weltmeisterschaften Ende Jänner aus.

Salcher Dritter bei EC-Riesentorlauf in St. Moritz

Para-Skifahrer Markus Salcher hat am Donnerstag beim Europacup-Riesentorlauf in St. Moritz Rang drei in der Klasse der stehenden Herren belegt. 

Der 27-Jährige musste sich nach zwei Läufen nur dem Schweden Aron Lindström und dem Kanadier Alexis Guimond (+0,30 Sek.) geschlagen geben. Auf den Sieg fehlten dem Kärntner letztlich 81 Hundertstelsekunden. Schon zur Halbzeit war Salcher an der dritten Stelle gelegen.

„Es war relativ schwierig zu fahren heute. Es gab viele Übergänge und Licht-Schatten-Wechsel. Die Schneeverhältnissen waren sehr gut“, schilderte Salcher, der am morgigen Freitag auch den zweiten Riesentorlauf in St. Moritz bestreiten wird.

Der Weltcup startet am 20. Dezember im italienischen Sella Nevea. Saisonhighlight sind die Weltmeisterschaften Ende Jänner in Kranjska Gora und Sella Nevea.

 

Salcher startete mit Sieg in neue Saison

Gleich im ersten Rennen der neuen Saison hat Paraskifahrer Markus Salcher am Samstag einen Sieg eingefahren. Bei den offenen deutschen Meisterschaften im Pitztal markierte der Kärntner im Riesentorlauf in der Klasse der stehenden Herren die Bestzeit.

Der 27-Jährige setzte sich bei widrigen Wetterbedingungen vor dem Schweizer Thomas Pfyl und dem Slowaken Martin France durch. Dabei musste Salcher noch einige Zeit warten, bis das Ergebnis überhaupt bestätigt wurde. Bei den später gestarteten sitzenden Herren wurde das Rennen aufgrund der schlechten Sichtverhältnisse abgebrochen. Das Resultat der stehenden Herren wurden dann aber doch offiziell bestätigt.

Für Montag und Dienstag sind im Pitztal Europacup-Rennen in Riesentorlauf und Super-G angesetzt. Der Weltcup startet am 20. Dezember im italienischen Sella Nevea. Saisonhighlight sind die Weltmeisterschaften Ende Jänner in Kranjska Gora und Sella Nevea.

Salcher Dritter bei Wahl zum Sportler des Jahres mit Behinderung

Viel hat nicht auf die erfolgreiche Titelverteidigung gefehlt: Markus Salcher ist am Mittwochabend bei der Lotterien Sporthilfe-Gala in der Kategorie „Sportler des Jahres mit Behinderung“ Dritter geworden.

Den siegreichen Leichtathleten Thomas Geierspichler beglückwünschte der Kärntner Para-Skifahrer fair: „Ich gratuliere Thomas herzlich zum Sieg“, betonte der 27-Jährige nach der Live-Übertragung des Events. Zweiter wurde – in einer knappen Entscheidung nur eine Stimme hinter Geierspichler – mit Günther Matzinger ein weiterer Leichtathlet und Neo-Triathlet. Auch in der Kategorie „Sportler mit Herz“ war Salcher nominiert gewesen. Als Botschafter für das Projekt „Schneetiger“ war er im Kreis der Titelanwärter. Durch die Initiative werden Kinder mit und ohne körperliche Behinderung gemeinsam auf die Piste gebracht. Der Sieg ging am Mittwoch an Radsportler Michael Strasser.

Die vergangene Saison war für Markus Salcher mit Bronze in Abfahrt und Super-G bei den Paralympics in Pyeongchang eine sehr erfolgreiche. Zudem setzte sich der Kärntner in der Europacup-Gesamtwertung durch. „2018 war auf alle Fälle ein tolles Jahr.“ Die Vorbereitung auf die kommende Saison läuft unterdessen auf Hochtouren – aber nicht ausschließlich reibungslos. Nachdem das Trainerteam ausgetauscht wurde, herrscht noch Aufholbedarf. „Aber ich werde trotzdem das Beste herausholen“, sagte der 27-Jährige. Ob er schon im finnischen Pyha (25. bis 27 November) in die Europacup-Saison einsteigen wird oder erst zwei Wochen später im Pitztal, steht noch in den Sternen. Diesbezüglich ist von Seiten des ÖSV noch das Finanzielle zu klären.

Salcher in den Startlöchern für WM-Saison

Markus Salcher bereitet sich aktuell akribisch auf den kommenden WM-Winter vor. Noch vor dem Saisonauftakt hat der Kärntner Para-Skifahrer bei der Lotterien Sporthilfe-Gala am 31. Oktober gleich zweifach die Chance auf Auszeichnungen.

Der 27-Jährige ist Titelverteidiger in der Kategorie „Sportler des Jahres mit Behinderung“. Daneben ist Salcher als Botschafter für das Projekt „Schneetiger“ in der Kategorie „Sportler mit Herz“ nominiert. Durch die Initiative werden Kinder mit und ohne körperliche Behinderung gemeinsam auf den Schnee gebracht. Der zweifache Bronzemedaillengewinner der Paralympics von Pyeongchang übernimmt dabei eine Vorbildfunktion. Gemeinsam mit den Schneetigern versucht er, eine fixe barrierefreie Skistation in seiner Heimat Nassfeld zu errichten. Noch bis 16. Oktober kann auf www.sportlermitherz.at gevotet werden.

Die Vorbereitung auf die kommende Saison verläuft unter eher widrigen Umständen. Vor allem der Schneemangel auf den Gletschern verhindert ein optimales Training. Aber: „Wir machen natürlich das Beste daraus“, betonte Salcher. Auf ein Trainingslager in Chile musste man dieses Jahr verzichten, stattdessen wurde in Saas Fee trainiert. „Es war zwar wieder Schneekontakt, das war aber nicht vergleichbar mit Chile. Dort bin ich auf meine Speedtage gekommen“, so der Kärntner, der in der Sommerpause den Vertrag mit Helmsponsor „Hasslacher“ verlängern konnte. In der Schweiz seien seine Spezialdisziplinen weniger fokussiert worden. Über die unlängst in Salzburg ausgefasste neue ÖSV-Einkleidung zeigte sich der 27-Jährige aber äußerst glücklich: „Ich bin sehr zufrieden mit der Ausrüstung“, meinte Salcher über die neue „Wäsch“. Farblich dominiert Rot die neuen ÖSV-Rennanzüge.

HASSLACHER-Gruppe verlängert Kopfsponsoring von Paralympicssieger Salcher

Der Kärntner Behindertensportler Markus Salcher kann sich auch in der kommenden Saison über die Unterstützung der HASSLACHER-Gruppe freuen. Der Holzindustriebetrieb mit Firmenzentrale in Sachsenburg, Kärnten hat den Kopfsponsoringvertrag mit dem 27-jährigen Kärntner um ein weiteres Jahr verlängert.

Damit geht der vierfache Weltmeister und zweifache Paralympics-Sieger mit einer optimalen Unterstützung in die WM-Saison 2018/19. „Ich bin sehr froh, einen so verlässlichen Partner wie die HASSLACHER-Gruppe an meiner Seite zu haben“, freut sich der Skisportler, dessen Paradedisziplinen Abfahrt und Super-G sind, über die Vertragsverlängerung. 2017 erweiterte die HASSLACHER-Gruppe ihr Engagement im Skirennsport und unterstützte mit Markus Salcher – neben Weltcup-Skirennläufer Oti Striedinger – einen weiteren Kärntner Spitzensportler als Kopfsponsor.

„Das Sponsoring ermöglicht mir, mich auf den Sport zu konzentrieren. Die HASSLACHER-Gruppe glaubt an mich und so möchte ich auch heuer mit sportlichen Erfolgen zeigen, dass das richtig ist!“, so der Ausnahmesportler.

HASSLACHER-Gruppe
Das im Jahr 1901 gegründete Familienunternehmen beschäftigt mehr als 1.500 Mitarbeiter. Mit acht Produktionsstandorten in Österreich, Deutschland, Slowenien und Russland zählt die HASSLACHER-Gruppe zu den größten und führenden Holzindustrieunternehmen Europas und ist weltweit in den Bereichen Schnittholz, Massivholzwerkstoffe, Brettschichtholz, Brettsperrholz und Konstruktionsvollholz als innovativer Lieferant für den modernen Holzbau tätig. Getreu dem Motto „From wood to wonders.“

Foto: Tinefoto

Salcher zu Gast bei 4Gamechangers-Festival

Am Freitag hat Markus Salcher dem 4Gamechangers-Festival in der Wiener Marx-Halle als Laureus-Botschafter einen Besuch abgestattet.

Im Mittelpunkt des Events standen Influencer, Visionäre und Startup-Gründer. Im Rahmen der Veranstaltung präsentierte sich auch das Projekt „Kick mit“, das Salcher unterstützt. Der Schwerpunkt des Vereins ist es, Mädchen mit Migrationshintergrund für das Fußballspielen zu begeistern. Damit sollen gesellschaftliche Barrieren abgebaut werden.  „Das war eine schöne Veranstaltung. Es war wirklich interessant“, meinte der Kärntner.

Salcher gewinnt Europacup-Gesamtwertung

Unverhofft kommt oft: Der Wettergott hat Markus Salcher beim Europacup-Finale der Paraskifahrer im Schweizer Obersaxen am Donnerstag Schützenhilfe geleistet. Nachdem der Slalom abgesagt werden musste, steht der Kärntner als Gesamtsieger der Europacup-Wertung in der Klasse der stehenden Herren fest.

Den Torlauf am Donnerstag hätte Salcher nicht mehr in Angriff genommen, umso günstiger war für ihn die wetterbedingte Absage des Rennens. Im Rahmen des Finales hatte der 26-Jährige Siege in Super-G und Riesentorlauf gefeiert und zudem einen zweiten Platz in der Superkombination eingefahren. 60 Zähler Vorsprung auf den Schweizer Thomas Pfyl hat das rot-weiß-rote Aushängeschild in der Endabrechnung. Weitere 55 Punkte dahinter folgt der unter paralympischer Flagge startende Russe Aleksei Bugaev. „Da habe ich wirklich Glück gehabt“, kommentierte Salcher den für ihn erfreulichen Ausgang.

Salcher gewann Riesentorlauf beim EC-Finale

Bei seinem finalen Renn-Auftritt in der paralympischen Saison hat der Kärntner Markus Salcher noch einmal aufgetrumpft. In überlegener Manier gewann der 26-Jährige am Mittwoch den Riesentorlauf der stehenden Herren beim Europacup-Finale der Paraskifahrer im Schweizer Obersaxen.

Der zweifache Bronzemedaillengewinner der Paralympics von Pyeongchang verwies den Schweizer Thomas Pfyl um 4,06 Sekunden auf Platz zwei. Als Dritter komplettierte der Österreicher Thomas Grochar mit 4,17 Sekunden Rückstand auf Salcher das Podest. Der 26-Jährige markierte in beiden Durchgängen Laufbestzeit.

„Es war für mich ein gutes Finale. Ich bin sehr gut gefahren. Nichtsdestotrotz freue ich mich jetzt, dass es ein wenig ruhiger weiter geht“, blickt der Kärntner auf eine anstrengende Zeit zurück. „Zum Fahren war es eigentlich recht gut, obwohl es in der Nacht geregnet und geschneit hat. Die Temperaturen waren ziemlich hoch“, beschrieb Salcher die Bedingungen. Die Piste wurde letztlich mit Salz in einen annehmbaren Zustand gebracht. Den Slalom am Donnerstag wird der 26-Jährige nicht mehr bestreiten.

EC-Finale: Salcher Zweiter in Superkombi

Einen Tag nach seinem Sieg im Super-G beim Europacup-Finale der Para-Skifahrer im Schweizer Obersaxen hat Markus Salcher am Dienstag in der Klasse der stehenden Herren Rang zwei in der Superkombination belegt.

Der zweifache Bronzemedaillengewinner der Paralympics von Pyeongchang musste sich in Obersaxen nur dem Schweizer Thomas Pfyl um 69 Hundertstelsekunden geschlagen geben. Als Dritter komplettierte mit Robin Cuche ein weiterer Eidgenosse das Podest (+1,52 Sekunden). Nach dem Super-G, der bereits gestern ausgetragen worden war, ist der Kärntner als Führender in den entscheidenden Slalomlauf gegangen. Dort markierte der 26-jährige Salcher die zehntbeste Laufzeit.

Aufgrund der Wettervorhersage wurde am heutigen Dienstag nur der Slalom durchgeführt. „Ich habe im Super-G gestern einen schönen Polster rausgefahren. Ich bin sehr zufrieden, auch weil der Slalom eher nicht so meine Disziplin ist. Ich habe mich runtergekämpft“, war Salcher mit seiner Ausbeute happy. Am Mittwoch geht der Kärntner noch im Riesentorlauf an den Start. Den Slalom am Donnerstag bestreitet das rot-weiß-rote Aushängeschild nicht.

Salcher gewinnt Super-G bei EC-Finale

Para-Skifahrer Markus Salcher hat am Montag beim Europacup-Finale im Schweizer Obersaxen den Super-G-Bewerb der stehenden Herren für sich entschieden. Mit der WM-Piste von 2019 konnte sich das rot-weiß-rote Aushängeschild anfreunden.

Der 26-jährige Kärntner gewann den letzten Speed-Bewerb der Saison mit 74 Hundertstelsekunden Vorsprung auf den Schweizer Robin Cuche. Dritter wurde Thomas Pfyl mit 2,20 Sekunden Rückstand auf den siegreichen Salcher. Für den zweifachen Bronzemedaillengewinner der Paralympics von Pyeongchang war die Leistung durchaus zufriedenstellend: „Es ist eigentlich heute recht gut gegangen. Mein Lauf war solide, auch wenn ich ein oder zwei Fehler gemacht habe. Der Super G hat mir getaugt“, meinte Salcher unmittelbar nach dem Rennen.

Die Bedingungen waren angesichts der Jahreszeit nicht optimal: „Es war schon ziemlich frühlingshaft.“ Wichtig war für den 26-Jährigen jedenfalls eine rennmäßige Befahrung des WM-Hanges von 2019. Einzig der Start soll im Vergleich zum Rennen am Montag weiter oben sein.

Schon wenige Tage vor dem Europacup-Finale sind die Staatsmeisterschaften für Salcher mit zwei Titeln sehr erfolgreich verlaufen. Im Super-G und im Riesentorlauf krönte sich der Kärntner zum Meister. Silber gewann der 26-Jährige in der Superkombination, als Vierter fuhr er im Slalom knapp an einer Medaille vorbei.

Paralympics: Salcher zum Abschluss Riesentorlauf-Fünfter

Markus Salcher hat bei den Paralympics in Pyeongchang am Mittwoch im Riesentorlauf in der Klasse der stehenden Herren als bester Österreicher den fünften Rang belegt. Mit zwei Bronzemedaillen hat der Kärntner sein Ziel bei den Titelkämpfen in Südkorea übertroffen.

An einer dritten Medaille fuhr der 26-Jährige im Jeongseon Alpine Centre um 1,98 Sekunden vorbei. Auf Sieger Theo Gmur aus der Schweiz, der zum dritten Mal Gold abgestaubt hat, fehlten nach zwei Durchgängen 3,18 Sekunden. Silber ging an den unter paralympischer Flagge startenden Russen Aleksei Bugaev (+1,02 Sek.). Alexis Guimond aus Kanada eroberte Bronze (+1,20 Sek.).

Zur Halbzeit war Salcher noch an der siebenten Stelle gelegen, mit der fünftbesten Laufzeit im zweiten Durchgang ist dem Kärntner eine Verbesserung um zwei Plätze gelungen. „Ich glaube, ich kann mit dem zweiten Durchgang zufrieden sein. Der hat etwas mehr gedreht, was für mich nicht so einfach ist. Ich habe alles riskiert und zwei bis drei Fehler eingebaut. Eine Medaille wäre sich nur mit Glück ausgegangen“, kommentierte das rot-weiß-rote Aushängeschild das Rennen. Die sommerlichen Temperaturen waren eine besondere Herausforderung. „Wir haben heute 19 Grad gemessen“, so Salcher.

Die Zielformulierung Salchers vor den Paralympics war klar: eine Medaille – egal in welcher Farbe. Mit zwei Bronzemedaillen aus Abfahrt und Super-G hat sich der Medaillenwunsch gleich doppelt erfüllt. Gemeinsam mit Sotschi 2014, wo er zwei Gold- und eine Bronzemedaille gewonnen hat, hält der 26-Jährige nun bei fünf Paralympics-Medaillen.

Foto: ÖPC/Diener

Paralympics: Salcher in Superkombi out

Markus Salcher ist bei den Paralympics in Pyeongchang am Dienstag im Super-G der Superkombination ausgeschieden. Sein Risiko blieb dabei unbelohnt.

Mit Zwischenbestzeit schied der Kärntner in der Klasse der stehenden Herren im Jeongseon Alpine Centre kurz vor dem Ziel aus. Um sich eine gute Ausgangsbasis zu schaffen und die Medaillenchancen für den Slalom am Leben zu halten, nahm der zweifache Bronzemedaillengewinner der Pyeongchang-Spiele volles Risiko. „Ich hätte natürlich den Vorsprung für den Slalom gebraucht. Das heißt, ich bin alles oder nichts gefahren und habe auch bei den Übergängen voll riskiert. Bis zur zweiten Zwischenzeit hat’s gepasst“, erklärte Österreichs Sportler des Jahres mit Behinderung 2017.

Salcher war nicht der einzige prominente Ausfall. Der Schweizer Theo Gmur, der in Abfahrt und Super-G jeweils Gold gewonnen hatte, kam ebenso nicht ins Ziel. Den Abschluss für den 26-jährigen Salcher bildet der Riesentorlauf am Mittwoch.

Paralympics: Salcher gewinnt auch im Super-G Bronze

Zweites Rennen, zweite Medaille: Einen Tag nach Bronze in der Abfahrt hat Markus Salcher bei den Paralympics in Pyeongchang im Super-G eine weitere Bronzemedaille nachgelegt. Das Podium bei den stehenden Herren ist ein Abziehbild von jenem vom Vortag.

Erneut musste der Kärntner Para-Skifahrer im Jeongseon Alpine Centre nur dem Schweizer Theo Gmur und Arthur Bauchet aus Frankreich den Vortritt lassen. Gmur triumphierte in 1:24,83 Minuten und verwies den Silbernen Bauchet damit um 1,81 Sekunden auf Rang drei. Salcher hatte im Ziel 3,06 Sekunden Rückstand auf den Sieger. Der Vierte, Alexis Guimond aus Kanada, schrammte nur zwölf Hundertstelsekunden hinter Salcher an einer Medaille vorbei.

„Ich bin recht zufrieden mit meiner Leistung“, war der 26-Jährige über seine zweite Medaille glücklich. Das Minimalziel, zumindest einmal Edelmetall zu gewinnen, hatte er bereits in der Abfahrt erfüllt. Der Rückstand nach vorne war laut Salcher groß. „Drei Sekunden sind schon viel, das war kein enges Rennen.“ Es hätte aber auch anders kommen  können, weiß das rot-weiß-rote Aushängeschild: „Der Vierte ist nur zwölf Hundertstel hinter mir, das ist nicht so viel. Deswegen bin ich extrem glücklich über die Medaille, weil ich genauso gut daneben stehen könnte. Ich habe jetzt eigentlich schon ziemlich viel Glück gehabt.“

Österreich hält zwischenzeitlich dank der beiden Bronzenen von Salcher und Super-G-Silber durch Claudia Lösch bei dreimal Edelmetall. Im Medaillenspiegel bedeutet dies vorerst Rang zwölf. Ob Salcher am Dienstag in der Super-Kombination an den Start gehen wird, ist noch offen. Fix ist hingegen ein Antreten des Kärntners im abschließenden Riesentorlauf am Samstag.

Paralympics: Salcher erobert Abfahrts-Bronze

Die Paralympischen Winterspiele in Pyeongchang haben für den Kärntner Para-Skifahrer Markus Salcher optimal begonnen. Mit Bronze in der Abfahrt räumte der 26-Jährige gleich am ersten Wettkampftag eine Medaille ab und holte das erste Edelmetall für Österreich in Südkorea.

Sein Minimalziel, eine Medaille zu gewinnen, hat das rot-weiß-rote Aushängeschild bei den stehenden Herren damit erreicht. Auf den neuen Paralympics-Sieger Theo Gmur aus der Schweiz, der in 1:25.45 Minuten gewonnen hat, fehlten Salcher 94 Hundertstelsekunden. Arthur Bauchet aus Frankreich (+0,84 Sekunden) sicherte sich die Silbermedaille.

„Ich bin sehr froh über diese Bronzemedaille“, war der Kärntner happy. Mit seiner Fahrt war Salcher aber nicht zu 100 Prozent zufrieden. „Ich habe zwei, drei Fehler eingebaut, im unteren Teil bin ich nicht sauber gefahren. Jetzt schaue ich, dass ich für den Super-G fit werde, um da wieder voll anzugreifen“, betonte der frischgebackene Bronzemedaillengewinner mit Fokus auf die nächsten Höhepunkte: „Es gibt ja noch zwei bis drei Disziplinen, wo ich auch Medaillenchancen habe und ich werde versuchen, diese wahrzunehmen.“ Seine Bestzeit im ersten und einzigen Training hat er zurecht nicht überbewertet: „Ich habe gewusst, dass die anderen taktieren.“

Anschließend an die Siegerehrung wird im Alpenhaus auch kurz mit den österreichischen Fans gefeiert. Nach Doppel-Gold und einmal Bronze vor vier Jahren in Sotschi ist die Bronzene der Pyeongchang-Abfahrt die insgesamt vierte Medaille für Salcher bei den Paralympics. Am morgigen Sonntag zählt der Kärntner im Super-G erneut zu den Top-Favoriten.

Foto: ÖPC/Diener

Paralympics: Salcher im ersten Abfahrtstraining voran

Noch vor der Eröffnungsfeier am kommenden Freitag (12.00 Uhr MEZ) hat der Kärntner Para-Skifahrer Markus Salcher bei den Paralympics in Pyeongchang ein Ausrufezeichen setzen können. Das erste Training für die samstägige Abfahrt gewann der 26-Jährige am Mittwoch.

Salcher markierte in 1:25.34 Minuten im Jeongseon Alpine Centre die Bestzeit in der Klasse der stehenden Herren. Den Zweiten Alexis Guimond aus Kanada distanzierte der Kärntner um 1,46 Sekunden. Mit 2,22 Sekunden Rückstand fuhr der Franzose Arthur Bauchet auf den dritten Rang. Salcher schätzte seine Fahrt als „solide“ ein. „Ich habe mich gut angefreundet mit der Strecke und der Kurssetzung“, betonte der 26-Jährige.

Das für Donnerstag angesetzte zweite Abfahrtstraining wurde aufgrund von schlechten Wetterprognosen abgesagt. Am Freitag soll die Abfahrtsstrecke ein weiteres Mal zu Trainingszwecken befahren werden.

Foto: ÖPC/Diener

Salcher peilt Paralympics-Medaille an

Die Zielsetzung des Kärntner Para-Skifahrers für die am kommenden Freitag beginnenden Paralympics in Pyeongchang ist klar. „Eine Medaille, egal in welcher Farbe,“ will der 26-Jährige in Südkorea erobern.

Das rot-weiß-rote Aushängeschild will in zumindest drei Disziplinen an den Start gehen: Neben seinen Paradedisziplinen – Abfahrt und Super-G – wird er auch fix im Riesentorlauf dabei sein. Ein Antreten in der Superkombination lässt sich Österreichs Sportler des Jahres 2017 mit Behinderung noch offen. Diese Disziplin ist gewissermaßen eine Wundertüte: „Man braucht sicher einen ausgezeichneten Super-G“, weiß Salcher, der in der Superkombi bei der WM im Vorjahr Bronze gewonnen hat.

In Abfahrt und Super-G geht Salcher jeweils als Titelträger von Sotschi 2014 an den Start. Beide Bewerbe finden auch gleich zu Beginn der Paralympics über die Bühne. Die Abfahrt steigt am 10. März, schon tags darauf folgt der Super-G. In den wenigen Weltcup-Speed-Bewerben präsentierte sich der Kärntner jeweils stark. Im kanadischen Kimberley fuhr der Österreicher in vier Speed-Rennen drei Siege und einen zweiten Platz ein. Deswegen liegt eine Medaille aber nicht auf dem Silbertablett bereit: „Die Paralympics haben eigene Gesetze“, so Salcher. Körperlich ist der 26-Jährige jedenfalls gut in Schuss: „Ich bin voll fit. In der heurigen Saison war ich nie außer Gefecht.“

Noch vor der Eröffnungsfeier am 9. März (12.00 Uhr MEZ), die Salcher besuchen wird, stehen im Osten Südkoreas drei Abfahrtstrainings auf dem Programm. Die Strecke im Jeongseon Alpine Centre liegt dem Österreicher jedenfalls. Das hat er mit den Plätzen eins (Abfahrt) und drei (Super-G) im Vorjahr bei der Generalprobe unter Beweis gestellt. „Das ist eine sehr interessante Strecke. Aggressiver Schnee passt für mich gut. Es ist gut für mich, wenn es nicht zu eisig ist“, schilderte der 26-Jährige, der am heutigen Freitag zum Großereignis aufgebrochen ist.

Die größte Konkurrenz aus internationaler Sicht dürfte in der Klasse der stehenden Herren von einem unter paralympischer Flagge startenden Russen kommen.“ Aleksei Bugaev kann in der Abfahrt richtig schnell sein“, betonte Salcher. Auch die Mitstreiter aus der Schweiz und Frankreich müsse man auf der Rechnung haben.

Salchers Kärntner Landsmann Matthias Mayer hat bei Olympia mit Super-G-Gold wie schon bei den Spielen 2014 in Sotschi vorgelegt. Der nunmehrige Doppel-Olympiasieger ist von Markus Salcher beeindruckt. „Der Markus taugt mir einfach. Er betreibt seinen Sport auf Top-Niveau.“ So werde Mayer dem 26-Jährigen auch die Daumen drücken. „Ich schaue ihm immer wieder gerne zu“, zeigte er sich als Anhänger.

Weltcup-Finale: Salcher auch im Super-G top

Einen Tag nach seinen beiden Abfahrtssiegen beim Weltcup-Finale im kanadischen Kimberley legte Para-Skifahrer Markus Salcher am Sonntag einen Erfolg und einen zweiten Platz in den beiden Super-G-Bewerben nach.

Den ersten Bewerb gewann der 26-Jährige in der Klasse der stehenden Herren mit 1,95 Sekunden Vorsprung auf den Schweizer Theo Gmur. Mit 2,21 Sekunden Rückstand auf den Kärntner komplettierte Alexis Guimond aus Kanada das Podest. Im zweiten Super-G sicherte sich Guimond den Sieg. Salcher musste sich um nur 39 Hundertstelsekunden geschlagen geben. Der Schweizer Robin Cuche wurde mit 1,02 Sekunden Rückstand Dritter. „Der erste Bewerb war sehr gut, obwohl die Sicht nicht gut war. Der zweite war nicht sauber“, zog Salcher nach den abschließenden Wettkämpfen der Weltcup-Saison Bilanz. Nur vier Speed-Bewerbe konnten wetterbedingt in der zu Ende gegangenen Saison im Weltcup über die Bühne gehen.

Den Gesamtweltcup beendete der Kärntner als bester ÖSV-Fahrer an der dritten Position. Den Sieg sicherte sich Gmur vor dem unter neutraler Flagge startenden Russen Aleksei Bugaev. Am 20. Februar steht für Markus Salcher und seine Teamkollegen des Paralympic Team Austria die Verabschiedung für die Paralympics in Pyeongchang auf dem Programm. Vor seiner Abreise nach Südkorea wird sich der 26-Jährige, der vor vier Jahren in Sotschi zweimal Gold erobert hat, noch auf der Reiteralm für das Großereignis vorbereiten.

Abfahrts-Double für Salcher bei Weltcup-Finale

Die Form für die Paralympics stimmt! Para-Skifahrer Markus Salcher hat am Samstag beim Weltcup-Finale im kanadischen Kimberley beide Abfahrten für sich entschieden.

Im ersten Bewerb setzte sich der 26-Jährige 83 Hundertstelsekunden vor dem Schweizer Theo Gmur und 1,38 Sekunden vor Alexis Guimond aus Kanada durch. Noch größer war der Vorsprung des Kärntners in der zweiten Abfahrt: Er verwies abermals Theo Gmur um 1,13 Sekunden auf Platz zwei. Der Kanadier Braydon Luscombe komplettierte als Dritter das Podest – mit 1,18 Sekunden Rückstand.

„Ich bin mit meiner Leistung zufrieden“, erklärte Salcher nach den beiden Rennen. Die Ergebnisse stimmen ihn auch für die Paralympics in Pyeongchang zuversichtlich. „Die Formkurve passt. In einem Monat ist schon die Abfahrt.“ In den beiden Speed-Disziplinen tritt Salcher bei den Paralympics jeweils als amtierender Champion an. Zuvor stehen für den 26-Jährigen allerdings am Sonntag noch zwei Super-G-Rennen beim Weltcup-Finale in Kimberley auf dem Programm.

Salcher mit Rückenwind zum Weltcup-Finale

Mit einem guten Gefühl kann Para-Skifahrer Markus Salcher zum Weltcup-Finale ins kanadische Kimberley (7. bis 11. Februar) reisen. Bei den Europacup-Rennen in Sella Nevea gewann der Kärntner zuletzt beide Super-G.

In beiden Rennen hatte der 26-Jährige vor dem unter neutraler Flagge startenden Russen Aleksei Bugaev die Nase vorne. Quasi zum Drüberstreuen lies er im Riesentorlauf einen zweiten Rang folgen. Auf dem Weg zu den Paralympics in Pyeongchang (ab 9. März) stellt das Weltcup-Finale in Kimberley den letzten Meilenstein dar. In British Columbia sind zwei Abfahrten und zwei Super-G geplant. In der bisherigen Weltcup-Saison konnte wetterbedingt noch kein einziger Speed-Bewerb über die Bühne gehen. Seine gute Form konnte Salcher einzig bei den Europacup-Rennen unter Beweis stellen.

Salcher gewann EC-Super-G in Sella Nevea

Zurück am obersten Treppchen: Para-Skifahrer Markus Salcher hat am Montag den Super-G beim Europacup in Sella Nevea (ITA) gewonnen. Der Kärntner setzte sich in der Klasse der stehenden Herren 2,87 Sekunden vor dem unter neutraler Flagge startenden Russen Aleksei Bugaev durch. Dritte wurde mit Nico Pajantschitsch (+3,75 Sekunden) ein weiterer Österreicher.

Im Weltcup wurde bisher in dieser Saison wetterbedingt noch kein Speed-Bewerb ausgetragen. Umso wichtiger ist es für Salcher, einstweilen im Europacup seine Form zu überprüfen. Am Dienstag steht in Sella Nevea ein weiterer Super-G auf dem Programm. Das Weltcup-Finale folgt von 7. bis 11. Februar im kanadischen Kimberley.

Salcher bestens für Paralympics ausgerüstet

Nicht nur die Olympischen Spiele, auch die Paralympics in Pyeongchang rücken immer näher. Markus Salcher wurde heute gemeinsam mit seinen Teamkollegen in der Salzburger Red-Bull-Arena für das Großereignis in Südkorea (ab 9. März) ausgestattet.

Die Vorfreude auf die Paralympics ist beim 26-Jährigen schon sehr groß. „Das war heute ein schöner Kick-off“, meinte der zweifache Goldmedaillengewinner von Sotschi. Die Ausrüstung umfasst rund 50 Teile von sieben Ausstattern und hat einen Wert von etwa 7.000 Euro. Am Sonntag steht für das Paralympic Team Austria noch ein gemeinsamer Workshop auf dem Programm. Die offizielle Nominierung erfolgt am 20 Februar. Die Athleten werden daraufhin auch von Bundespräsident Alexander Van der Bellen verabschiedet.

Foto: GEPA/Christopher Kelemen

Speed-Spezialist Salcher war in der laufenden Saison bisher nicht vom Wetterglück verfolgt. Noch kein einziger Speed-Bewerb konnte im Weltcup durchgeführt werden. Zuletzt wurden die Rennen im französischen Tignes abgesagt. Von 20 Rennen, die stattfinden hätten sollen, wurde exakt die Hälfte gestrichen. Zu Einsätzen kam der Kärntner daher nur in Riesentorläufen. Vor den Paralympics steht nur noch das Weltcup-Finale im kanadischen Kimberley (7. bis 11. Februar) auf dem Programm, wo je zwei Abfahrten und Super-G bestritten werden sollen.

Erster Saison-Podestplatz für Markus Salcher

Para-Skifahrer Markus Salcher hat am Montag im Schweizer Veysonnaz den ersten Weltcup-Podestplatz der laufenden Saison erobert. Im Riesentorlauf landete der Kärntner an der zweiten Stelle.

Der 26-Jährige musste sich in der Klasse der stehenden Herren nur dem Schweizer Theo Gmur geschlagen geben. Hinter Salcher komplettierte der Kanadier Alexis Guimond das Podest. Nachdem es für den Kärntner zuletzt in Kranjska Gora nicht nach Wunsch lief, bedeutet der Podestplatz einen klaren Aufwärtstrend. „Es war heute eine andere Piste und auch die Schneeverhältnisse waren feiner“, erklärte Salcher nach dem Rennen. Am Dienstag folgt in Veysonnaz ein weiterer Riesentorlauf. Ursprünglich hätten zunächst zwei Slalombewerbe stattfinden sollen. Wetterbedingt wurde das Programm jedoch auf den Kopf gestellt.

Kranjska Gora: Salcher verpasste Top 10 im zweiten Riesentorlauf

Einen Tag nach seinem zehnten Rang im ersten Riesentorlauf im slowenischen Kranjska Gora hat Para-Skifahrer Markus Salcher am Freitag im zweiten Bewerb die Top Ten verpasst.

Der 26-Jährige hatte nach zwei Durchgängen 10,06 Sekunden Rückstand auf den Russen Aleksei Bugaev, der wie schon gestern den Sieg eingefahren hatte. Der Schweizer Theo Gmur und Thomas Walsh aus den USA komplettierten das Podest. Als bester Österreicher wurde Martin Würz Elfter. Salcher war zur Halbzeit an der 17. Position gelegen und machte mit der zehntbesten Laufzeit in der Entscheidung noch drei Ränge gut. „Ich bin schlecht gefahren und in Kombination mit einer schweren Piste kommt dann ein ziemlich enttäuschendes Ergebnis heraus“, so Salcher. Die Weltcupsaison wird kommende Woche mit den Technik-Bewerben in Veysonnaz (SUI) fortgesetzt.

Salcher Zehnter im ersten RTL in Kranjska Gora

Das Paralympics-Jahr hat für Skifahrer Markus Salcher mit einem zehnten Platz im ersten der beiden Riesentorläufe in Kranjska Gora begonnen.

Dem 26-Jährigen fehlten am Donnerstag als bestem ÖSV-Fahrer in der Klasse Herren stehend 5,90 Sekunden auf den siegreichen Russen Aleksei Bugaev. Der Kärntner verbesserte sich im zweiten Durchgang um einen Platz. Zweiter wurde der zur Halbzeit in Führung liegende Schweizer Theo Gmur. Rang drei sicherte sich Arthur Bauchet aus Frankreich. Mit dem Ergebnis ist Salcher nicht zufrieden: „Der zehnte Platz ist bescheiden. Allerdings war es heute auch sehr schwer zu fahren“, so der zweifache Paralympicssieger von Sotschi. Am Freitag steht in Slowenien ein weiterer Riesentorlauf auf dem Programm. Saisonhöhepunkt sind die Paralympischen Winterspiele in Pyeongchang von 9. bis 18. März 2018.

Salcher im zweiten Kühtai-RTL Sechster

Einen Tag nach Rang sieben hat der Kärntner Para-Skifahrer Markus Salcher den zweiten Riesentorlauf im Rahmen des Weltcup-Auftakts in Kühtai am Mittwoch auf Platz sechs beendet.

Der 26-Jährige verpasste das Podest beim Sieg des Schweizers Theo Gmur als bester Österreicher um 1,61 Sekunden. Auf den Gewinner fehlten Salcher letztlich 4,88 Sekunden. Die Plätze zwei und drei sicherten sich der US-Amerikaner Thomas Walsh bzw. der Schweizer Thomas Pfyl. „Das Ergebnis passt für den Riesentorlauf. Dieses Resultat spiegelt das wider, was ich in dieser Disziplin im Moment fahren kann“, meinte der 26-Jährige nach dem Rennen. Die beiden Slalom-Bewerbe, die am Donnerstag und Freitag auf dem Programm stehen, wird Salcher nicht in Angriff nehmen.

Der Weltcup-Auftakt war ursprünglich für die vergangene Woche in St. Moritz angesetzt gewesen. Aufgrund schlechter Wetterverhältnisse konnten in der Schweiz keine Bewerbe ausgetragen werden. Saisonhöhepunkt sind die Paralympischen Winterspiele in Pyeongchang von 9. bis 18. März 2018.

Salcher Siebenter bei Weltcup-Auftakt

Der Kärntner Markus Salcher hat am Dienstag beim Weltcup-Auftakt der Para-Skifahrer in Kühtai Rang sieben im Riesentorlauf belegt.

Der 26-Jährige hatte nach zwei Läufen 8,59 Sekunden Rückstand auf den unter neutraler Flagge startenden Russen Aleksei Bugaev. Platz zwei sicherte sich der US-Amerikaner Thomas Walsh, der Schweizer Thomas Pfyl wurde Dritter. Auf das Podest fehlten Salcher weniger als zwei Sekunden. „Ich bin eigentlich ganz zufrieden. Für einen Riesentorlauf war das nicht schlecht“, erklärte der Kärntner, dessen Spezialdisziplinen Abfahrt und Super-G sind. Am Mittwoch geht in Kühtai ein weiterer Riesentorlauf in Szene.

Der Weltcup-Auftakt war ursprünglich für die vergangene Woche in St. Moritz angesetzt gewesen. Aufgrund schlechter Wetterverhältnisse konnten in der Schweiz keine Bewerbe ausgetragen werden. Saisonhöhepunkt sind die Paralympischen Winterspiele in Pyeongchang von 9. bis 18. März 2018.

Salcher als Sportler des Jahres mit Behinderung ausgezeichnet

Der Kärntner Para-Skifahrer Markus Salcher ist am Donnerstagabend im Rahmen der Sporthilfe-Gala als Österreichs Sportler des Jahres 2017 mit Behinderung ausgezeichnet worden. Der 26-Jährige eroberte den heißbegehrten Titel zum zweiten Mal nach 2014.

154 Nennungen auf Platz eins konnte Salcher verbuchen. Auf Platz zwei landete Leichtathlet Günther Matzinger mit 128 Stimmen vor Triathlet und Handbiker Tom Frühwirth mit 92 Votes. „Es fühlt sich sehr gut an, die Trophäe ist die Bestätigung für eine sehr, sehr gute Saison. Das erste Mal im Gesamtweltcup zu gewinnen, war einfach ein Traum“, so der glückliche Gewinner.

Die vergangene WM-Saison war für Markus Salcher eine äußerst erfolgreiche. Mit den Goldmedaillen in Abfahrt und Super-G, sowie der Bronzemedaille in der Super-Kombination staubte der Kärntner bei den Weltmeisterschaften in Tarvis gleich dreimal Edelmetall ab. Zudem entschied der 26-Jährige erstmals in seiner Karriere den Gesamtweltcup für sich, daneben gewann er auch die Disziplinenwertungen in Abfahrt und Super-G.

Foto: GEPA Pictures/Sporthilfe

Salcher holte sich in Chile Feinschliff für Paralympics-Saison

Die Vorbereitung auf die paralympische Saison fand für den Kärntner Para-Skifahrer Markus Salcher mit dem Überseetraining in Valle Nevado (Chile) ihren Höhepunkt. In Südamerika holte sich der 26-Jährige den Feinschliff für die „Mission Pyeongchang 2018.“

Insgesamt 19 Tage war der zweifache Paralympics-Sieger von Sotschi unterwegs, 16 Schneetage absolvierte er gemeinsam mit dem österreichischen Team. „Chile war wirklich sehr gut. Wir haben echt fein trainieren können“, meinte Salcher nach seiner Rückkehr. Die Schwerpunkte wurden dabei auf die Spezialdisziplinen des 26-Jährigen, Abfahrt und Super-G, gesetzt.

Im Hinblick auf die Titelverteidigung bei den Paralympischen Spielen in Südkorea wurde in Chile – auf bewährte Art und Weise – ein wesentlicher Grundstein gelegt. Bereits in den Vorjahren hatte sich das Trainingslager in Valle Nevado als ertragreich herausgestellt. So auch vergangenes Jahr, als Markus Salcher bei den Weltmeisterschaften in Tarvis die Goldmedaillen in den beiden Speedbewerben abräumte. Die kommende Saison startet für den Kärntner mit den Weltcup-Speedbewerben in St. Moritz (11. bis 16. Dezember). Die Paralympics gehen von 9. bis 18. März 2018 in Szene.

Salcher neuer Laureus Sport for Good Botschafter

Im Rahmen des Laureus Sport for Good Abends in Lech am Arlberg begrüßte der ehemalige Schwergewichtsboxer Axel Schulz den zweifachen Paralympics Goldmedaillengewinner im Bereich Ski Alpin, Markus Salcher, im Kreise der Laureus Botschafter.

Der Österreicher Markus Salcher freut sich auf seine ehrenamtliche Aufgabe für Laureus Sport for Good: „Es ist für mich eine große Ehre, Teil der Laureus Sport for Good Familie zu sein. Aufgrund meiner halbseitigen Lähmung habe ich gelernt, mich im Leben durchzukämpfen, schwierige Phasen zu meistern und nie aufzugeben. Genau das möchte ich auch an die bedürftigen Kinder und Jugendlichen in den Projekten weitergeben.“

Axel Schulz überreichte dem gebürtigen Klagenfurter das Botschafter-Zertifikat: „Ich freue mich sehr, dass wir mit Markus Salcher einen weiteren Ausnahmeathleten als Laureus Sport for Good Botschafter in Österreich gewonnen haben. Er ist ein großartiges Vorbild für die Kinder in den von Laureus unterstützten Projekten. Er weiß, wovon er spricht und er lebt die Werte, die er vermittelt, selbst vor.“

Der Laureus Sport for Good Abend in Lech wurde mit Unterstützung der Bank Gutmann im Rahmen der 8. Arlberg Classic Car Rally (29. Juni – 02. Juli 2017) im Hotel Aurelio zugunsten sozialer Sportprojekte aus Österreich veranstaltet. Ziel der Charity-Veranstaltung war es, Spenden zu sammeln und neue Unterstützer für die sozialen Förderprojekte der Laureus Sport for Good Foundation zu gewinnen. Zu diesem Zweck gingen auch zwei Fahrzeuge unter dem Titel „Team Sport for Good“ bei der Oldtimer Rallye an den Start: ALL TIME STARS, der Fahrzeughandel von Mercedes-Benz Classic stellte den Teams mit einem 280 SE 3.5 aus dem Jahr 1971 und einem 350 SLC aus dem Jahr 1974 zwei Oldtimer für die dreitägige Fahrt über das Hahntennjoch im Inntal bis zur Zugspitze zur Verfügung.

Im Rahmen des Charity-Abends wurde das soziale Sportprojekt „kick mit“ vorgestellt, dem jüngsten Laureus Förderprojekt in Österreich, das neben Wien und Salzburg im Herbst einen dritten Standort in Lustenau (Vorarlberg) startet.

KICK MIT
Viele Ballsportarten werden von Jungen sowohl in der Schule als auch auf öffentlichen Plätzen dominiert. Diese Rollenbilder gilt es aufzubrechen, sodass Mädchen und Jungen gleichberechtigt in diesen Teamsportarten zusammen kommen können. Vorrangiges Ziel ist es, Mädchen über den Ballsport in Bewegung zu bringen und durch positive Erlebnisse ein dauerhaftes Interesse für Sport und Bewegung zu wecken. Die teilnehmenden Mädchen erhalten so positive Impulse, erwerben Selbstvertrauen und erleben sich in neuen Rollenbildern. Außerdem können junge Frauen in die Arbeit der Trainerinnen hineinschnuppern und durch gezielte Aus- & Weiterbildung neue Perspektiven erarbeiten. Im ersten Modul unterstützen sie als Assistentinnen die Trainerinnen und haben die Möglichkeit nach Abschluss dieses Moduls eine Übungsleiterinnenausbildung im Fußball mit sozialpädagogischen Schwerpunkt zu absolvieren.

LAUREUS SPORT FOR GOOD GERMANY & AUSTRIA
Die gemeinnützige Stiftung unterstützt herausragende soziale Sportprojekte in den Bereichen Integration, Inklusion und Bewegungsförderung. Die Unterstützung erfolgt durch eine jährliche finanzielle Förderung, über den Zugang zu einem breiten Netzwerk in Sport, Wirtschaft und Politik, den Einsatz von Profisportlern als ehrenamtliche Botschafter sowie beratend bei der Weiterentwicklung ihrer Angebote. In den Sport for Good Projekten lernen bedürftige Kinder und Jugendliche über den Sport in Verbindung mit sozialpädagogischer Betreuung was es bedeutet, einen gesunden und aktiven Lebensstil zu führen, an sich zu glauben, sich Ziele zu setzen und diese trotz möglicher Rückschläge konsequent zu verfolgen.

Als gemeinnützige Stiftung ist Laureus Sport for Good Germany, Austria auf Spenden angewiesen. Sie können die gemeinnützigen Sportprojekte direkt mit einer Spende unterstützen: laureus.de/spenden.

Foto: Christoph Schönbach

Hasslacher Gruppe übernimmt Kopfsponsoring von Salcher

HASSLACHER NORICA TIMBER hat beschlossen sein Engagement im Skirennsport zu erweitern und neben dem Weltcup-Skirennläufer Oti Striedinger einen weiteren Kärntner Spitzensportler zu unterstützen. Ab sofort ist der in Kärnten beheimatete Holzindustriebetrieb Kopfsponsor des Behindertensportlers Markus Salcher.

Markus Salcher ist auf den Pisten dieser Welt zu Hause. Der Kärntner zählte zu den größten österreichischen Ski-Hoffnungen für die Paraski Weltmeisterschaft 2017 in Tarvis (ITA) und wurde dort seiner Favoritenrolle prompt mit einem Doppelweltmeistertitel in Super-G und Abfahrt gerecht. Ein Traum für den 26-Jährigen, der bereits 2013 Doppel-Gold bei den Weltmeisterschaften in La Molina (ESP) holte, die Paralympischen Spiele 2014 in Sochi (RUS) ebenfalls mit Doppel-Gold in Abfahrt und Super-G beendete und heuer im März 2017 den Gesamtweltcup in Super-G und Abfahrt gewann.

​​“Für mich ist das einfach lässig! Im Behindertensport ist sehr schwierig einen Kopfsponsor zu finden, weil man ja auch keine herausragende Medienpräsenz aufweisen kann. Man ist auf Firmen angewiesen, die zukunftsorientiert arbeiten. Ich suche schon seit einem Jahr und deshalb ist es für mich auch unheimlich wichtig. Denn wir verdienen ja nichts, sondern sind froh, wenn wir ohne große finanzielle Aufwände Rennen bestreiten können. Für den Erfolg braucht man starke Partner und ich denke HASSLACHER NORICA TIMBER ist ein solcher. Zusätzlich ist es ein sehr familiäres Miteinander und ich möchte mit meinem Erfolg dazu beitragen, dass sich das Engagement rechtfertigt. Die Zusage von Christoph Kulterer und Franz Meließnig bekam ich heuer schon vor dem Weltcup in Japan. Das hat mich unheimlich motiviert und ich freue mich schon auf die gemeinsame Zukunft!“, so der herausragende Kärntner Behindertensportler Markus Salcher, dessen Fokus bereits auf dem nächsten großen sportlichen Ziel liegt: der Titelverteidigung bei den Winter-Paralympics 2018 in Pyeongchang (KOR)!

Zu HASSLACHER NORICA TIMBER
Das im Jahr 1901 gegründete Familienunternehmen beschäftigt mittlerweile mehr als 1.200 Mitarbeiter. Mit sieben Produktionsstandorten in Österreich, Deutschland, Slowenien und Russland zählt die HASSLACHER Gruppe zu den größten und führendsten Holzindustrieunternehmen Europas und ist weltweit in mehr als 40 Ländern in Sachen Massivholzwerkstoffe, Holzkonstruktionen und Architektur-Ingenieur-Holzbau tätig.Getreu dem Motto „From wood to wonders.“  (mehr Infos unter www.hasslacher.com)

Salcher bejubelt ersten Gesamtweltcup-Sieg

Der Kärntner Paraskifahrer Markus Salcher gewinnt in der Saison 2016/17 erstmals in seiner Karriere den Gesamtweltcup. Vor dem letzten Saisonbewerb liegt der 25-Jährige uneinholbar in Führung.

Dank eines dritten Platzes im Riesentorlauf beim Weltcupfinale im südkoreanischen Pyeongchang ist Salcher der Gewinn der großen Kristallkugel nicht mehr zu nehmen. Der Kärntner musste sich nur dem Kanadier Alexis Guimond und dem Franzosen Arthur Bauchet geschlagen geben. Bei seinem ersten Riesentorlauf-Podestplatz in der aktuellen Saison fehlten Salcher 1,76 Sekunden auf den Sieg.

„Es ist einfach unglaublich. Ich habe schon sehr lange davon geträumt. Es ist grandios, dass ich den Gesamtsieg nach Hause gebracht habe“, so Salcher in einer ersten Reaktion. Mit Ausnahme der Rennen in Kühtai war es für den Kärntner „eine sehr solide Saison“.

Vor dem morgigen Slalom – dem letzten Saisonbewerb – hat der Speed-Spezialist in der Klasse der stehenden Herren in der Gesamtwertung 213 Zähler Vorsprung auf Verfolger Mitchell Gourley (AUS), der heute nicht ins Ziel kam. Neben der großen Kristallkugel gewann Salcher auch die kleinen für Abfahrt und Super-G. Im Slalom wird Salcher nicht mehr an den Start gehen.

Pyeongchang: Salcher Vierter im zweiten Super-G

Markus Salcher belegte im zweiten Super-G beim Weltcupfinale im südkoreanischen Pyeongchang den vierten Rang. Als Gewinner der Super-G-Kristallkugel stand er bereits nach seinem gestrigen dritten Rang fest.

Im heutigen letzten Super-G-Rennen der Saison landete der Kärntner erstmals nicht auf dem Podest. Der amtierende Doppel-Weltmeister musste heute Arthur Bauchet (FRA), Alexis Guimond (CAN) und Robin Cuche (SUI) den Vortritt lassen. Mit lediglich 32 Hundertstelsekunden Rückstand auf Sieger Bauchet war das Ergebnis denkbar knapp.

Die beiden kleinen Kristallkugeln für Abfahrt und Super-G sind dem 25-Jährigen nicht mehr zu nehmen. Im Gesamtweltcup liegt Salcher vor den beiden abschließenden Technikbewerben in der Pole Position. Auf den zweitplatzieren Kanadier Mitchell Gourley konnte er heute seinen Vorsprung auf 153 Zähler ausbauen.

Salcher sichert sich auch Super-G-Kristall

Nach dem Triumph bei der Paralympics-Generalprobe in der Abfahrt beim Weltcupfinale in Pyeongchang (KOR) und dem damit verbundenen Gewinn der Abfahrts-Kristallkugel, sicherte sich der Kärntner Markus Salcher nun auch die Kristallkugel im Super-G.

Der Para-Skifahrer landete im vorletzten Super-G der Saison im Paralympics-Austragungsort von 2018 an der dritten Stelle und musste sich nur dem erst 16-jährigen Franzosen Arthur Bauchet und Landsmann Christoph Schneider geschlagen geben. Auf Sieger Bauchet fehlten dem 25-Jährigen 2,91 Sekunden. Morgen steht im Jeongseon Alpine Centre ein weiterer Super-G auf dem Programm.

Im Gesamtweltcup führt Markus Salcher drei Rennen vor dem Ende mit 125 Zählern Vorsprung auf den Australier Mitchell Gourley, der heute den sechsten Rang belegte. Neben dem morgigen Super-G folgen beim Weltcupfinale in Pyeongchang auch noch ein Riesentorlauf und ein Slalom.