Erstes Saisonpodest für Salcher im Weltcup

Der Kärntner Para-Skifahrer Markus Salcher hat am Donnerstag in Veysonnaz in der Klasse der stehenden Herren Rang zwei im Super-G belegt. Der 28-Jährige eroberte damit seinen ersten Podestplatz in der laufenden Weltcupsaison. 

Den Sieg sicherte sich wie bereits im ersten Super-G am Mittwoch der Franzose Arthur Bauchet. Auf ihn hatte Salcher 86 Hundertstelsekunden Rückstand. Dritter wurde der Kanadier Alexis Guimond (+1,30 Sek.). “Das war heute schon viel, viel besser als gestern. Ich habe die entscheidenden Passagen recht gut erwischt. Zwei, drei Fehler haben sich eingeschlichen, aber es ist halbwegs gut gegangen. Ich habe mich wieder wohlgefühlt heute”, meinte der Kärntner. 

Am Freitag steht in Veysonnaz ein weiterer Super-G auf dem Programm. Am Mittwoch war Salcher an der fünften Stelle gelandet. 

Salcher Fünfter im ersten Veysonnaz-Super-G

Sein erstes Weltcuprennen in dieser Saison ist für Markus Salcher nicht zufriedenstellend verlaufen. Beim Super-G in Veysonnaz wurde der Kärntner am Mittwoch Fünfter. 

Den Sieg sicherte sich der Franzose Arthur Bauchet. Die beiden Schweizer Robin Cuche (+1,55 Sek.) und Thomas Pfyl (+2,35 Sek.) komplettierten das Podest. Dem 28-jährigen Salcher fehlten 3,15 Sekunden auf Sieger Bauchet. Das Podest verpasste er um acht Zehntelsekunden. “Ich bin heute einfach nicht reingekommen und habe die Schlüsselstellen verhaut. Morgen muss ich schauen, dass ich besser ziehe”, betonte Salcher. Am Donnerstag und am Freitag steht in Veysonnaz jeweils ein weiterer Super-G auf dem Programm. “Da peile ich natürlich das Podest an”, lautet die Devise des Kärntners. 

Salcher erneut Dritter in St. Moritz

Beim zweiten Europacup-Riesentorlauf in St. Moritz ist Markus Salcher erneut auf das Podest gefahren. Der Kärntner Para-Skifahrer landete am Donnerstag abermals auf Rang drei. 

Der 28-Jährige musste sich damit nur dem Franzosen Arthur Bauchet und Landsmann Nico Pajantschitsch geschlagen geben. Auf den Sieger hatte er am Ende exakt drei Sekunden Rückstand, auf Platz zwei fehlten ihm 68 Hundertstelsekunden. Salcher verbesserte sich im zweiten Lauf vom vierten auf den dritten Platz. “Ich bin heute mit dem dritten Platz zufrieden, weil der zweite Lauf sehr in Ordnung war”, so der Kärntner. Am Vortag war er mit seiner Performance im Finaldurchgang noch unzufrieden gewesen. Für Freitag ist in St. Moritz ein Slalom angesetzt, am Samstag soll ein Parallel-Event folgen. 

Salcher Dritter bei Europacup-RTL in St. Moritz

Drei Tage nach seinem ersten Europacup-Saisonsieg hat der Kärntner Para-Skifahrer Markus Salcher am Mittwoch einen weiteren Podestplatz nachgelegt. Den EC-Riesentorlauf in St. Moritz beendete der 28-Jährige auf Rang drei. 

Salcher musste sich im Schweizer Nobelskiort nur dem Franzosen Arthur Bauchet und Thomas Pfyl (SUI) geschlagen geben. Auf den Sieger hatte der Kärntner 2,34 Sekunden Rückstand. Nach dem ersten Lauf war der 28-Jährige noch an der zweiten Position gelegen – hauchdünn hinter Bauchet. “Der erste Lauf war gut, im zweiten bin ich leider überhaupt nicht ins Fahren gekommen. Der dritte Platz ist aber soweit in Ordnung”, meinte Salcher in einer ersten Reaktion nach dem Rennen. Am Donnerstag ist in St. Moritz ein weiterer Riesentorlauf angesetzt. 

Salcher siegte bei Europacup-RTL im Pitztal

Der Kärntner Para-Skifahrer Markus Salcher hat am Sonntag seinen ersten Saisonsieg im Europacup eingefahren. Im Pitztal setzte sich der 28-Jährige im Riesentorlauf an die Spitze.

Salcher verwies den Niederländer Jeffrey Stuut um 1,94 Sekunden auf Platz zwei. Dritter wurde der Franzose Jules Segers (+6,41 Sek.). Trotz des Sieges ortete der Kärntner noch Verbesserungspotential. “Der erste Lauf ist mir nicht gut gelungen, da bin ich nicht gut gefahren. Der zweite Durchgang war schon besser, aber auch noch nicht optimal. Es war ziemlich schwierig zu fahren, weil die Piste weich war”, meinte der zweifache Paralympicssieger. 

Bereits am Montag reist Salcher weiter nach St. Moritz, wo der nächste Europacup über die Bühne gehen wird. Im Schweizer Nobelskiort steht am Dienstag ein Trainingstag auf dem Programm, am Mittwoch und Donnerstag wird je ein Riesentorlauf ausgetragen. “In St. Moritz möchte ich wieder vorne dabei sein. Dort wird die Konkurrenz noch härter sein, was einen sehr guten Vergleich ermöglicht”, so das ÖSV-Ass. 

Gelungener Saisonauftakt für Salcher

Markus Salcher ist am Freitag im Pitztal ein guter Start in die neue Saison gelungen. Der Kärntner Para-Skifahrer setzte sich in seinem ersten internationalen Saisonrennen im Super-G an die Spitze. 

Zweiter bei Salchers Sieg wurde sein Landsmann Christoph Schneider. “Der Saisonauftakt ist mir damit geglückt”, so Salcher. Der zweifache Paralympicssieger trotzte den widrigen Bedingungen: “Es war aufgrund des Windes und des Schneefalls eher schwierig zu fahren, aber ich konnte mich ganz gut auf die Bedingungen einstellen”, meinte der Kärntner. In der kommenden Woche wird Salcher in St. Moritz in die Europacup-Saison einsteigen. 

Salcher als ÖPC-Vertreter bei IPC Athletes Council

Markus Salcher hat das Österreichische Paralympische Comité an den vergangenen drei Tagen beim IPC Athletes Council in Colorado Springs (USA) vertreten. Dabei wurde über die zukünftige Ausrichtung des Internationalen Paralympischen Comités diskutiert.

Die Tagung fand im US Olympic and Paralympic Training Center statt. Insgesamt wurde das Council zum zweiten Mal veranstaltet, Österreich war erstmals vertreten. “Es ist sehr wichtig, dass sich die Athleten in die Entscheidungsprozesse einbringen dürfen und mitgestalten können. Die Diskussionen waren sehr interessant”, betonte der Kärntner Para-Skifahrer. 

Inhaltlich wurde insbesondere auf Veränderungen bezüglich der Aufgabenbereiche des IPC eingegangen. Das Comité ist derzeit nicht nur mit den Paralympischen Spielen selbst betraut, sondern gleichzeitig auch Fachverband mehrerer Sommer- und Wintersportarten. Dazu zählt auch Paraski. Längerfristig strebt man seitens des IPC an, die Fachverbandsagenden auszulagern. Im Falle des Skisports könnte es zu einer Eingliederung im Weltskiverband FIS kommen. Diesbezügliche Veränderungen werden in den nächsten Jahren noch Gegenstand von intensiven Verhandlungen sein. 

Salcher Zweiter bei Sportlerwahl

Der Kärntner Para-Skifahrer Markus Salcher hat in der Kategorie Sportler des Jahres mit Behinderung den zweiten Rang erreicht. Die Ehrung der Titelträger erfolgte am Donnerstagabend im Rahmen der Lotterien Sporthilfe-Gala in der Wiener Marx-Halle.

Die Trophäe, die seit diesem Jahr Niki heißt, durfte Salchers Ski-Teamkollege Josef Lahner entgegennehmen. Der Tiroler setzte sich mit 112 Stimmen durch. Salcher wurde 74 Mal gewählt. Dritter wurde der Handbiker Walter Ablinger mit 29 Stimmen. Entschieden haben die Mitglieder der österreichischen Sportjournalistenvereinigung Sports Media Austria. 

“Gratulation an Josef zu diesem Titel”, sagte der 28-Jährige in einer ersten Reaktion nach der Live-Show. “Ich wusste, dass es schwierig werden könnte, heuer zu gewinnen. Alle drei haben 2019 WM-Medaillen gewonnen.” Salcher eroberte in der abgelaufenen Saison WM-Silber in der Abfahrt und WM-Bronze im Super-G. 2014 und 2017 gewann der Kärntner jeweils die Kategorie Sportler des Jahres mit Behinderung. Im Vorjahr hatte er Rang drei belegt. Am Mittwoch war er in Velden als Kärntner Behindertensportler des Jahres ausgezeichnet worden.  

Salcher als Kärntner Behindertensportler des Jahres ausgezeichnet

Para-Skifahrer Markus Salcher ist am Mittwoch im Veldener Casineum im Rahmen der “Nacht des Sports” als Sieger der Kategorie Kärntner Sportler des Jahres mit Behinderung ausgezeichnet worden. 

Gewählt haben 60 Mitglieder des Kärntner Sportpresseklubs. Zum dritten Mal in Folge gewann der 28-Jährige den Titel. “Eine solche Auszeichnung ist immer eine Ehre, vor allem weil Journalisten gewählt haben. Dadurch wird gezeigt, dass Behindertensport medial an Bedeutung gewinnt”, erklärte Salcher. Eisschnellläuferin Vanessa Herzog und Skifahrer Marco Schwarz wurden Sportler des Jahres. Mannschaft des Jahres dürfen sich die Fußballer des WAC nennen.

Bereits am Donnerstag wird es für Salcher erneut spannend. Bei der Lotterien Sporthilfe-Gala ist er unter den Top 3 der Sportler des Jahres mit Behinderung. Im Rahmen der Live-Übertragung ab 20:15 Uhr in ORF 1 wird bekanntgegeben, wer den Sieg und damit die Trophäe – sie heißt seit heuer Niki – ergattert. Salcher ist gemeinsam mit seinem Ski-Teamkollegen Josef Lahner und dem Handbiker Walter Ablinger in der engeren Auswahl. 

Markus Salcher unter den Top 3 der Sportlerwahl

Markus Salcher könnte am 31. Oktober zum insgesamt dritten Mal in seiner Karriere nach 2014 und 2017 als Sportler des Jahres mit Behinderung ausgezeichnet werden. Gemeinsam mit seinem Ski-Teamkollegen Josef Lahner und dem Handbiker Walter Ablinger bildet der Kärntner das Finalisten-Trio in dieser Kategorie.

Wer sich den “Niki” – so heißt die Trophäe in Erinnerung an Niki Lauda seit heuer – sichert, wird im Rahmen der Lotterien Sporthilfe-Gala am 31. Oktober ab 20:15 (live in ORF 1) in der Wiener Marx-Halle bekanntgegeben. Die Wahl wurde von den Mitgliedern der österreichischen Sportjournalistenvereinigung Sports Media Austria durchgeführt und ist bereits beendet. Die Ergebnisse sind bis zur Gala bei einem Notar verwahrt.

Erstes Schneetraining absolviert

Bei Markus Salcher laufen die Vorbereitungen auf die kommende Weltcupsaison derzeit auf Hochtouren.

Zuletzt trainierte der Kärntner im Schweizer Saas Fee erstmals im Laufe des Sommers auf Schnee. “Es war wieder gut, Schneekontakt zu haben”, ist die Vorfreude auf die Rennsaison beim Kärntner schon groß. Dabei blieb in seinem Umfeld kaum ein Stein auf dem anderen. Die Zusammenarbeit mit seinem neuen Coach Markus Gutenbrunner verläuft jedoch sehr erfreulich.

Selbstverständlich ist bis zum Saisonauftakt noch ein gewisses Feintuning nötig. “Das Feeling kommt nach der Sommerpause langsam wieder zurück. Das Timing passt momentan noch nicht”, schildert Salcher und fügt hinzu: “Das war allerdings erst der erste Schneekurs. Ab 15. September geht es erneut in Saas Fee mit dem nächsten Kurs weiter.” Dann hat der zweifache Paralympicssieger auch schon die nächste Gelegenheit, seine Abstimmung zu perfektionieren.

(Deutsch) Salcher Siebenter bei Weltcup-Auftakt

Der Kärntner Markus Salcher hat am Dienstag beim Weltcup-Auftakt der Para-Skifahrer in Kühtai Rang sieben im Riesentorlauf belegt.
 
Der 26-Jährige hatte nach zwei Läufen 8,59 Sekunden Rückstand auf den unter neutraler Flagge startenden Russen Aleksei Bugaev. Platz zwei sicherte sich der US-Amerikaner Thomas Walsh, der Schweizer Thomas Pfyl wurde Dritter. Auf das Podest fehlten Salcher weniger als zwei Sekunden. “Ich bin eigentlich ganz zufrieden. Für einen Riesentorlauf war das nicht schlecht”, erklärte der Kärntner, dessen Spezialdisziplinen Abfahrt und Super-G sind. Am Mittwoch geht in Kühtai ein weiterer Riesentorlauf in Szene. 

Der Weltcup-Auftakt war ursprünglich für die vergangene Woche in St. Moritz angesetzt gewesen. Aufgrund schlechter Wetterverhältnisse konnten in der Schweiz keine Bewerbe ausgetragen werden. Saisonhöhepunkt sind die Paralympischen Winterspiele in Pyeongchang von 9. bis 18. März 2018.