Salcher gewinnt auch in der Superkombi WM-Edelmetall

Für Para-Skifahrer Markus Salcher laufen die Weltmeisterschaften in Tarvis weiter nach Wunsch: Nachdem der 25-Jährige sowohl in der Abfahrt, als auch im Super-G die Goldmedaille gewann, ließ er in der heutigen Superkombination die Bronzemedaille folgen.

Der Kärntner ging als Führender in den Slalom, nach dem er schließlich mit 2,30 Sekunden Rückstand auf Sieger Mitchell Gourley (AUS) Rang drei belegte. Die Silbermedaille holte sich der Schweizer Robin Cuche (+1,64 Sekunden). Vom viertplatzierten Kanadier Kirk Schornstein trennten Salcher lediglich 28 Hundertstelsekunden.

Mit Abfahrt, Super-G und Superkombination sind die Spezialdisziplinen des zweifachen Paralympicssiegers von Sotschi 2014 bereits über die Bühne gegangen. Beschlossen werden die Titelkämpfe in der Nähe von Salchers Heimat Tröpolach am Montag und Dienstag mit Riesentorlauf und Slalom.

WM: Salcher legt Gold im Super-G nach

Markus Salcher lässt Österreich auch am zweiten Tag der Para-Ski-WM in Tarvis jubeln. Wie schon in der gestrigen Abfahrt sicherte sich der 25-jährige Kärntner heute auch den Titel im Super-G. Für Salcher ist es bereits die vierte WM-Goldmedaille in seiner Karriere.

Der Sieg fiel heute allerdings wesentlich knapper aus als am Vortag: Lediglich 21 Hundertstelsekunden Rückstand hatte Silbermedaillengewinner Arthur Bauchet aus Frankreich im Ziel. Mit 77 Hundertstelsekunden Rückstand auf Salcher sicherte sich der Niederländer Jeffrey Stuut – wie bereits gestern – die Bronzemedaille.

Wie schon gestern wurde Salcher auch im Super-G wieder von einer Fandelegation aus seinem nahegelegenen Heimatort Tröpolach unterstützt.

Morgen steht bei der Weltmeisterschaft in Tarvis ein Pausentag auf dem Programm. Am Samstag geht es mit der Superkombination weiter. Der zweifache Paralympicssieger von Sotschi 2014 hofft auch in dieser Disziplin auf Edelmetall.

WM: Salcher gewinnt Abfahrtsgold

Para-Skifahrer Markus Salcher war im Abfahrtslauf der Weltmeisterschaften in Tarvis (ITA) nicht zu schlagen. Der Kärntner sicherte sich nach dem Speed-Double 2013 in La Molina bereits seinen dritten WM-Titel. In den Speed-Disziplinen bleibt der 25-Jährige in der aktuellen Saison damit weiter ungeschlagen.

Der Vorsprung auf Platz zwei ist enorm: Ganze 1,62 Sekunden trennen Salcher vom kanadischen Silbermedaillengewinner Kirk Schornstein. Bronze sicherte sich der Niederländer Jeffrey Stuut mit einem Rückstand von 1,78 Sekunden.

Trotz eines kleinen Fehlers im oberen Abschnitt konnte der zweifache Paralympicssieger von Sotschi 2014 seiner Favoritenrolle gerecht werden. Bereits in den beiden Trainings sicherte sich Salcher in überlegener Manier die Bestzeit. Kräftig unterstützt wurde der Zollsportler von einer Fanabordnung aus seinem Heimatort Tröpolach, nur unweit von Tarvis entfernt.

Für kurze Verwirrung sorgte ein Fehler in der Zeitnehmung, denn zwischenzeitlich wurde der Finne Santeri Kiiveri als Sieger ausgewiesen. Nach einer kleinen Rennunterbrechung wurde allerdings wieder Salcher in der offiziellen Wertung als Schnellster geführt.

Morgen folgt bei den Titelkämpfen in Tarvis der Super-G, auch dort ist der Kärntner wieder Topfavorit.

Nächster Podestplatz für Markus Salcher

Auch im vierten Weltcup-Rennen in Innerkrems schaffte es Para-Skifahrer Markus Salcher auf das Podest: Als Führender nach dem Super-G landete der Kärntner in der Superkombination auf Rang zwei.

Der 25-Jährige musste sich lediglich dem Schweizer Thomas Pfyl um 75 Hundertstelsekunden geschlagen geben. Mit Respektabstand landete der Slowake Martin France (+2,34 Sekunden) auf Platz drei.

Die beiden Abfahrten und den Super-G in Innerkrems konnte der zweifache Paralympicssieger von Sotschi 2014 jeweils für sich entscheiden. Er kann damit auf eine gelungene Generalprobe im Hinblick auf die Weltmeisterschaft in Tarvis zurückblicken.

Salcher schlägt auch im Super-G zu

Nach seinen beiden Siegen in der Abfahrt beim Heimweltcup in Innerkrems am Donnerstag war Para-Skifahrer Markus Salcher auch im heutigen Super-G nicht zu schlagen.

Der 25-Jährige setzte sich im ersten Super-G in der aktuellen Saison mit dem Riesenvorsprung von 2,81 Sekunden auf den Schweizer Thomas Pfyl durch. Platz drei sicherte sich der Niederländer Jeffrey Stuut (+ 2,89 Sekunden). „Es war ein sehr guter und rhythmischer Lauf“, bilanzierte der zweifache Paralympicssieger von Sotschi 2014 zufrieden. Der zweite für heute geplante Super-G musste aufgrund des starken Windes abgesagt werden. Für morgen ist in Innerkrems eine Superkombination geplant.

Die Rennen in Innerkrems sind die letzte Standortbestimmung in den Speed-Rennen vor den Weltmeisterschaften in Tarvis.

Große Abfahrtsshow von Salcher in Innerkrems

Para-Skifahrer Markus Salcher sorgte beim Heim-Weltcup in Innerkrems mit gleich zwei Abfahrtssiegen an einem Tag für Furore. Nach zwei Abfahrtsläufen in der aktuellen Weltcup-Saison liegt der Kärntner damit in der Disziplinenwertung voran.

Den ersten Bewerb gewann der zweifache Paralympics-Sieger von Sotschi 2014 mit 2,19 Sekunden Vorsprung auf den Schweizer Robin Cuche, nur zwei weitere Hundertstelsekunden dahinter landete Salchers Teamkollege Thomas Grochar an der dritten Stelle.

Am Nachmittag war der Vorsprung auf den abermals zweitplatzierten Cuche mit 2,69 Sekunden noch größer. Grochar wurde erneut Dritter. Im Abfahrtsweltcup der stehenden Herren hält Salcher bei 40 Zählern Vorsprung auf Cuche. „Das waren keine leichten Rennen heute. Es war sehr windig“, spricht der Kärntner die widrigen Bedingungen an. Mit zwei Siegen in zwei Rennen war hätte es kaum besser laufen können: „Ich bin glücklich und die Richtung im Hinblick auf die WM stimmt“, so der Lokalmatador.

Die zweite Abfahrt hätte ursprünglich morgen über die Bühne gehen sollen, aufgrund der schlechten Wetterprognosen wurde sie aber vorgezogen. Am Samstag stehen in Innerkrems zwei Super-G auf dem Programm, ehe das Weltcup-Wochenende am Sonntag mit einer Super-Kombination zu Ende geht. Die Rennen in Innerkrems sind die letzte Standortbestimmung in den Speed-Rennen vor den Weltmeisterschaften in Tarvis.

Erneut Platz vier in St. Moritz

Auch den zweiten Weltcup-Riesentorlauf in St. Moritz beendete der Kärntner Para-Skifahrer Markus Salcher auf Rang vier. Wie schon am Vortag wurde der 25-Jährige bester ÖSV-Athlet in der Klasse Herren stehend. Auf Sieger Arthur Bauchet (FRA) fehlten Salcher nach zwei Durchgängen 1,19 Sekunden. Das Podest verpasste der zweifache Paralympicssieger von Sotschi um 94 Hundertstelsekunden.

St. Moritz: Salcher Vierter im Riesentorlauf

Nach einem misslungenen Auftakt in die Weltcupsaison bei den Heimrennen in Kühtai holte Markus Salcher beim Riesentorlauf in St. Moritz (SUI) mit Platz vier das erste zählbare Ergebnis und war zugleich bester Österreicher. Nach Halbzeitrang sechs verbesserte sich der Kärntner im zweiten Lauf um zwei Ränge. Auf das Podest fehlten Salcher 73 Hundertstelsekunden. Den Sieg sicherte sich der Franzose Arthur Bauchet.

Out im Weltcup-Riesentorlauf in Kühtai

Die Weltcupsaison begann für Markus Salcher heute im Tiroler Kühtai mit einer Ernüchterung. Im Riesentorlauf der stehenden Klasse schied der Kärntner nach Halbzeitrang sechs im zweiten Durchgang aus. Den Sieg sicherte sich der Slowake Martin France. Bester Österreicher wurde Thomas Grochar als Fünfter.

WM als Saisonhöhepunkt für Salcher

Mitte Dezember startet Para-Skifahrer Markus Salcher im Kühtai in die Weltcupsaison. Das Highlight in der kommenden Saison ist für den 25-jährigen Kärntner zweifelsohne die Weltmeisterschaft in Tarvis (23.-31. Jänner 2017). Für den zweifachen Paralympicssieger von Sotschi sind die Titelkämpfe im italienischen Grenzort aufgrund der Nähe zu seinem Heimatort Tröpolach praktisch eine „Heim-WM“.

In der Saisonvorbereitung absolvierte der Speed-Spezialist unter anderem ein Trainingslager in Chile, wo viele Speedtage auf dem Programm standen. „Die Saisonvorbereitung ist soweit gut verlaufen. Besonders in Sachen Kraftausdauer und Riesentorlauf-Technik konnte ich einen Schritt nach vorne machen“, so der 25-Jährige. Bis zum Saisonstart im Dezember stehen für Salcher noch etliche Trainingstage auf den heimischen Gletschern vor der Tür. Mit dem WM-Hang konnte sich der Kärntner bereits anfreunden, Neuland ist für ihn allerdings der neue Start, von dem aus noch keine Rennen bestritten wurden.

Neben der Weltmeisterschaft hat Salcher auch die Paralympics-Generalprobe in Pyeongchang im Visier, wo die Para-Skifahrer im März die Gelegenheit haben, sich mit der Strecke vertraut zu machen. „Das Kennenlernen der Abfahrt dort wird für mich ein weiterer Höhepunkt der Saison. Ab diesem Zeitpunkt richtet sich der Fokus auch auf die Paralympics“, gibt Salcher die Marschroute vor.

Salcher absolvierte Überseetraining

Doppel-Paralympicssieger Markus Salcher bereitete sich in Chile auf die kommende Weltcupsaison vor. In Valle Nevado wurde das Hauptaugenmerk auf Salchers Spezialdisziplinen, Abfahrt und Super-G, gelegt. „Das Trainingscamp war toll, wir haben dort beste Bedingungen vorgefunden“, resümierte der Kärntner positiv. Im Anschluss an das Trainingslager stattete der 25-Jährige gemeinsam seinen ÖSV-Kollegen den Paralympics in Rio de Janeiro einen Besuch ab. „Rio war eine Draufgabe. Die weltberühmten Sehenswürdigkeiten wie Christusstatue, Zuckerhut und die Strände von Copacabana und Ipanema einmal zu sehen, ist ein absolutes Privileg“, zeigte sich der zweifache Goldmedaillengewinner von Sotschi 2014 beeindruckt. Selbstverständlich wurden auch die Daumen für die österreichischen Sommersport-Kollegen gedrückt. Die Rennsaison beginnt für den 25-jährigen Kärntner im Dezember.

Markus zu Gast bei Papst Franziskus

Am gestrigen Mittwoch wurde eine Delegation des ÖSV zu einer Privataudienz von Papst Franziskus in den Vatikan eingeladen, mit dabei auch Markus Salcher. Das Oberhaupt der katholischen Kirche bezeichnete die Wintersportler als „Vorbilder für die Jugend“ und versprach, die Athleten in sein Gebet einzuschließen. „Das war ein einmaliges Erlebnis mit bleibenden Eindrücken. Der heilige Vater hat jedem die Hand geschüttelt und einige Worte an uns gerichtet.“ Auch die anschließende Führung durch den Petersdom war für den Kärntner sehr interessant.

Salcher belegt Rang 2 im Europacup

Der Kärntner Markus Salcher beendete die Europacup-Saison auf dem zweiten Platz der Gesamtwertung. Der zweifache Paralympics-Sieger musste sich in der Klasse der stehenden Herren nur Landsmann Martin Würz geschlagen geben. Im abschließenden Riesentorlauf im Schweizer Obersaxen landete der 24-Jährige ebenfalls auf Rang zwei. Den Super-G beim Europacup-Finale konnte er für sich entscheiden, in der Superkombi schied Salcher hingegen aus.

Salcher gewinnt auch Super-G-Kugel

Einen Tag nachdem der Kärntner Markus Salcher mit Platz zwei beim Weltcup-Finale der körperbehinderten Skifahrer in Aspen (USA) die Abfahrtskristallkugel holte, legte der 24-Jährige im Super-G nach. Der zweifache Paralympics-Champion triumphierte in der Klasse der stehenden Herren vor dem Schweizer Thomas Pfyl und Martin France aus der Slowakei. Damit ist Salcher die Super-G-Kristallkugel ein Rennen vor Saisonende nicht mehr zu nehmen. „Der Super-G heute ist mir voll aufgegangen. Das nötige Risiko war auch dabei“, zeigte sich der Kärntner glücklich. Der Russe Aleksei Bugajew, der als Gesamtweltcupsieger feststeht, landete an der fünften Stelle. Salcher hat mit 13 Zählern Rückstand auf Mitchell Gourley (AUS) noch die Chance auf Platz zwei im Gesamtweltcup.

Salcher gewinnt Abfahrts-Kristallkugel

Der Kärntner Markus Salcher sicherte sich mit Platz zwei in der letzten Saisonabfahrt beim Weltcup-Finale der körperlich behinderten Skisportler im US-Nobelskiort Aspen die Abfahrts-Kristallkugel. Der 24-Jährige musste sich nur dem Neuseeländer Adam Hall geschlagen geben. Platz drei ging an den Russen Aleksei Bugajew, der die Gesamtwertung anführt. Morgen und übermorgen steht in Aspen je ein Super-G am Programm. Auch in dieser Disziplinenwertung liegt der 24-jährige Salcher voran.

Salcher gewinnt Abfahrt in Aspen

Der Kärntner Markus Salcher gewann die erste Abfahrt der stehenden Herren beim Weltcup-Finale der körperbehinderten Skifahrer im US-amerikanischen Nobelskiort Aspen. Der 24-Jährige verwies den Australier Mitchell Gourley und Adam Hall aus Neuseeland auf die Plätze. Der Gesamtweltcup-Führende Aleksei Bugajev aus Russland belegte Rang vier. Im Gesamtweltcup rangiert der zweifache Paralympics-Sieger von 2014 mit rund 200 Punkten Rückstand an dritter Stelle. In der Disziplinenwertung kann Salcher, der alle drei bisherigen Saisonabfahrten gewann, nur mehr theoretisch abgefangen werden.

Salcher gewinnt auch zweite Tignes-Abfahrt

Der Kärntner Markus Salcher war in der Klasse der stehenden Herren auch in der zweiten Weltcup-Abfahrt im französischen Tignes nicht zu schlagen. Der 24-jährige zweifache Paralympics-Sieger verwies den Weltcup-Führenden Aleksei Bugajew aus Russland mit 2,52 Sekunden Vorsprung auf Platz zwei. Rang drei sicherte sich der Schweizer Thomas Pfyl. Im Gesamtweltcup verbesserte sich Speedspezialist Salcher damit auf Rang drei. „Mir liegt diese Strecke einfach. Im Vergleich zu gestern war es heute schlagiger. Ich habe heute mehr riskiert und hatte bei einem Tor Glück, dass ich nicht gestürzt bin,“ resümierte der Kärntner. Morgen und übermorgen findet der Weltcup mit je einem Super-G in Tignes bereits seine Fortsetzung.