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    Saisonende: Super-G-Weltcupkugel an Salcher

    Auch der Paraski-Weltcup ist von den Absagen aufgrund des grassierenden neuartigen Coronavirus nicht verschont geblieben. Die Saison endet vorzeitig. Für den Kärntner Markus Salcher bringt diese Entscheidung aber auch einen Grund zum Jubeln: Er steht damit als Gewinner der Super-G-Kristallkugel fest.

    Zwei Weltcupstationen wären in den nächsten Tagen noch auf dem Programm gestanden, aber sowohl die Rennen im norwegischen Hafjell (16. bis 22. März), als auch jene im schwedischen Are (24. bis 28. März) wurden aufgrund behördlicher Vorgaben abgesagt. Im kommenden Jahr gehen in Hafjell die Weltmeisterschaften über die Bühne, damit fällt nun auch die Generalprobe für die Titelkämpfe ins Wasser. "Natürlich ist es schade, dass die Saison vorzeitig zu Ende geht. Aber angesichts der Gegebenheiten ist das eine vernünftige Entscheidung", kommentierte Salcher die getroffenen Maßnahmen. 

    In der Super-G-Weltcupwertung hat der Kärntner damit am Ende fünf Punkte Vorsprung auf den Franzosen Arthur Bauchet. Damit geht die kleine Kristallkugel in der Klasse der stehenden Herren an ihn. Den Gesamtweltcup beendet Salcher hinter Bauchet an der zweiten Stelle. Auch in der Abfahrtswertung belegte er hinter dem Franzosen den zweiten Platz. "Alles in allem kann ich mit den Endergebnissen sehr zufrieden sein. Besonders erfreulich ist natürlich der Gewinn der kleinen Kristallkugel im Super-G", so der 28-Jährige.

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    Salcher gewann Juzhno-Parallelevent

    Markus Salcher verlässt Juzhno-Sakhalinsk mit drei Weltcupsiegen im Gepäck. Nach den Erfolgen in den beiden Super-G-Bewerben triumphierte das Kärntner Paraski-Ass am Freitag auch im abschließenden Parallelevent. 

    Im großen Finale behielt der Kärntner gegen den Italiener Giacomo Bertagnolli die Oberhand. Dritter wurde der Russe Ivan Frantsev. Der Eingliederung eines Parallelevents in das paralympische Programm kann der 28-jährige Salcher jedenfalls positiv entgegenblicken. 2022 in Peking soll dieses oder ein ähnliches Format allerdings nicht als Individualbewerb, sondern als Teamwettkampf ausgetragen werden. "Ich finde das Format, so wie wir es heute gefahren sind, echt gut. Nur dauert der Wettkampf insgesamt noch zu lange. Heute hat es sich über drei Stunden gezogen", sprach der Kärntner auch einen Punkt an, den es noch zu verbessern gilt.

    Acht Rennen wurden in Juzhno-Sakhalinsk im östlichen Russland ausgetragen, sieben Mal fuhr Salcher auf das Podest. Neben seinen beiden Super-G-Siegen und dem Erfolg im Parallelevent wurde der Kärntner in den drei Abfahrten jeweils Zweiter und durfte im Slalom am Donnerstag als Dritter seinen ersten Weltcup-Stockerlplatz in dieser Disziplin bejubeln. Einzig im Riesentorlauf schied der zweifache Paralympicssieger von Sotschi im zweiten Durchgang aus. 

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    Salcher gelingt in Juzhno Meilenstein

    Der Kärntner Markus Salcher hat am Donnerstag in Juzhno-Sakhalinsk einen besonderen Erfolg eingefahren. Als Dritter fuhr der 28-Jährige erstmals im Weltcup auf ein Slalom-Podest. Der Speed-Spezialist ist damit in jeder Disziplin zumindest einmal auf dem Stockerl gestanden.

    Den Sieg sicherte sich der Schweizer Thomas Pfyl. Zweiter wurde der Russe Alexander Alyabyev (+0,65 Sek.). Salcher hatte am Ende 1,80 Sekunden Rückstand. Auch die übrigen Österreicher Nico Pajantschitsch (+4,11 Sek.) und Thomas Grochar (+4,38 Sek.) schnitten als Vierter bzw. Fünfter gut ab. Salcher ist über seinen ersten Slalom-Podestplatz im Weltcup hocherfreut: "Unglaublich! Der dritte Platz ist schon überraschend gekommen. Ich habe zwar davon profitiert, dass ein paar Nationen nicht hier waren und manche ausgefallen sind, aber ich selbst bin auch nicht schlecht gefahren. Man muss so eine Chance nutzen, wenn sie sich auftut."

    Am Freitag gehen die Weltcup-Rennen in Russland mit einem Parallelbewerb zu Ende. "Das wird eine spannende Angelegenheit", so der Kärntner. Es wird dabei versucht, ein neues Format zu testen. Ein Teambewerb in Form eines Parallelevents soll 2022 erstmals bei den Paralympics in Szene gehen.

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CV

Nationality Austria
Date of Birth June 1, 1991
Place of Birth Klagenfurt
Disability hemiplegia
Club SV Tröpolach
Coach Markus Gutenbrunner
Hobbies
  • Cycling
  • Swimming
  • Socialising
Awards
  • Austrian Para-Sportsman of the Year, 2014 and 2017
  • IPC Paralympics-Athlete of the Month, January 2014
Charity Activities
  • Ambassador at Laureus Sport for Good Foundation

Victories

Paralympics

  • Gold Medal: Downhill, Sochi 2014
  • Gold Medal: Super-G, Sochi 2014
  • Bronze Medal: Giant Slalom, Sochi 2014
  • Bronze Medal: Downhill, Pyeongchang 2018
  • Bronze Medal: Super-G, Pyeongchang 2018

World Championships

  • Gold Medal: Downhill, Tarvisio 2017
  • Gold Medal: Super-G, Tarvisio 2017
  • Gold Medal: Downhill, La Molina 2013
  • Gold Medal: Super-G, La Molina 2013
  • Silver Medal: Downhill, Sella Nevea 2019
  • Silver Medal: Giant Slalom, Panorama 2015
  • Silver Medal: Alpine Combined, Panorama 2015
  • Bronze Medal: Super-G, Sella Nevea 2019
  • Bronze Medal: Alpine Combined, Tarvisio 2017

World Cup
2013/2014

  • Downhill and Super-G: 1st place
  • Overall: 2nd place

2014/2015

  • Downhill and Super-G: 1st place

2015/2016

  • Downhill and Super-G: 1st place
  • Overall: 2nd place

2016/2017

  • Overall: 1st place
  • Downhill and Super-G: 1st place

2017/2018

  • Downhill and Super-G: 1st place
  • Overall: 3rd place

2019/2020

  • Super-G: 1st place
  • Overall: 2nd place

Sponsors

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